Freitag, 11. September 2015

Dinslakens Menschen bewegte in der 37. Woche 2015: Altstadt, Stadtmarketing, Kontrollsignale, Sparmassnahme, Sparkasse und Rückblick

Sonnenblume (Helianthus annuus)

Dinslaken

Altstadt 
Das Leben in der Altstadt dümpelt an Tagen an dem die Sonne nicht zu sehen und der Himmel wolkenbedeckt ist, so vor sich hin. Wenn dann aber sonnenreiche Tage bevorstehen tummeln sich zahlreiche Altstadtbesucher vor allem auf dem Altmarkt. Der Grund dafür ist, dass einige Anziehungspunkte wie Eiscafés, Bäckerei, Kindercafé mit Spielgeräten, Tabakwaren und Zeitungsladen, um nur einige zu nennen, schön zentral um den Altmarkt-Brunnen eine Treffpunkt mit familierer Atmosphäre bilden. Denn selbst bei fast unerträglichen Sommertemperaturen von fast 40 Grad und praller Sonne, nutzen die hartgesottenen Eisliebhaber immer noch die sonnigsten Sitzplätze der Eiscafés, platzieren sich auf den Holzbänken vor dem Bäckereibetrieb um Kaffee und Gebackenes zu sich zu nehmen, oder setzen sich auf den steinernen Brunnenrand um ein Schwätzchen zu halten. Die Sonne bestrahlt den Altmarkt im Sommer nämlich bis in die Abendstunden. Kinder können dort sorglos umherlaufen und sind selbst wenn die Eltern sich einen Eisbecher gönnen, unter Aufsicht. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad gekommen ist verweilt dort deutlich länger, da weniger Zeitdruck entsteht und die Parkuhr nicht nach kurzer Zeit abläuft. Soviel zu den Sonnentagen.
An Tagen, an denen die Sonne nicht zu sehen ist, sieht das Leben in der Altstadt ganz anders aus. Sehr wenige Menschen gehen außer an Markttagen über die Einkaufsstrasse in Richtung Altmarkt. Der Altmarkt selbst und die angrenzenden Nebenstrassen sind fast menschenleer. Altmarktbesucher verweilen dort nicht, sondern gehen gezielt in Geschäfte um etwas einzukaufen und verschwinden dann wieder zum Parkplatz. Bei Regenwetter ist die Altstadt wie leergefegt. Wie sich die Menschen in der Altstadt zu verschiedenen Tageszeiten und Wetterlagen verhalten, können nur die Anwohner oder täglich Anwesenden genau beobachten. Thesen und Prognosen, die in Dinslaken sehr gerne ausgesprochen werden, sagen dazu nichts aus.
Das die Duisburger Straße an Wochenenden für Fahrzeuge gesperrt ist, hat viele Vorteile für die Altstadt und die dort ansässige Gastronomie und sollte von der Stadt beibehalten werden. Die Kolpingstrasse, dort wo zur Zeit ein Wohn- und Geschäftskomplex entstehen soll, hätte mehr Wohnqualität, wenn dort nur Anwohner oder Lieferanten mit Fahrzeugen Zugang hätten, denn laut knatternde Motorräder oder röhrende Autos, die die Strasse als Flaniermeile nutzen und auf oder ab fahren, stören die dortigen Anwohner erheblich. Die  Bewohner auf der Kolpingstrasse sind sicherlich schon um einiges abgehärtet, denn der dort herrschende Lärmpegel ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Neben Verkehrslärm kommt dann das Glockengeläut zweier Kirchen und in den Abendstunden die feierliche Biergartenatmosphäre zu Ohren. Der Baulärm für die "Schatzkammer" und die Strassenumgestaltung ist ja nur vorübergehend. Wer mehr über den gewissen Charme der Altstadt wissen möchte kann das bei derwesten.de lesen, oder oben das Foto anschauen.

Der Stadtmarketingverein...
...hat Andreas Eickhoff als neuen Vorsitzenden. rp-online.de

Kontrollsignale,
die wegen knapper Kassen der Stadtverwaltung kaum durchführbar sind...derwesten.de

Sparmassnahme
Zur Disposition stehen 3% des gesamten Haushalts. radiokw.de

Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe
Skeptisch äußert sich ein Ratsherr zur Startphase der bevorstehenden Sparkassenfusion, schreibt rp-online.de . Dennoch, Banking verändert sich rasant: bitkom.org

Rückblick
Menschen in Dinslaken bewegte vor einem Jahr in der 37. Woche 2014: andreashaab-fotografie (u.a. Thema Altstadt)


Der Beitrag "Dinslakens Menschen bewegte in der 37. Woche 2015: Altstadt, Stadtmarketing, Kontrollsignale, Sparmassnahme, Sparkasse und Rückblick" erschien zuerst auf andreashaab-fotografie.blogspot.de

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