Freitag, 16. November 2018

247 - Dinslakens Menschen bewegte in der 46. Woche 2018: Martinikirmes, Lkw-Bremse auf der A40, Martinszug, Karnevalsbeginn, Wolf in NRW, Rückblick

Riesenrad in Festbeleuchtung auf der Martinikirmes 2018

Dinslaken

Martinikirmes
Am vergangenen Freitag ging es los. Die Martinikirmes, dieses Mal ist es die 199zigste, wurde vom Bürgermeister der Stadt Dinslaken um 17:00 Uhr eröffnet. Etwas unsicheres Wetter hat den Besucherstrom nicht geschmälert, während der Kirmestage. Am letzten Kirmestag endete das Volksfest mit einem Abschlussfeuerwerk. Die Fahrzeugkolonnen, die sich in Richtung Kirmesplatz orientierten, mussten einige Verkehrsstaus in Kauf nehmen, da zahlreiche Strassen um den Kirmesplatz für die Zufahrt gesperrt waren und Parkplätze in der weiteren Umgebung gesucht werden mussten.

Lkw-Bremse auf der A40
Am Freitag den 9. November wurde auf der Autobahn A40 in Fahrtrichtung Essen kurz vor der Duisburger Rheinbrücke die Lkw-Waage in Betrieb genommen, die zuvor im Rahmen der mehrwöchigen Bauarbeiten installiert wurde. Sinn und Zweck der Anlage ist, dass schwerbeladene Lastkraftwagen mit einer Ladung von über 40 Tonnen die schwer angeschlagene Rheinbrücke nicht mehr befahren dürfen. Diese Fahrzeuge werden dann quasi aus der Bahn geworfen, also umgeleitet nachdem man das Gewicht ermittelt hat und müssen sich andere Wege ins Ruhrgebiet suchen.

Martinszug
Am letzten Samstag gegen 17:00 Uhr setzte sich der Martinszug beginnend von der Roonstrasse über die Neustrasse, Duisburger Strasse bis zum Altmarkt mit dem Ziel Burgtheater in Bewegung. Musiker begleiteten mit Pauken und Trompeten das traditionelle Fest zum Martinstag. Im Burgtheater am Martinsfeuer versammelten sich alle Kinder mit Laternen und den begleitenden Eltern um die Mantelteilung mitzuerleben.

Karnevalsbeginn
Am 11. November startete die Karnevalssaison in Dinslaken. Die Auftaktveranstaltung wurde im Altmarkt-Gastronomiebetrieb gefeiert. Ab und an huschten auch mal karnevalistisch Gekleidete durch die Altstadt.


Wolf in NRW
Am 14. November fand am Abend in der Nachbarstadt Hünxe,
in der Aula der Gesamtschule die 2. Bürgerversammlung zum Thema "Wolf in NRW" statt. Das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) wollte interessierten Bürgern und Viehhaltern aus dem ausgewiesenen Wolfsgebiet im Kreis Wesel über den derzeitigen Stand zur ansässig gewordenen Wölfin (GW954f) oder auch "Gloria von Wesel" genannt mitteilen, über das Monitoring, die Webseite "wolf.nrw" und Fördermöglichkeiten Schutzmassnahmen gegen Tierrisse durch den Wolf aufzeigen. Ca. 400 Bürger, Landwirte, Schafhalter, Pferdehalter und Verteter einflussnehmender Institute waren vor Ort um Informationen zu erhalten.

Der LANUV-Präsident leitete das Thema ein und zeigte auf, dass nach dem ersten dokumentierten Schafriss im Kreis Wesel am 13.04.2018, die eigentliche Arbeit zum Wolf bei LANUV begann. Mit dem Thema Wolf ist der LANUV aber schon seit 2010 beschaftigt.

Im seit 1. Oktober ausgewiesenen Wolfsgebiet im und um den Kreis Wesel von fast 1000 Quadratkilometer sind der Waldanteil mit 40% benannt, davon im Kreis Borken 11%, Kreis Wesel 17% und der Kreis Recklinghausen 25%. Der Waldanteil spielt für die Ansiedlung der Wölfe als Rückzugsgebiet eine sehr große Rolle. Der LANUV hat sich auch bei Ländern mit mehr Erfahrungen im Umgang und Leben mit dem Wolf im Bundesgebiet beschäftigt, aber dabei festgestellt eigene Konzepte und Monitoring zu betreiben.

Ganz entscheidend ist:
Wolfsnachweise oder Sichtungen müssen dokumentiert werden. Fotos oder Videos sind als Nachweise verpflichtend um ins Monitoring zu gelangen, damit der LANUV tätig werden kann. Hinweise, die nicht dokumentiert sind, werden durch das Landesamt nicht gelistet und bearbeitet.

Über Fördermöglichkeiten zum Schutz von Tierherden wurde bei der Versammlung auch hingewiesen und betont, dass bevor Schutzzäune gekauft oder andere Schutzmassnahmen von Viehaltern oder Bürger ergriffen werden, ein Förderantrag gestellt werden muss und auf die Bewilligung gewartet werden muss. Für verschiedene Zuhöhrer und vor allem für berufsmäßig arbeitende Viehalter, Schafhalter, Pferdehalter und Landwirte ein nicht abzuwartender Vorgang.

Fragen wurden gestellt:

1. Welche Nutztiere sind im Förderkreis berücksichtigt und welche nicht?

Konnte vom LANUV nicht beantwortet werden, da die Richtlinien und nötigen Verordnungen der EU noch nicht erarbeitet und beschlossen sind, da diese dann europaweit Geltung bekommen.

2. Wie wirkt sich die Nichteinzäunung bei Pferden und Rindern auf die Förderrichtlinie aus?

Auch da verweist der LANUV auf die in Erwartung stehenden EU-Richtlinien, die bis heute dem Landesamt noch nicht vorliegen.

3. Wann ist ein Zaun wolfssicher? 

Der Wolf beobachtet und ist lernfähig und ist in der Lage Hindernisse zu umgehen.

Auch Fragen zur Tierhalterhaftpflicht wurden genannt, blieben aber ungeklärt.


Fakten sind aber auch vorhanden:

1. Präventionskosten: Zum Schutz vor Wolfsangriffen setzen sich Präventionskosten aus Materialkosten und Arbeitskosten zusammen. Materialkosten werden gefördert, Arbeitskosten nicht.

Ein Viehbauer mit gut 200 Kühen und entsprechende Hektar Weidefläche merkte an, die gesamte Nutzfläche nicht selbst einzuzäunen, sondern dafür einen Dienstleister beauftragen zu müssen. Dafür müssen Fördermittel zur Verfügung stehen, die sofort abrufbar sein sollten.

2. Problemwolf: Wenn ein Wolf mehrfach über einen wolfsicheren Zaun springt, gilt er als Problemwolf und muss entnommen werden.

Ein Schafhalter mit mehr als 1000 Tieren hat eine wolfsichere Einzäunung, die aber nicht ausreicht. 10 Herdenschutzhunde müsste er zusätzlich anschaffen, die 5000 Euro pro Hund und zusätzliche Folgekosten verursachen, die er sich aber nicht leisten kann.

Der LANUV verwies auf rechtliche Regelungen die durch die EU in Aussicht stehen, die es aber noch nicht gibt und gerade erst zusammengeschrieben werden.

3. Herdenschutzhund: Für Herdenschutzhunde ist eine Einzäunung verpflichtend.

Der LANUV betonte nochmals, dass angemessene Hilfen für Berufsschäfer von der EU zeitnah noch nicht in Aussicht stehen.

Beunruhigt stellten sich auch Fragen zum Wolf im Umgang und Begegnungen mit dem Menschen vor Ort. Mütter haben ihre Angst geäußert, ihre Kinder nicht mehr alleine draußen spielen zu lassen. Auch hat eine Hobbyschafhalterin gerne Kinder von Schulen eingeladen zu ihrer Schafherde zu kommen und so die Tiere kennenzulernen.

Der LANUV betonte ausdrücklich: Wölfe greifen keine Menschen an, ist bislang hier auch noch nicht vorgekommen. Man könne ohne Angst in Wolfsgebieten seine Kinder draußen und auch im Wald spielen lassen. Es drohe keine Gefahr von einem Angriff.

Dann ging es noch darum, warum ein DNA-Nachweis so lange dauert.
Die aufgenommenen Tierrisse werden untersucht und zum Beispiel Speichelreste von den Bissstellen getöteter Tiere mit Tupfern entnommen und zum in Deutschland führenden Senkenberg-Institut geschickt. Dort werden deutschlandweit alle DNA-Nachweise für Wölfe ermittelt und bearbeitet. Das dauert, da sie die im Einzelfall speziellen Untersuchungen der Reihe nach abarbeiten.

Das "Sonsbecker Gehege" kam bei dem Stichwort "Entnahme" als Alternativvorschlag um den Wolf nicht als "Problemwolf" zu töten aus den Bürgerreihen zum Gespräch.
Ein Leiter der aufsichtsführenden Behörde im Kreis Wesel stellte klar, dass es kein Wolfsgehege im Kreisgebiet gäbe. Der vor Ort anwesende Besitzer des Sonsbecker Wolfsgeheges meldete sich zu Wort und bestätigte das Wolfsgehege in Sonsbeck, ordnungsgemäß gechipte und echte Wölfe und die offizelle Genehmigung des Kreises Wesel.

Zum Schluß der Bürgerversammlung nach gut zwei Stunden kam der Vertreter der Kreisbauernschaft Wesel zu Wort und bedauerte das der LANUV eine Info-Veranstaltung abhalte aber nur unzureichend Antworten kann und über die Folgen die sich aus der Wolfsanwesenheit ergeben nicht aufklären konnte, da der LANUV doch mit ausreichend Vorlaufzeit ausgestattet gewesen sei.

Eindeutig ist in dieser Versammlung feststellbar, dass die Mehrheit der Anwesenden für die Entnahme des Wolfes ist, da er ein Raubtier ist und sich die Tierhalter nicht dazu in der Lage fühlen ständig richtliniengetreu Schutzmassnahmen für den Herdenschutz umzusetzen geschweige die Kosten dafür zu übernehmen. Nur wenige Personen haben sich für den Wolf im Kreisgebiet ausgesprochen.
Das Landesamt LANUV war bei vielen Fragestellung vermutlich sichtlich überfordert, obwohl sie mit der offiziellen Webseite "wolf.nrw" eine bisher sehr gute Hilfestellungen für den Umgang mit dem Wolf und bezüglich Anträge für Fördermittel und zum Monitoring und mehr... eine Grundlage für alle Tierriss-Betroffenen und Interessierten bereitgestellt haben. Angeregt wurde auch, die Info-Veranstaltungen zu splitten und zeitnah eine Veranstaltung für berufliche Viehhalter und eine weitere für Bürger und Hobbytierhalter abzuhalten.

Ende der Info-Veranstaltung war gegen 21:15 Uhr.

Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 46. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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Freitag, 9. November 2018

246 - Dinslakens Menschen bewegte in der 45. Woche 2018: Martinikirmes 2018, Stromausfall, Weihnachtsbeleuchtung, Gloria von Wesel, Rückblick

Martinikirmes 2018 in Dinslaken vor der Eröffnung

Dinslaken

Martinikirmes
Traditionell findet Anfang November die Martinikirmes in Dinslaken statt. Heute ist es wieder soweit und um 17:00 Uhr geht es mit der Eröffnung durch den Bürgermeister der Stadt Dinslaken los. Die Kirmestage sind mit einigen Strassensperrungen verbunden und Parkplätze für Besucher finden sie direkt auf der Trabrennbahn. Aus der Innenstadt fahren wieder Pendelbusse für Kirmesbesucher ohne Auto.

Navigationsadresse-Parkplatz-Trabrennbahn:
Heinrich-Nottebaum-Strasse 3,
46535 Dinslaken

Stromausfall
Am Freitag den 2. November war gegen 11:00 Uhr vormittags in Teilgebieten zwischen Dinslaken-Eppinghoven bis in die Innenstadt zum Beispiel Feldstrasse, Goethestrasse, Friedrich-Ebert-Strasse, Wallstrasse und weitere, für ungefähr eine viertel Stunde der Strom ausgefallen. Die Servicedienstleister und Techniker der Dinslakener Stadtwerke hatten den Vorfall sehr schnell lokalisiert und behoben. Bei so einem Stromausfall lernt man Nachbarn kennen. Alle Betroffenen die anwesend waren fanden sich auf der Strasse wieder und sprachen miteinander. Das klappt dann auch ohne Smartphone.
Ohne Computer müssen sich die Menschen noch selbst unterhalten. Ja, das geht!

Beim Ausfall der Ampel an der Goethestrasse / Bismarckstrasse dauerte es aber über das Wochenende hinweg. Für Radfahrer, da die Goethestrasse zur Fahrradstrasse geworden ist, war der Ampelausfall zum queren der Bismarckstrasse ziemlich risikoreich. Auch Fußgänger, die aus den Wohngebieten nördlich des Stadtparks in die Innenstadt wollten waren nicht erfreut über den Ampelausfall. Montags nach dem Wochenende funktionierte die Ampel wieder.

Da wir noch beim Stromausfall sind...
...auf der Kolpingstrasse, Eppinghovener- und Duisburger Strasse, also in der Altstadt rund um den Altmarkt ist auch am vergangenen Freitag und Samstag abends bei Dunkelheit das Licht der Strassenlaternen ausgefallen. Nein, das ist nicht lustig. Wenn in einzelnen umliegenden Einzelhandelsgeschäften keine Lichter in den Schaufenstern an waren, wäre es zappenduster. Für Fußgänger und Radfahrer ist "Licht aus" ein sehr schlechter Zustand, da in diesem Stadtteilbereich überall Masten, Pfeiler, Pfosten, Bauminseln, Fahrradbügel usw. umgangen bzw. umfahren werden müssen. Gibt es bei den Stadtwerken kein Hinweissystem, das Stromausfälle im Strassenverkehr meldet?

Weihnachtsbeleuchtung
Im Innenstadtbereich vom Neutorplatz über der Neustrasse bis zur Friedrich-Ebert-Strasse sind schon die Installationen für die Weihnachtsbeleuchtung montiert worden.
Im Bereich Altstadt, also von der Friedrich-Ebert-Strasse bis zum Altmarkt war bis dato noch nichts davon zu bemerken. Auch die Neutorgalerie ist von außen und von innen schon auf Weihnachten eingestellt. Dort habe ich auch schon den ersten geschmückten Weihnachtsbaum gesehen. Nebenbei wird der diesjährige Weihnachtsmarkt auf dem Neutorplatz bereits aufgebaut. War nicht Weihnachten immer im Dezember?

Gloria von Wesel (GW954f)
Erneut sind Schafe auf einer Weide, die mit stromführenden Wolfsschutznetzen geschützt sind, in Schermbeck gerissen worden. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz spricht inzwischen von zwei Wölfen in NRW. Ich glaube das erstmal nicht, da ich im Kreis Wesel mindestens eine Wölfin (Gloria von Wesel) und einen Wolfsrüden (Anfang des Jahres auf dem Rheindeich bei Duisburg-Walsum gesichtet) vermute.

Im TV-Sender "WDR Aktuelle Stunde" wurde am Freitag den 2. November und in der Lokalzeit.WDR am 6. November über den Wolf im Kreis Wesel berichtet.

Inzwischen ist auch auf der offiziellen Internetseite "wolf.nrw" eine Aktualisierung vorgenommen worden. Nutztierrisse im Kreis Wesel sind bis heute nicht aktualisiert.

Aus meiner Sicht scheint es für den Wolf einfacher zu sein, kilometerweit zu laufen um Nutztiere zu reissen, statt Wildtiere aus der Umgebung zu suchen und zu fangen. Nutztiere sind eingezäunt und bleiben im Gehege, also behalten ihren Standort. Somit sind die Nutztiergehege/weiden für den Wolf eine gesicherte Nahrungsquelle.

Der Wolf oder die Wölfin müssten sich doch einfangen lassen, oder?
Ob "Gloria von Wesel" die Wölfin durch ihre Verhaltensauffälligkeit und Nähe zu Ortschaften und Siedlungen beim Nutztierriss nicht besser in das privat geführte "Sonsbecker Gehege" eingeführt werden sollte um ein früher oder späteres "Entnehmen" zu verhindern?

Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 45. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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Freitag, 2. November 2018

245 - Dinslakens Menschen bewegte in der 44. Woche 2018: Sorge um und mit dem Wolf, Rückblick

Dohle im Sturzflug über dem Posaunenengel der Dinslakener Stadtkirche

Dinslaken

Sorge um und mit dem Wolf
Zwischen Dinslaken und Schermbeck im Kreis Wesel machen sich Bürger Sorgen um die ansässig gewordene Wolfshündin. Auf der Internetseite "wolf.nrw", was ja die offizielle Webseite sein soll, die über den aktuellen Stand zum Wolfsgebiet im Kreis Wesel berichtet, sind die Nachweise über Sichtungen oder Tierrisse seit 23.09.2018 nicht mehr aktualisiert worden. Warum eigentlich nicht? Gibt es dort zuwenig Personal, oder will man nicht aktuell sein? Alle Betroffenen warten auf Auswertungen der DNA, um sicher zu sein, dass die Tierrisse der Wolfshündin "Gloria von Wesel" zuzuordnen sind, oder auch nicht. In dem Zusammenhang erstaunt mich, dass DNA-Nachweise mehr als vier Wochen dauern, da diese Nachweise bereits nach heutigem Stand der Technik nach wenigen Stunden zu sehr genauen Ergebnissen führt. Will man die Ergebnisse verzögern um die Gemüter zu beruhigen? Ganz das Gegenteil wird in der Bevölkerung damit erzielt.

In der letzten Woche (43 KW) ist in der Nacht vom Mi. 24.10. auf Do. 25.10. ist durch einen Wolf ein Schaf nahe der Strasse "Schwarze Heide" gerissen worden und ein weiteres Schaf wurde verletzt zurückgelassen.

In der Nacht vom Sa. 27.10. auf So. 28.10. ist der Wolf in ein Wildgehege in Oberlohberg eingedrungen, dass von einem 2 Meter hohen stabilen Zaun umschlossen ist und dort einen erheblichen Schaden am dortigen Dammwild verübt. 11 Tiere sind dabei zu Tode gekommen.

Es zeigt sich also, dass ein Weidezaun oder Zäune grundsätzlich kein Hindernis für einen schlauen Wolf ist. Herdenbesitzer können auch verstehen in welcher Position der Wolf ist. Der Wolf beobachtet bevor er zuschlägt und zwar sehr genau.
Er kommt immer wieder zu dem Ort, an dem er ein Nahrungsopfer erkannt hat. Bereits Tage vorher legt er sich auf die Lauer, streift umher. Er beobachtet viele Stunden die Situation vor Ort und sucht nach Zugangsmöglichkeiten bevor er zuschlägt. Was erstaunlich ist, dass durch die entstandene Ortsnähe bei der Nahrungssuche des Raubtiers es offensichtlich doch nicht genügend frei laufendes Wildgetier gibt, dass den Wolf ernährt.

Von Schäferseite betrachtet man den Wolf mittlerweile als verhaltensauffällig, da das Tier zur Nahrungsbeschaffung sehr nahe an Ortschaften kommt. Nicht auszuschließen ist, dass es möglicherweise sogar mehrere Wölfe sind, die sich in dem Wolfsgebiet versammelt haben, auf Jagd gehen. Es können Jungtiere sein, die in der Regel ein- bis zwei Jahre bei den Elterntieren bleiben, oder ein Wolfsrüde, der sich der Wolfshündin anschließt um in Zukunft ein schlagkräftiges Rudel zu bilden.

Termin: Am Mittwoch 14. November wird vom Lanuv erneut eine Bürgerversammlung veranstaltet, da das Interesse der Öffentlichkeit am Thema Wolf sehr groß ist.
Ort: Aula der Gesamtschule Hünxe ab 19:00 Uhr

Rückblick
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Freitag, 26. Oktober 2018

244 - Dinslakens Menschen bewegte in der 43. Woche 2018: NRW-Kulturerbe, Rheinpegel, Kaminofenbefeuerung, Rückblick

Abgase aus Biomasse-Verfeuerung

Dinslaken

NRW-Kulturerbe
Die Rheinische Martinstradition wurde gestern am 25.10.2018 zum immateriellen Kulturerbe im Bundesland Nordrhein-Westfalen anerkannt und durch das Kulturministerium des Landes in Düsseldorf beurkundet.

Rheinpegel
Der Rhein hat durch die anhaltende Dürre den Pegelstand erneut auf Tiefstand gebracht. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um 00:00 Uhr habe ich folgende Pegelstände abgelesen. Werte für den Niederrhein flussaufwärts betrachtet in Emmerich 0,08 m, Rees 0,41 m, Wesel 0,94 m, Duisburg-Ruhrort 1,54 m, Düsseldorf 0,28 m, Köln 0,73 m und Bonn 0,83 m. Das Winterhalbjahr lässt auf Niederschläge hoffen, die Trockenheit und Wasserstand abmildern.

Kaminofenbefeuerung
Oben auf dem Foto sehen sie was aus dem Kamin kommt, wenn in ihrem Wohnzimmer der Holzofen angezündet wird. Sicherlich schafft so ein Kaminfeuer eine gemütliche Atmosphäre, dennoch erzeugt die Verbrennung von Holz erhebliche Schadstoffwerte in der Umwelt. Gas-, Öl- und Fernheizungssysteme, die in ihrer heutigen Entwicklungsstufe nur einen Bruchteil der Schadstoffwerte erzeugen sind nicht umsonst entwickelt worden und haben das Heizen mit Holz (und damals Kohle) abgelöst.

Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 43. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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Freitag, 19. Oktober 2018

243 - Dinslakens Menschen bewegte in der 42. Woche 2018: Rheinwasser fehlt, Feinstaub, DSGVO klingelt, Elektrobefischung, Rückblick

Baumschnitt auf die Spitze getrieben

Dinslaken

Rheinwasser fehlt
Das Niedrigwasser des Rheins samt Nebenflüssen ist schon extrem. Die Dürrezeit der vergangenen Monate lässt den dringend notwendigen Regen vermissen. Der Pegelstand des Rheins gestern Abend um 22:00 Uhr am Niederrhein war in Bonn 0,87 m, Köln 0,80 m, Düsseldorf 0,37 m, Duisburg-Ruhrort 1,66 m, Wesel 1,06 m, Rees 0,54 m und Emmerich 0,19 m. Für die Berufsschifffahrt gibt es bekannterweise eine Fahrrinne, die allerdings auch nur eingeschränkt nutzbar ist. Binnenschiffer können nur wenig Ladung aufnehmen, um noch eine handbreit Wasser unterm Kiel zu behalten.

Feinstaub
Diejenigen, die sich sowas wie einen Holzofen gönnen, erzeugen Feinstaub durch die Verbrennung von Holz. Die klugen unter Ihnen haben sich bereits einen Filter einbauen lassen, der den Feinstaub abfängt um die Imissionen zu senken. Wer sich nicht darum kümmert möglichst wenig Schadstoffe zu erzeugen, verbrennt vermutlich auch Dinge aus dem Haushalt, die auch mit Müll bezeichnet werden. Im Internet und SocialMedia wird bereits sehr häufig darüber diskutiert. Nachweisbar sind die Schadstoffe und die Imissionswerte seit langem. Die Luft in den Abendstunden riecht verbrannt und ist schlechter als noch im Industriezeitalter der vergangenen Jahrzehnte. Freizeitsportler joggen heutzutage bei maximaler Smogluft am Abend. Holzverbrennung dieser Art kann man auch mit Heizen im Mittelalter vergleichen, also ein Rückschritt. Absurd ist auch, dass man Bäume abholzt um diese auch als Pellets im Holzofen zu verbrennen, damit Feinstaub erzeugt wird. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Menschen am Hambacher Forst gegen die Abholzung des Waldes protestiert haben und zuhause anschließend ihren Holzofen befeuern.

Wenn die PolitikerInnen es doch noch schaffen sollten sofern sie nicht selbst den Holzofen in ihrer Privatheit nutzen, sich eines Tages dem Thema Feinstaub anzunehmen, werden den Besitzern von Holzöfen die Erzeugung von Feinstaub, um die Ohren fliegen. Also handelt rechtzeitig, bevor es kostet.

DSGVO klingelt
Namen von Klingelschildern zu entfernen, weil die Datenschutzgrundverordnung der EU das interpretieren lässt, ist schon besorgniserregend absurd. Da sieht man mal wieder, das es entscheidend ist, was die Menschen glauben. Die Bundesbeauftragte für Datenschutz entschärfte die Situation für Vermieter gestern deutlich, denn es handelt sich bei Klingelschilder nicht um eine automatisierte Verarbeitung von Daten und keine Speicherung von Daten. Wenn die Namensentfernung auf Klingelschilder tatsächlich nach der DSGVO entfernt werden müssten, wäre das womöglich auch folgenreich für den Briefverkehr der Post- und Paketdienstleister und die zu verarbeitenden Adressen.

Elektrobefischung
Im Dinslakener Ententeich (Rathausteich), so hat die Stadt Dinslaken verkündet, wird am kommenden Mittwoch der wuchernde Fischbestand reduziert. Wer Fische für den Gartenteich braucht, bringt am Besten Eimer mit. Die Elektrobefischung ist eine kurzzeitige leichte Betäubung der Fische, die dann lebend aber leichter an der Wasseroberfläche entnommen werden können.

Rückblick
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Freitag, 12. Oktober 2018

242 - Dinslakens Menschen bewegte in der 41. Woche 2018: Gloria von Wesel, Informationsmangel, Rückblick

Deutsche Eiche im Herbst

Dinslaken

Gloria von Wesel
Ein Name ist gefunden für "GW954f". Es handelt sich dabei um die Wolfshündin, die sich im Kreis Wesel aufhält und offenbar dort angesiedelt hat. Sie heißt jetzt offiziell "Gloria von Wesel" und ich finde den Namen sogar würdevoll, da Sie es möglich gemacht hat, dass der Kreis Wesel zum ersten offiziellen Wolfsgebiet in Nordrhein-Westfalen erklärt wurde. Nun, viele werden denken das es gar nicht schön ist, wenn Schafe und andere Huftiere durch die Wölfin gerissen werden und dabei auch noch nahe an Ortschaften kommt.

Tipp: Der TV-Sender "Phoenix" brachte am vergangenen Sonntag eine sehenswerte Dokumentation über "Indiens wilde Wölfe". Darin wurde über das Zusammenleben von Tier und Mensch heute und in Zukunft gesprochen und was ich in der Dokumentation vor allem besonders eindrucksvoll fand, wie ein Wolf im nahen Umfeld von Menschen sich an eine eingezäunte Ziegenherde ranmacht. Es ist in dem Film kein Blutbad zusehen, sondern unter anderem die Beobachtungsgabe und der Einfallsreichtum der Wolfshündin mit Hindernissen umzugehen. Mir wurde dabei auch klar, dass der einzig wirksame Schutz vor ungewolltem Nutztierriss nicht der Elektrozaun, sondern ein eindrucksvoller Herdenschutzhund ist.

Was Sie ja bereits wissen ist, dass ein weibliches Tier irgend wann mal Nachwuchs bekommt. Drei bis vier Jungwölfe könnten dabei das Wolfsrudel vergrößern. Was Sie auch wissen sollten ist, dass Jungwölfe zwei bis drei Jahre bei den Elterntieren bleiben und somit hilfreich den Elterntieren bei der Futtersuche zur Seite stehen können, wenn diese im Folgejahr erneut Jungwölfe zur Welt bringen. Dann suchen nämlich ca. 10 Wölfe nach Fressbarem, sofern diese im gleichen Gebiet bleiben.

Hobbyzüchter von Nutztieren ist zu empfehlen eine geschlossene Stallung für die Tiere bei Nacht zu bevorzugen, oder ihr Hobby aufzugeben. Herdenschutzhunde sind für so einem Hobbybereich durch die hohen Anschaffungskosten und die Folgekosten mit Tierarztrechnungen, Futtermittel usw. vermutlich nicht finanzierbar.

Aktuell ist der Nutztierriss vom 15.09.2018 bestätigt, das "Gloria von Wesel" im Gebiet nahe Bottrop ein Schaf gerissen hat. Quelle: wolf.nrw

Informationsmangel
Im Zusammenhang mit dem Thema Wolf im Kreis Wesel, ist mir bei Gesprächen mit Menschen in Dinslaken und Umgebung aufgefallen, dass sehr wenige Menschen die Information zum Wolfsgebiet im Kreis Wesel überhaupt erhalten haben. Zeitungsleser sind in Dinslaken selbst unter den älteren Herrschaften nur noch wenige. Im Internet haben diese Gesprächspartner auch noch nichts gefunden, geschweige gesucht. Von Nachbarn, Freunden oder Verwandten kamen auch keine Hinweise auf den Wolf im Kreis Wesel.
Offensichtlich werden Weltnachrichten, nur sofern diese sensationell sind erfasst, oder Landesnachrichten eher weniger, sei denn dass es sich direkt auf das zur Verfügung stehende Haushaltseinkommen negativ oder positiv auswirkt und lokale Nachrichten oder Beiträge aus der direkten Umgebung häufig als unwichtig eingestuft und darum wegignoriert werden. Beim Thema "Wetter" ist das ähnlich.

Rückblick
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Freitag, 5. Oktober 2018

241 - Dinslakens Menschen bewegte in der 40. Woche 2018: Wolfsgebiet Kreis Wesel, Feinstaub, Rückblick

Gehacktes Holz wird nach der Verbrennung zu Feinstaub

Dinslaken

Wolfsgebiet Kreis Wesel
Seit dem 1. Oktober ist der Kreis Wesel und Umgebung offiziell zum Wolfsgebiet erklärt worden. Naturschützer sind erfreut und Bürger im Wolfsgebiet eher besorgt. Der Informationsmangel bei den Bürgern über den Wolf sorgt für eine Art persönliche Bedrohung durch das Tier.
Im ersten Wolfsgebiet in NRW hat sich ein weiblicher Wolf (Fähe) niedergelassen und schon einige Beutetiere gerissen. "GW954f" heißt die Wolfshündin bisher. Ob sich noch ein offizieller Name für das Tier findet, ist noch unbekannt.

Wenn Sie sich das ausgerufene Wolfsgebiet mal auf der Landkarte ansehen, können Sie erkennen, dass es sich um ein Gebiet mit besten Bedingungen für so eine Wolfsansiedlung handelt. Im Westen ist der Rhein mit Rheinauen und Deichgebieten, die oft von Schafen beweidet werden. Zwischen den Orten und Städten finden Sie kleinere und größere Waldgebiete als Rückzugsgebiete und Wiesen- und Weideflächen mit landwirtschaftlicher Nutzfläche. Mehrfach sind Wasserflächen, kleine Teiche und Tümpel auf dem Gebiet verteilt zu finden. Siedlungsgebiete mit einzeln liegenden Höfen, landwirtschaftliche Betriebe und Wohnhäuser sind im ganzen Kreisgebiet verteilt.

Bekannt ist aus der Geschichte, dass Wölfe überwiegend im Wald leben. Das ist natürlich Unsinn. Wölfe leben dort oder siedeln sich dort an, wo genügend Nahrung aufzutreiben ist und das Gebiet kann je nach Land und Landschaft unterschiedlich groß sein. Der Wolf ist ein Raubtier und lebt hauptsächlich in Rudeln von bis zu 12 Tieren. Ob die Anzahl der Tiere im Rudel auch hier für Deutschland zutrifft ist noch nicht bekannt.
Wenn Nachwuchs zur Welt kommt, bleiben die Jungwölfe in der Regel bis zu drei Jahren bei den Elterntieren. Da die Fähen nur einmal im Jahr Nachwuchs bekommen können, sind dann die Jungwölfe des Vorjahres bei der Nahrungssuche für den neuen Jungtiere behilflich. Ein Wolfrüde ist körperlich größer gebaut als das weibliche Tier. Eine Wolfshündin erreicht ein Körpergewicht von ca. 40 bis 60 kg und braucht ungefähr 10% ihres Körpergewichts an täglicher Nahrung.

Der Wolf bevorzugt hauptsächlich kleinere und mittelgroße Huftiere als Nahrung, so auch Schafe, Jungrinder, Wildschweine, Rehe, Hirsche, Füchse, Feldhasen, Waldkaninchen, Biber, Nutria und sogar Lachse. Auch Früchte, Beeren und Äpfel werden von Wölfen gefressen. Entdeckt hat man die Nahrungsbestandteile in Kotresten.

In Siedlungsgebieten, was man gerne unter dem Mantel der Verschwiegenheit behält, kommt es auch zu Rissen von Haushunden und Hauskatzen. Vielleicht hilft es doch häufiger Rabenvögel zu beobachten, da diese meistens sehr schnell Wolfsrisse ausfindig machen können.

Wichtig wäre noch zu wissen, falls man einem Wolf begegnet, welche Körpersignale dieser anzeigt, um vielleicht einschätzen zu können, wie der Wolf sich eventuell verhält.

Feinstaub
Da Feinstaub in Deutschland wiedermal ein großes Thema ist und filterlose Kaminöfen in den Abendstunden die Wohngebiete mit Feinstaub und Verbrennungsgestank einräuchern, entstehen auch in nächtlichen Stunden in denen wenig Strassenverkehr stattfindet atemberaubende Schadstoffwerte.

Rückblick
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Freitag, 28. September 2018

240 - Dinslakens Menschen bewegte in der 39. Woche 2018: Höchstes NRW-Gebäude, Herbstbeginn, Wolfsgebiet Kreis Wesel, Rückblick

Fernsehturm Büderich vor der Kreisstadt Wesel am Niederrhein

Dinslaken

Höchstes NRW-Gebäude
Die Deutsche Funkturmgesellschaft ist der heutige Betreiber des Sendemast Wesel, der auch Fernsehturm Büderich genannt wird (siehe Foto oben).
Am vergangenen Sonntag den 23. September war er genau 50 Jahre in Betrieb.
Der rotweisse Stahlkoloss mist eine Höhe von 322 Meter und ist somit das höchste NRW-Gebäude, wiegt über 500 Tonnen und wird von 18 Halteseilen in Position gehalten. Am Niederrhein und in Teilen des Ruhrgebiets macht er für die Bevölkerung den Empfang von Fernsehprogrammen und Hörfunksendern möglich.
Am 23. September 1968 war die Inbetriebnahme des Turms mit dem damalig amtierenden Bundespostminister.

Herbstbeginn
Pünktlich zum Herbstanfang fegte ein heftiger Sturm über Teile Deutschlands, der einen Luftmassenwechsel herbei brachte und es Herbst werden lies. Zuerst war nicht klar, wo diese Wetterfront die aus westlichen Richtungen kam über Deutschland hinweg zieht. Das Bundesland NRW blieb größtenteils verschont, da die Sturmfront mit starkem Regen weiter südlich in Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern zur Wirkung kam. Im Kreis Wesel wurden Windstärken bis zu 35 km/h gemessen und in 24 Stunden fielen ca. 14 Liter Regen pro Quadratmeter. Im Süden Deutschlands gab es deutlich mehr Wind mit orkanartigen Böen und teilweise sehr viel Regen.

In Dinslaken hat der Wetterwechsel am verregneten Sonntag dazu geführt, das der Rotbach wieder Wasser in seinem Flussbett hat. Der Wochenbeginn hat dann mit seinem Hochdruckgebiet für Barometerangaben von 1040 hPa nicht nur in Dinslaken geführt.

Wolfsgebiet Kreis Wesel
Offensichtlich hat es im Kreis Wesel seit April diesen Jahres mehr als 15 Angriffe auf Schafe gegeben, wovon bisher 6 Angriffe bestätigt sind. Die Wolfshündin, die aus dem Raum Niedersachsen eingewandert sein soll, hat durch das hinterlassen von Spuren den Kreis Wesel von Schermbeck bis zum Rheindeich in Duisburg-Walsum im Griff. Unklar ist noch, wer die noch nicht bestätigten Angriffe auf Schafe verübt hat. Einigen müssen sich wohl noch die Bürger mit dem Landesamt und dem Ortsverein, da sie unterschiedliche Ansichten und Dokumentationen vertreten.

Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 39. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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Freitag, 21. September 2018

239 - Dinslakens Menschen bewegte in der 38. Woche 2018: Sturm-Wochenende, Feierabendmarkt, Tag des Apfels, Rückblick

Volle Parkplätze auf der Althoffstrasse in Dinslaken

Dinslaken

Sturm-Wochenende
Am heutigen Freitag kommt laut Wettervorhersage vormittags ordentlich Wind auf.
Ein Luftmassenwechsel steht bevor. Einher geht dieser mit kräftigem Wind und möglicherweise auch etwas Regen. Es wird etwas kühler. Das Szenario soll aber nur von kurzer Dauer sein, da am Nachmittag wieder die Sonne zu erwarten ist.
Aufpassen sollten Sie aber dennoch, da durch die anhaltende Dürre der öffentliche Baumbestand nicht gerade besonders stabil ist und der ein- oder andere Ast runterkommen könnte.

Auch am kommenden Sonntag gegen Abend kommt erneut Wind aus westlichen Richtungen auf, der allerdings deutlich stärker sein kann, möglicherweise sogar ein Orkan. In der Nacht von Sonntag auf Montag sollte man sich besser nicht draußen aufhalten.

Meine Empfehlung: Verfolgen Sie bitte den Wetterbericht

Feierabendmarkt
Heute ist auf dem Altmarkt in Dinslakens Altstadt beginnend am Nachmittag bis in den Abend hinein der beliebte Feierabendmarkt. Es ist der drittletzte in diesem Jahr. Im Jahr 2019 soll es weitergehen, verkündete die Tagespresse. Genuss mit musikalischer Untermahlung bilden die gemütliche Atmosphäre auf dem Altmarkt, die mittlerweile zum Treffpunkt Vieler geworden ist.

Tag des Apfels
Der Aktionstag "Tag des Apfels" am 22. September soll das beliebteste Obst der Deutschen ehren. Die Apfelbäume sind in diesem Jahr besonders reichlich gefüllt, wenn nicht bereits abgeerntet. Geniessen Sie es!

Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 38. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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