Freitag, 22. Juni 2018

226 - Dinslakens Menschen bewegte in der 25. Woche 2018: Sommerzeit, Frankreichfest, Rückblick

Rosenecke im Sonnenlicht


Dinslaken

Sommerzeit
Nachdem gestern Sommeranfang und der längste Tag in diesem Jahr war, konnten wir schon einige sommerliche Tage mit Temperaturen über 25 Grad in den letzten Wochen verzeichnen. In 24 Tagen beginnen in Nordrhein-Westfalen die diesjährigen Sommerferien. Häufig höre ich in Gesprächen schon das Wort Sommerpause. Eiscreme ist in aller Munde. In der Dinslakener Altstadt erfreut man sich der Außengastronomie.

Dinslakener Gärten blühen rundum und vor allem auffallend die Rosen. Wer Lavendel in seinem Garten hat, kann sich durch dessen Blüte über Bienen und Hummeln freuen.
Kirschen und Erdbeeren sind bereits geerntet, Johannisbeeren und Stachelbeeren sind fast erntereif. Was fehlt ist, zwischenzeitlich etwas Regen.

Frankreichfest
Heute wird in Dinslaken auf dem Altmarkt das diesjährige Frankreichfest starten. Am Abend zuvor waren die Vorbereitungen dafür in vollem Gange. Der heutige Wochenmarkt verlagert sich aufgrund der Veranstaltung ausnahmsweise auf die Althoffstrasse nahe des Burgtheaters.

Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 25. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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Freitag, 15. Juni 2018

225 - Dinslakens Menschen bewegte in der 24. Woche 2018: Bürgerentscheid, Rückblick

Einfädeln auf die Autobahn A59 (Berliner Brücke) Richtung Dinslaken

Dinslaken

Bürgerentscheid
Am 10. Juni 2018, dem vergangenen Sonntag gab es zu der Frage: "Sind Sie für die Beibehaltung der derzeitigen Verkehrsführung sowie der Parkplatzsituation bei der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes?" einen Bürgerentscheid.

Abstimmungsberechtigte in Dinslaken waren 54785 Bürger aufgeteilt auf 24 Wahlbezirke.

Da die Hürde von 15% für ein "ja" oder 15% für ein "nein" bei der Stimmabgabe erreicht werden muss, war es also notwendig 8218 Stimmen für das "ja" oder für das "nein" zu erreichen, da beim Bürgerentscheid die Mehrheit entscheidet.

Insgesamt haben sich 11873 Menschen an der Wahl beteiligt, das sind 21,7%, also ungefähr 1/5 der Wahlberechtigten.

Mit "ja" abgestimmt haben 7319 Wähler*innen, das sind von allen Abstimmungsberechtigten 13,4% und von den tatsächlichen Wähler*innen 61,6%.

Mit "nein" abgestimmt haben 4534 Wähler*innen, das sind von allen Abstimmungsberechtigten 8,3% und von den tatsächlichen Wähler*innen 38,2%.

Ungültig waren 20 Stimmen.

Der Bürgerentscheid war damit nicht zum Erfolg gekommen, da 899 "Ja"-Stimmen fehlten, um gegen die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes zu stimmen, oder 3684 "nein"-Stimmen fehlten, um für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes zu stimmen.

Wenn Sie die Sachlage zum Bürgerentscheid anders betrachten, dann haben sich von den 54785 Abstimmungsberechtigten Bürgern der Stadt Dinslaken 42912 nicht an der Wahl beteiligt. Das sind 78,3% der Wahlberechtigten.

Gründe nicht zur Wahl zu gehen, oder nicht seine Stimme abzugeben, können sein:

- Wahlbenachrichtigung enthielt Parteienwerbung, die dort nicht reingehört.
- Wahlbenachrichtigung enthielt insgesamt zu viel Text, den ich nicht lese.
- Die Fragestellung war irreführend.
- Mir ist die Wahl egal.
- Die Stadtführung macht eh was sie will.
- Ich bleibe lieber im Garten, als zum Wahlbüro zu gehen.
- Das Wetter ist viel zu schön um Wählen zu gehen.
- Briefwahl zu beantragen, ist mir zu kompliziert.
- Ich habe unverhofften Besuch bekommen und der geht vor.
- Ich hatte keine Ahnung was ich da machen soll.
- Ein Bürgerentscheid hat in Dinslaken noch nie geklappt.
- Ich hatte keine Lust.
- Ich konnte nicht, musste weg.
- Ich musste arbeiten.
- usw....

Desweiteren gab es Aussagen wie zum Beispiel:

- Wenn der Bahnhofsvorplatz Aufenthaltsqualität bei der Neugestaltung bekommen soll, 
  wer hält sich denn dort gerne auf?

- Dort ist dann der Bahnhofsvorplatz neu gestaltet, aber das Umfeld zum Beispiel, 
  das Bahnhofsgebäude bleibt dann erstmal marode.

- Aufenthaltsqualität direkt an der Betuwe-Linie?

All das zeigt, das sich fast 80% der Dinslakener Bürger von der Dinslakener Politik und dessen Handlungsweise verabschiedet haben. Desweiteren hat die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und die von der Stadtführung vermittelten Informationen zu diesem Projekt den Beigeschmack einer attraktiven wirtschaftlichen Rendite in Zeiten besonders knapper Kassen. Denn bei so einem Projekt und die dafür erforderliche Finanzierung, müssen zu den Fördergeldern, die eventuell fließen, noch Eigenleistungen der Stadt per Kredit finanziert werden, die dann durch Steuererhöhungen (z.B. Gewerbesteuer, Grundsteuer, Hundesteuer, Parkgebühren usw.) von den Bürgern refinanziert werden müssen.


Rückblick
Dinslakener Menschen bewegte vor einem Jahr in der 24. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 8. Juni 2018

224 - Dinslakens Menschen bewegte in der 23. Woche 2018: Wetter ist immer..., Eichenprozessionsspinner, Handyparken, Rückblick

Wolkenkante zwischen Bäumen


Dinslaken

Wetter ist immer...
...auch in der zu Ende gehenden Woche. Der kleine Ausschnitt auf dem Foto oben zeigt, wie ortsbezogen man heute das Wetter betrachten kann oder muss. Die Dienstleister rund um das Wetter, ob im TV, Radio, Print- oder Online-Medien pflegen ihre unterschiedlichen Analysen und Betrachtungsweisen. 
Die Ergebnisse der Vorhersagen sind in ihrer Vielzahl genauso unterschiedlich.

Wetter orientiert sich nicht am Kalender. Heute kann durch eine Vielzahl gesammelter und auswertbarer Daten die Wetterlage mit Hilfe von intelligenten Computerprogrammen in prognostizierten Wettermodellen umgerechnet werden, die dann mit Hilfe sachkundiger Meteorologen in eine allgemeinverständliche Sprache mit anschaulichen Wetterkarten uns als wahrscheinlich eintretende Wettervorhersage präsentiert wird. Wettervorhersagen sind also immer eine Annäherung an das was passieren kann. Wetter bleibt spannend und faszinierend.

Eichenprozessionsspinner
Auch in Dinslaken ist der Eichenprozessionsspinner in Aktion. Gestern habe ich mich kurz am Rotbachweg, der parallel zur Friedrich-List-Strasse und beginnend an der Krengelstrasse führt aufgehalten und dabei das Gespinstnest der Raupe an einer Eiche nahe des Rotbachs entdeckt. Das sichtbare Nest mit einem Gespinst umflochten war mehr als faustgroß und befand sich unterhalb eines kräftigen Eichenasts.

Keinesfalls sollte Mensch oder Tier mit diesen Raupen in Verbindung kommen, da durch die Haare der Raupe es zu einer akuten gesundheitlichen Gefährdung kommen kann.

Bezüglich des Eichenprozessionsspinners habe ich zeitnah den Fachdienst der Stadt Dinslaken informiert.

Handyparken
Seit Mittwoch dieser Woche ist das Handyparken in Teilbereichen der Dinslakener Innenstadt scharf gestellt und somit möglich. Die Parkzeit ist in den auf dem Parkautomat gekennzeichneten Parkzonen  dennoch auf maximal 4 Stunden begrenzt. Die Dienstleister für den modernen Gebührenservice verlangen zusätzlich einen kleinen Eurocent-Betrag bei jedem Parkvorgang. Den bisher einzigen Vorteil für die Parkplatzsuchenden ist, dass kein Münzgeld bereitgehalten werden muss. Die Parkgebühren bleiben gleich. Ein wirklich vorteilhafter Service wäre, wenn die zusätzlich erhobenen Dienstleistergebühren bereits in den Parkgebühren enthalten wären, also letztendlich dadurch sich die Parkgebühren bei Handyzahlung verringern. Aber soweit sind wir in Dinslaken noch lange nicht.

Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 23. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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Freitag, 1. Juni 2018

223 - Dinslakens Menschen bewegte in der 22. Woche 2018: Parken-Entwurf, Unwetterzeit, Rückblick

Fantastischer Wolkenpilz im restlichen Sonnenlicht am Südhimmel

Dinslaken

Parken-Entwurf
Das leidige Problem Parken betrifft vor allem die Bewohner der Innenstadt Dinslakens, die keine Garage oder festen Stellplatz für ihr Fahrzeug haben. Der Entwurf der Stadt Dinslaken, der vor wenigen Tagen bei der Ausschusssitzung für öffentliche Sicherheit, Ordnung und Verkehr von den Verkehrsplanern vorgestellt wurde ist zuerst mal eine "kann-Version". Der Vorschlag aus der Verkehrsplanung will die Parkraumbewirtschaftung sowohl finanziell als auch zeitlich ausweiten und vereinheitlichen. Dauerparker sollen an die Randgebiete der Innenstadt verschoben werden.
Verbesserungen beim Parkplatzangebot soll es für Innenstadtbewohner geben als auch für Kunden des Einzelhandels. In fünf Bewohnerparkzonen, so soll sich der Innenstadtbereich aufteilen, sollen Bewohner mit entsprechenden Bewohnerparkausweisen für 30 Euro/Jahr in ihrer Bewohnerparkzone gebührenfrei Parken können. 
Ohne Rechtsanspruch auf einen Stellplatz, sollen die Bewohnerparkausweise nur zu erhalten sein, wenn nachgewiesen werden kann, dass keine Garage oder Stellplatz für das Fahrzeug zur Verfügung steht.
Das die Stadt Dinslaken mit Mehreinnahmen von 300000 Euro im Jahr für das neue Parkraumkonzept kalkuliert, wobei ein Stellplatz mit Parkticket im Jahr durchschnittlich 1100 Euro an Einnahmen erwirtschaftet, sagt schon das Wort "Parkraumbewirtschaftung". 

Das Bezahlen der Parkgebühren mit dem Smartphone soll ab dem 1. Juni 2018 schon mal auf Probe für zwei Jahre gestartet werden. Der Ticketautomat soll mit einem entsprechenden Aufkleber gekennzeichnet werden. Dazu sollten Sie auch meinen Beitrag "208" gelesen haben. 


Unwetterzeit
Da das Wetter sich nicht am Kalender orientiert und schon im Monat Mai recht sommerliche Temperaturen brachte, sind Gewitter und unwetterartige Wetterverhältnisse mit Starkregen in weiten Teilen Deutschlands zu verzeichnen. 

Für Dinslaken sind auch für heute um die Mittagszeit Gewitter angesagt mit kräftigen Regen. Ob es zum Starkregen kommt vage ich nicht zu beurteilen. Besser, man ist darauf vorbereitet.

Die Stadt Dinslaken hat für den Fall, das Wasser erneut durch Starkregenfälle Strassen, Unterführungen und Keller überflutet, ein Konzept erarbeitet. Dieses Konzept sollte die Stadt Dinslaken, in dem auch Kartenmaterial mit gefährdeten Gebieten vorliegen auf der Internetseite der Stadt Dinslaken für jeden zugänglich veröffentlichen. Es nützt nichts, wenn die gefährdeten Bewohner davon nichts erfahren, sondern nur die Eigentümer der Grundstücke und Häuser.
Es dient der Gefahrenabwehr für schützenswertes Gut, dass eventuell in Kellern oder Untergeschosse gelagert ist und nicht nur für Leib und Leben der Bürger. So eine Veröffentlichung dient nicht der Panikmache, sondern der Vorsorge.

Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 22. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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Freitag, 25. Mai 2018

222 - Dinslakens Menschen bewegte in der 21. Woche 2018: Wahlbenachrichtigung, EU-Datenschutz-Grundverordnung, Rückblick

Lorbeerkirsche

Dinslaken

Wahlbenachrichtigung
Es geht um den Bahnhofsvorplatz und die Entscheidung der Bürger Dinslakens, die für den 10. Juni 2018 einberaumt wurde. Die Wahlbenachrichtigung mit insgesamt sieben Blatt für den Bürgerentscheid soll wohl eher verwirren als helfen, denn in der Abstimmungsbenachrichtigung für den Bürgerentscheid steht auf Blatt 1 ganz unten, dass Sie als Anlage zu dieser Benachrichtigung ein gesetzlich vorgeschriebenes Informationsblatt erhalten, dem Sie den Begründungstext des Bürgerbegehrens und weitere Informationen entnehmen können, erhalten. Für die Dinslakener Bürger wird die Entscheidung für ein "ja" oder "nein" zu einem "Was soll ich denn jetzt damit machen?" Die Verwirrung ist groß. 

Es ist wichtig, dass in jedem Fall viele Bürger Dinslakens die Entscheidung treffen und zum Bürgerentscheid ihre Stimme abgeben. Gehen Sie zur Abstimmung!

Denken Sie daran, das Sie in der Entscheidung den gleichen Stellenwert haben wie ein Ratsbeschluss der Stadt Dinslaken.


EU-Datenschutz-Grundverordnung
Heute am 25. Mai 2018 tritt die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Sie gilt in allen Ländern der Europäischen Union. Das einheitliche Datenschutzrecht nimmt alle in die Pflicht, die persönliche Daten von EU-Bürgern verarbeiten, nutzen und speichern. Vorgaben des Gesetzes sind nicht nur das sichere Abspeichern, Schutz vor Datenklau, sondern auch zu dokumentieren was mit den Daten passiert und wer Zugriff hat. 

Die neue Vorschrift zu ignorieren, geht nicht. Bei Verstößen werden die Geldstrafen drastisch.

Meine Datenschutzerklärung für diese Blog-Seite finden Sie ganz unten auf dieser Plattform. 

Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 21. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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Freitag, 18. Mai 2018

221 - Dinslakens Menschen bewegte in der 20. Woche 2018: Caritas-Konflikt, Tornado-Wetter, Kreisverkehr, Rückblick

Pfingstrose blüht zum Pfingstwochenende

Dinslaken

Caritas-Konflikt
Erneut kommt ein "offener Brief" zum Konflikt der Stadt Dinslaken mit der Caritas Dinslaken. Diesmal aus der Hand des Dinslakener Bürgermeister als Rückantwort auf den zuvor "offenen Brief" der Caritas-Geschäftsführung. Bürgermeister Heidinger dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern samt Geschäftsführung der Caritas für ihren Einsatz und die Umsetzung der Hilfemaßnahmen für geflüchtete Menschen, die in den vergangenen Jahren in Dinslaken untergebracht wurden. Auch bemerkt der Bürgermeister Dinslakens in seinem Schreiben, dass alle vertraglich vereinbarten Zahlungen in verwaltungsüblicher Praxis geleistet wurden. Durch den angeordneten Baustopp von Unterkunftsbauten die noch erstellt werden sollten, kam es zur strittigen Situation zwischen der Stadt Dinslaken und der Caritas. Der Bürgermeister möchte keineswegs die Zusammenarbeit mit der Caritas aufkündigen und will über gemeinsame Gespräche und einem Vergleichsangebot versuchen den unglücklichen Zustand des Konflikts wieder in eine für beide Seiten verträgliche Lage zurück zu bringen. Persönliche Gespräche sind in diesem Falle unausweichlich wichtig, vor allem im Sinne für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Tornado-Wetter
Am Mittwoch zog eine Gewitterfront aus dem Nordosten kommend über Krefeld Richtung Südwesten in den Kreis Viersen am westlichen Niederrhein. Das Gewitter brachte im Raum Krefeld Starkregen mit Hagelkörner, die 2 bis 4 cm Größe erreichten. Dort wo der Hagel runterkam, hielten die Autofahrer an, da die Sicht für den Zeitraum des Niederschlags stark beeinträchtigt war. Dreißig Minuten später war die Front durch. Im Raum Viersen bildete sich dann ein Tornado, der laut Analyse des Meteorologenteams von Jörg Kachelmann und eine nachträgliche Analyse des dort entstandenen Sturmschadens die Stärke F1 erreichte, also eine Windgeschwindigkeit bis < 180km/h.
Die Medien berichteten über beträchtliche Schäden in mehreren Orten.

Kreisverkehr
Auf der mittleren bepflanzten Insel des großen Kreisverkehr in Dinslakens Innenstadt wächst eine schöne Blumenwiese. In den nächsten Tagen gehen die Blüten auf. Ein Blickfang für die Bevölkerung. Verkehrsteilnehmer sollten sich aber auf den Verkehr konzentrieren.

Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 20. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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Dienstag, 15. Mai 2018

Schnecken pilgern in den Garten

Teilweise und für die Jahreszeit recht früh pilgern zahlreiche Weinbergschnecken in Gärten um Fressbares zu suchen. Vor allem nach dem Regen kommen die Schnecken in Scharen. Die Größen der Weichtiere sind sehr unterschiedlich, lassen sich aber sehr einfach aus der Pflanzenwelt herauspflücken und am besten an einer neuen geeigneten Stelle wieder aussetzen. 
Die Weinbergschnecken zählen zur geschützten Art.

Weinbergschnecke auf dem Weg zu Fressbarem

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Freitag, 11. Mai 2018

220 - Dinslakens Menschen bewegte in der 19. Woche 2018: Brutzeit, Fahrradverleih, Caritas-Konflikt, Rückblick

Nachtfalterlarven bevölkern den Apfelbaum

Dinslaken

Brutzeit
In Dinslakens Nistkästen sind Bewohner eingezogen. Meisen ziehen den Nachwuchs groß. Da es ohne Futter nicht geht, fliegen die Meiseneltern ganztägig alle paar Minuten und bringen neue Nahrung an. Oben auf dem Foto sind Nachtfalterlarven zu sehen, die sich vom Blattwerk des Apfelbaumes ernähren. Zahlreiche Gewebenester mit Larven findet man im Apfelbaum verteilt. Die Meisen nutzen die Gelegenheit und sammeln die Larven für ihre Zöglinge. Manche Meise hat vier bis fünf Larven im Schnabel, bevor sie im Nistkasten zur Fütterung ankommt. Es zwitschert kreischend im Nistkasten wenn Futter kommt. Danach wird alles wieder ganz still bis zur nächsten Fütterung.


Fahrradverleih
Am Dinslakener Rittertor in der Altstadt wird es in Kürze Verleihfahrräder geben, kündigte die Pressestelle der Stadt Dinslaken an. Eine weitere Verleihstation wird es am Bahnhof geben. Telefonisch können Sie die Fahrräder auch vorab reservieren, oder direkt vor Ort in der Stadtinformation. Das Niederrheinrad soll neun Euro am Tag kosten und ein Pedelec fünfundzwanzig. Angaben, die Sie zuvor angeben müssen ist, der Startort, Zielort und die Mietdauer. 
Ich empfehle auch noch den Fahrradhelm, in jedem Fall für den Pedelec-Leih mitzubringen, da bei einem Sturz der Kopf zuerst und dann die Arme laut Unfallstatistik verletzt sein können. Ob ein Fahrradhelm vor Ort bei der Verleihstation mitgeliehen werden kann, ist mir nicht bekannt.


Caritas-Konflikt
Gestern las ich den Bericht über den Konflikt zwischen der Stadt Dinslaken und der örtlichen Caritas in der Tagespresse. Einen offenen Brief hat der Chef der Dinslakener Caritas an den Bürgermeister der Stadt Dinslaken verfasst. Nachdem ich alles gelesen hatte, stellte ich mir zuerst die Frage: "Kann sich die Stadt Dinslaken eigentlich solch einen Konflikt mit der Caritas Dinslaken leisten?"


Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 19. Woche 2017:  andreashaab-fotografie



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Freitag, 4. Mai 2018

219 - Dinslakens Menschen bewegte in der 18. Woche 2018: Dinslakener Woche, Rückblick

Prachtvolle Fliederblüte wie ein Blumenstrauß

Dinslaken

Dinslakener Woche
Am vergangenen Sonntag wurde Dinslaken weitgehend von den durch Meteorologen angekündigten nächtlichen Gewittern verschont. Die Gewitter die westlich an uns vorbeizogen, waren heftig. 

Es gab teilweise eine Blitzfolge von bis zu 572 Blitze pro Stunde. Das sind 9 Blitze pro Minute. Entsprechend starke Regenfälle begleitete das Gewitter, dass am linken Niederrhein zu überfluteten Kellern und Straßen führte.

Der Montag war für viele Menschen ein ruhiger Brückentag. Die Geschäfte in der Dinslakener Innenstadt waren recht leer. Gärten und Parks waren dagegen gut besucht. Kein Wunder - in Dinslakens Gärten blüht nicht nur der Flieder (siehe Foto oben) prächtig.

Der 1. Mai als Feiertag und "Tag der Arbeit" begann erstmal ohne Sonnenschein. Im Burgtheater machten sich Gewerkschaftsvertreter zum Thema Arbeit stark, dass aber von Zuhörern weniger gut besucht war als im Vorjahr. Zur Mittagszeit stellte die Sonne dann die Wetterlage auf schön.

Auf dem Dinslakener Trabrennbahngelände am Bärenkamp fand, wie in den vergangenen Jahren auch das traditionelle Porschetreffen internationaler Art statt. Viele Porschefahrer/innen und Clubs aus zahlreichen europäischen Länder waren dort vertreten und präsentierten den Besuchern und Kollegen ihre Fahrzeuge.

Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 18. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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Freitag, 27. April 2018

218 - Dinslakens Menschen bewegte in der 17. Woche 2018: Einkauf in Dinslaken, Rückblick

Parkhauseinfahrt zur Neutorgalerie in Dinslaken

Dinslaken

Einkauf in der Innenstadt
Heute vor 1268 Tagen (vor 3 Jahren, 5 Monaten und 21 Tagen) am 06. November 2014 wurde die Neutor Galerie, das neue Einkaufszentrum in Dinslakens Innenstadt eröffnet. 

Das Gebäude ist im Vergleich zu Einkaufszentren in anderen Städten recht ansehnlich, von innen hell, freundlich und großzügig angelegt auf einer Fläche von ca. 22000 Quadratmeter mit mehr als 500 Parkplätzen auf dem Parkdeck. Die ungefähr 50 Einzelhandelsgeschäfte und mehrere Gastronomen werden von einem recht jungen Management geführt. Die Einzelhandelsstruktur der Neutorgalerie soll den Einzelhandel auf der Einkaufsstrasse der Dinslakener Innenstadt ergänzen und nicht konkurrieren.

Nun hat sich aber in einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Artikel im überregionalen Teil der Rheinischen Post die Sache mit dem Einkaufszentrum etwas anders angehört. 
Dort wurde Shoppingmalls dieser Art durch eine Professorin und Stadtforscherin für Städtebau keine besondere Zukunft vorausgesagt, da es sich in den USA bereits ankündigte, dass sie ihren Zenit überschritten hätten und die Zukunft der Einkaufszentren vorbei sei, was sich dann auch in Europa auswirken soll.

Auswirkungen auf den Einzelhandel in der Dinslakener Fussgängerzone hat die Neutorgalerie schon, aber augenscheinlich nicht so stark, wie damals bei den Planungen und vor dem Neubau befürchtet wurden. Da der damalige Bürgerentscheid eine zu geringe Beteiligung hatte, entschied sich die Dinslakener Politik für den Neubau.

Wenn ich jetzt die Aussagen und Meinungen der Dinslakener Wirtschaftsförderung und der Städtebauprofessorin beiseite lasse und es mal als Dinslakener Bürger betrachte, komme ich zu einer anderen Betrachtungsweise. 

Dinslakener Bürger die nicht in der Innenstadt wohnen möchten einkaufen. Nein, nicht online sondern analog, aber mit der Option zum Online (WLAN), denn man weis ja nie. Dann stellt sich die Frage zu dem was eingekauft werden kann und was eingekauft werden muss. Danach wird entschieden wo es hingeht. Bekommen wir dort alles was wir in jedem Fall einkaufen müssen und zusätzlich auch das was noch eingekauft werden kann, oder was wir sowieso mal mitbringen wollen. Wo werden wir parken, da das Fahrzeug erste Wahl ist, stellt sie sich als nächste Frage. Ist das geparkte Fahrzeug nahe genug am Einkaufsort, ist die weitere Frage. Nicht zu unterschätzen ist auch die Parkzeitdauer auf gebührenpflichtigen Parkplätzen. Müssen wir während der Zeit des Einkaufs weitere Parkgebühren bezahlen, oder nicht? 
Nur wenn das individuelle Gesamtpaket der Struktur vor dem Einkauf stimmig ist, fällt die Entscheidung für den Einkaufsort. Ich bin auch der Meinung, dass die Menge der Hindernisse, die sich vor dem Einkauf in den Weg stellen, mitentscheidend für den Einkaufsort sind. Hindernisse verhindern den Einkauf.

Hindernisse die in Dinslakens Innenstadt auffallen, sind hohe Parkplatzgebühren, geringe Parkzeitdauer und erheblicher Parkplatzmangel und genau diese Faktoren gehören auch zum individuellen Gesamtpaket der Struktur vor dem Einkauf. 

Die Bevölkerungsstruktur zeigt, dass in Dinslaken nicht ganz, aber ungefähr die Hälfte der Bürger mindestens 50 Lebensjahre erreicht hat. 
Von den ungefähr 50 Einzelhandelsgeschäften in der Neutorgalerie sind wieviele Geschäfte für diese kaufkraftstarke Personengruppe ausgestattet? Oder hat man sich in den für das Marketing zuständigen Gemeinschaften darauf geeinigt, dass ältere Leute keine Klamotten mehr brauchen? Ich will damit nicht sagen, dass es dort keine Kleidung für die Personengruppe 50plus gibt, aber das Angebot ist von Anfang an in der Neutorgalerie und auch seit wenigen Jahren in der Innenstadt zu gering. Zum Ausgleich sind dafür die Anzahl der Friseursalons in der Innenstadt gestiegen und der Einzelhandel mit Billigartikeln. 

Die Planungen für Marketingstrategien laufen immer für die Zukunft. Städte und vor allem Innenstädte wollen sich verjüngen. Die sogenannten Alten sind überflüssig. Die Stadt soll zur Smart-City werden. Autos sollen aus der Stadt raus. Die Haushaltskassen der Städte sind aufgrund attraktiver Fördermittel aus der Landes- oder Bundesebene überdurchschnittlich belastet, was auch finanziert werden muss. Der Bürger bezahlt es, bis es nicht mehr geht. 
Wer diese und weitere Hindernisse nicht duldet, wird Ausweichmöglichkeiten suchen und auch finden. 
   
Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 17. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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