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Freitag, 11. Oktober 2019

294 - Dinslakens Menschen bewegte in der 41. Woche 2019: Erntedanktag, Wurst-Katastrophe, Althoffstrasse, Wolf in NRW, Rückblick

Optimaler Parkplatz in Dinslaken - Foto: © 2019 Andreas Haab

Dinslaken

Erntedanktag
Der vergangene Sonntag war ein verregneter verkaufsoffener Sonntag in Dinslaken.
Die Fußgängerzone blieb ohne Besucherandrang. Auf dem Altmarkt fand die Eisstock-Challenge statt, mit sehr wenigen Zuschauern. Der Regen hat einfach die Kunden und Käufer vom Besuch der Innenstadt abgehalten hat. Das Ergebnis des Regentags können Sie sich oben auf dem Foto ansehen, Pfützenparkplatz. Alte Damen beklagten auch, dass das angekündigte und nicht stattgefundene Apfelfest sie um den Nachmittagsapfelkuchen gebracht hätten. Naja, wird bestimmt im nächsten Jahr wieder möglich sein, am Apfelfest im Museumspark teilzunehmen.

Wurst-Katastrophe
Ein fleischverarbeitender Betrieb hat vergammeltes Fleisch in Form von Wurst auch in NRW und auch in Dinslaken in Umlauf gebracht. Altenheime, Krankenhäuser, Penny, Netto und viele weitere haben diese Wurst geliefert bekommen. Unglaublich finde ich, dass es aus Profitgier bestimmten Führungskräften immer noch möglich ist, sich selbst mit seinen Mitarbeitern und seine eigene Branche derart zu schädigen. Betriebe, die Lebensmittel herstellen und in Umlauf bringen sind systemrelevant und gehören unter ständiger Kontrolle der zuständigen Lebensmittelbehörde. Kontrollen, das gilt übrigens für alle Branchen, die zuvor angekündigt werden, sind keine Kontrollen, sondern Gefälligkeitsdienste.

Althoffstrasse
Am Burgtheater entlang bis zum Parkplatz nahe des Kinderspielplatzes wurden in den vergangenen Tagen die Grünflächen mit den vertrockneten Sträuchern bereinigt und ein hölzerner Zaun errichtet. Die Rotkehlchen-Familie wird jetzt wohl umgezogen sein, da dort ihre Brutstätte seit mehreren Jahren war.

Wolf in NRW
10 Nutztierrisse mit 12 Opfern sind im Monat September 2019 beim LANUV aufgelistet. 2 Meldungen aus dem Wolfsgebiet "Schermbeck" sind bestätigt, das es der Wolf war und 2 weitere Meldungen haben sich als Falschmeldung herausgestellt. Die anderen werden noch untersucht und werden verzögert zum Ergebnis führen.
Im Monat Oktober des Jahres ist bisher eine Meldung aus NRW aufgelistet aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis.

Rückblick
242 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 41. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 4. Oktober 2019

293 - Dinslakens Menschen bewegte in der 40. Woche 2019: Apfelfest abgesagt, Sturm Mortimer, Wolf in NRW, Tag des Kaffee, Rückblick

Apfelbaum im Museumspark gepflanzt von der Dinslakener IG-Altstadt am 16. September 2000

Dinslaken

Apfelfest abgesagt
Die Interessengemeinschaft Altstadt hatte einst zum Apfelfest eingeladen, um passend zur Erntezeit Äpfel verschiedenster Art und Zubereitung den Dinslakenern zu präsentieren. Am kommenden Sonntag sollte es für dieses Jahr soweit sein. Leider aber musste die Veranstaltung wetterbedingt abgesagt werden. Symbolhaft steht der von der IG-Altstadt am 16. September 2000 gepflanzte Apfelbaum im Museumspark (siehe Foto oben), also dort wo auch das Apfelfest stattfinden sollte. Der angekündigte Regen für die nächsten Tage lässt so ein Fest rund um den Apfel auch nicht so richtig geniessen.

Sturm Mortimer
Am vergangenen Sonntag den 29. September zog Sturmtief Mortimer mit einem Randausläufer an Dinslaken vorbei. Nachts so gegen 22:00 Uhr baute sich der Sturm auf und brachte in Windböen bis zu 70 km/h an Windgeschwindigkeit. Gegen 3:00 Uhr dann schwächten sich die starken Winde wieder ab. Dinslaken traf es also nicht mit voller Wucht.

Wolf in NRW
Die angesiedelte Wölfin GW954f oder "Gloria von Wesel", so nannte ihn einst der Landrat des Kreises Wesel, ist für nicht bedenklich erklärt worden. Bei mehr als hundert Nutztierrissen im ernannten und erweiterten Wolfsgebiet "Schermbeck", bei Tierrissen im Wohngebiet und auf dem vorschriftsmäßig eingezäunten Gelände von Weidetierhaltern und landwirtschaftlichen Betrieben geht keine Gefahr von dem Raubtier aus. Fördermittel des Landes und die Anwesenheit der Wölfin legalisieren die Vorgehensweise, die zur Verringerung der Weidetierhaltung führen.

Tag des Kaffee
Am Regenschauertag, dem ersten Tag im Oktober war "Tag des Kaffee".
Gerne trinke ich Kaffee. Selbst bereite ich ihn zu. Nein, ich habe und benutze auch keine Kaffeemaschine. Der herkömmliche Kaffee-Aufguß mit Filter funktioniert sehr gut, genauso schnell und ist sehr bekömmlich. Kaffeegeschmack ist eine individuelle Angelegenheit und sollte auch so behandelt werden. Da gibt es die verschiedensten Empfehlungen und Techniken seinen Kaffee zu kochen.

Meine Empfehlung:
Kaffeetassen, die ich benutze haben eine Füllmenge von 125 ccm.
Bezogen auf 1 Liter Wasser ergeben das 8 Tassenfüllungen
Auf die Kaffeekanne mit 1 Liter Füllmenge setze ich den Kaffeefilter, der zuvor einmal komplett vorgefeuchtet wird. Für den Aufguß von einem Liter Kaffee benötige ich 62 Gramm Kaffeepulver. Ein Liter Wasser wird mit einem Wasserkocher zum Kochen gebracht. Wenn das geschehen ist und das Wasser kocht, stelle ich den Wasserkocher ab und lasse das heiße Wasser 1 Minute darin stehen. Nach meinen Messungen hat das heiße Wasser dann eine Temperatur von ca. 95°C. Dann gieße ich das Wasser auf den Kaffee im Kaffeefilter aber so, dass das Pulver im Filter von außen nach innen also in die Mitte gespült wird. Warten muss ich jetzt, bis die Wassermenge vollständig durchgelaufen ist. Jetzt erst kommt die zweite Wassermenge in den Kaffeefilter usw., bis der Wasserkocher leer ist. Nach dem Filterdurchlauf des Wassers kann die Kaffeekanne geschlossen werden und einmal kreisförmig schwenken. Kaffee ist fertig.

Meine Faktoren, die Einfluss auf den Geschmack des aufgebrühten Kaffee haben sind zuerst einmal der ausgewählte Kaffeesorte, Feinheit der Kaffeemahlung und die verwendete Menge, dann die Härte des Wassers und auch ein wenig das Filterpapier.
Es lohnt sich für Kaffeetrinker*innen in jedem Falle bei Handaufguß, die Einflussfaktoren bestens aufeinander abzustimmen.

Rückblick
241 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 40. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 27. September 2019

292 - Dinslakens Menschen bewegte in der 39. Woche 2019: Herbstanfang, Condor, Wolf in NRW, Rückblick

Boing 767-300ER - Sunny Heart der Condor Flugdienst GmbH

Dinslaken

Herbstanfang
Eine ereignisreiche Woche hat den Herbstbeginn eingeleutet. Zum Anfang der Woche kam die emotionale Rede von Greta Thunberg auf dem UN-Klimagipfel. Wer ihrer Rede angeschaut hat, wird festgestellt haben, dass sie es auch so meinte, wie sie es sagte. Sie erwartet von der Politik weltweit, dass sie nicht nur über den Klimawandel reden, sondern sich deutlich energischer für Massnahmen einsetzen, die den Klimawandel abmildern. Greta Thunberg rüttelt die UN-Teilnehmer*innen und die ganze Menschheit auf, sich für das Klima einzusetzen.

Der Klimawandel ist nicht zu leugnen, auch nicht in unserer Stadt. Aber was ist schon so eine kleine Einheit Dinslaken auf dem riesigen Globus. Zu sehen ist der Klimawandel zuerst bei uns in den Gärten, Grünanlagen und vor allem Bäume. Im Rotbach fehlt Wasser durch die anhaltende Trockenheit. Dinslaken wird nicht die Welt retten, aber durchaus einen kleinen Beitrag zum Weltklima erwirken können.

Condor
Nachdem das britische Thomas Cook Luftfahrtunternehmen, das älteste Reiseunternehmen der Welt in dieser Woche Insolvenz angemeldet hat und offensichtlich nicht zu retten ist, bleibt noch das deutsche Tochterunternehmen Condor Flugdienst GmbH. Die Tochtergesellschaft wird mit staatlich finanzieller Unterstützung gestärkt um die schwierige Unternehmensphase durchzustehen. Oben auf dem Foto sehen Sie einen Condor-Flieger, eine Boing 767-300ER mit dem älteren Schriftzug und der Bemalung "Sunny Heart". Die Aufnahme entstand beim Flug über Dinslaken. Ob Condor durch die Insolvenz ihrer Muttergesellschaft langfristig überleben wird, werden wir erst in Zukunft sehen.

Wolf in NRW
Die in Schermbeck verletzten Pferde, stellte sich als Weideverletzung heraus. Der LANUV hat es aufgeführt in der Liste der gemeldeten Nutztierrisse. Der Schadenverursacher war in diesem Falle nicht der Wolf. Weitere Nutztierrisse gab es in Dorsten und Bottrop. Betroffen waren ein Schaf und Rind, was aber noch nicht zu einem Prüfergebnis geführt hat.

Rückblick
240 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 39. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 20. September 2019

291 - Dinslakens Menschen bewegte in der 38. Woche 2019: Karlstrasse, Althoffstrasse, Wolf in NRW, Rückblick

Teilabriss des Mehrfamiliengebäudes an der Karlstrasse in Dinslaken

Dinslaken

Karlstrasse
Der Abriss des leerstehende Mehrfamiliengebäudes an der Karlstrasse in Dinslaken hat bereits vor wenigen Tagen begonnen. Nach der Fassadenablösung hat der Abrissbagger ein Teilstück des Gebäudes in Schutt umgewandelt. Der nebenan liegende Parkplatz scheint sich so langsam aufzulösen. Der Parkscheinautomat wurde bereitz entfernt. Für wenige Tage könnte also kostenloses Parken möglich sein.

Althoffstrasse
Erneut wird von einer Umgestaltung der Althoffstrasse in der Dinslakener Altstadt gesprochen. Wurde nicht ungefähr vor 15 Jahren die letzte Umgestaltung dort vollzogen? Erinnere ich mich doch gleich an dieses kleine Verkehrshindernis nahe des Rittertors, dass Kunstobjekt auf einer winzigen Verkehrsinsel.
Naja, Verkehrshindernisse sollten die Geschwindigkeit der dort fahrenden Pkw´s herabsetzen. Nichts hat´s genützt. Bis heute wissen sehr viele Autofahrer*innen nicht, dass die Schrittgeschwindigkeit auf der gesamten Althoffstrasse gilt. Schrittgeschwindigkeit heißt nämlich nicht schneller fahren, als ein Fußgänger geht. Da sprechen wir von 7 km/h, maximal. Für Motorradfahrer*innen ist diese Geschwindigkeit ein Balanceakt zwischen Stehenbleiben oder Umfallen. Für Autos mit Schaltgetriebe ein ständiges Kupplungstreten und bremsen und eigentlich nur für Fahrzeuge mit Automatikgetriebe geeignet. Und für Radfahrer*innen und alle weiteren Verkehrsteilnehmer gilt die Geschwindigkeitsvorgabe auch.

Die Umgestaltung steht nun im Raum, die Neugestaltung. Da kommt doch so eine politische Figur auf die Idee, dass ihn ein Pflastersteinmuster in Form eines Sonnenrades stört. Das läßt schon tief blicken, sich über so eine über sehr viele Jahre bestehende Pflastersteinansammlung so auszulassen. Es hat so den Beigeschmack von Selbstbeschäftigung mancher Zeitgenossen. Auch scheint wiederum das gleiche Unternehmen zur Umgestaltung der Althoffstrasse herangezogen zu werden, dem schon das Ententeichgelände danebengeglückt ist und der Stadt Dinslaken zahlreiche Beschwerden eingebracht hat.

Das der Strassenteil nahe der zukünftigen Kathrin-Türks-Halle im Gehwegbereich angepasst werden soll, ist einzusehen. Das die Fahrzeuggeschwindigkeit maximal Schrittgeschwindigkeit sein soll, ist auch richtig. Was aber nicht einzusehen ist, dass eine erneute Umgestaltung mit einer Fahrbahnverengung einhergeht. So eine Verengung der Fahrbahnbreite sorgt für Wartezeiten bei der Fahrzeugbegegnung auf dieser Strasse und diese Wartezeit mit laufendem Motor dient nicht gerade der Umwelt und schon gar nicht der Wohnanlieger. Entsprechend verstärkt sich auch die Geräuchkulisse, da kaum zu erwarten ist, dass zukünftig weniger Fahrzeuge die Althoffstrasse durchfahren.

Wolf in NRW
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat die Liste der Nutztierrisse aktualisiert und dabei aufgelistet, dass erneut ein Damwild zu Tode gekommen ist und zwei Pferde verletzt wurden und ein Rinderkalb getötet wurde. Die Fotos sind grausig. Eine Fotoreihe lässt bei genauerer Betrachtung vermuten, wenn es denn der Wolf gewesen sein soll, der den Tierriss begangen haben sollte, dass es dann mehrere Wölfe gewesen sein könnten, die sich das junge Rind vorgenommen haben.
Die Beurteilungen stehen noch aus.

Rückblick
239 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 38. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 13. September 2019

290 - Dinslakens Menschen bewegte in der 37. Woche 2019: Rheinbrücke B288, A59, Wolf in NRW, Karlstrasse, Rückblick

Rheinbrücke Bundesstrasse 288, Verbindung zwischen Krefeld und Duisburg

Rheinbrücke B288
Die Krefelder Rheinbrücke ist seit gestern Abend 22:00 Uhr für große Lastkraftwagen gesperrt. Die Rheinbrücke verbindet die Städte Krefeld und Duisburg. Der Lkw-Verkehr ist entsprechend hoch, da die Industriegebiete und dort angesiedelten Unternehmen die Rheinquerung benötigen und vermehrt Hafengebiete in beiden Stadtgebieten ansteuern. Grund der Sperrung sind durch die hohe Fahrzeugbelastung aufgetretene Brückenschäden, die dringende Sanierungsarbeiten erfordern.

Ausweichverkehr für die Rheinquerung wird sich vermutlich über die direkten Nachbar-Rheinbrücken auswirken. Diese werden dann deutlich mehr belastet. Da die Nachbarbrücken zum Beispiel die nördlich liegende Autobahnbrücke A40 bei Duisburg schon bis an die Belastungsgrenze gefordert wird, erhöht sich die Staulänge an der Lkw-Waage vor der Rheinquerung.

Autobahn A59
Die Autobahn A59 ist von Dinslaken in Richtung Duisburg auch gesperrt, da dort auch dringende Sanierungsarbeiten nötig sind, besonders an der Berliner Brücke die über das Duisburger Hafengebiet führt. Diese stark frequentierte Autobahn, die den Kreis Wesel mit Duisburg und den Raum Düsseldorf verbindet, soll nur bis zum Wochenende (vermutlich bis Sonntag) nicht befahrbar sein.

Ausweichverkehr über die B8 Richtung Duisburg oder über die Autobahn A3 über Duisburg Richtung Düsseldorf wird entsprechend viel Zeit und Geduld erfordern.

Wolf in NRW
Im Schermbecker Wolfsgebiet im Kreis Wesel ist ein Damwild zu Tode gekommen, vermutlich war es der Wolf. Überprüft wird der Nutztierriss vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, (LANUV). Erneut fand der Tierriss sehr nahe der Wohnbebauung statt. In diesem Fall sind 30 Meter gemessen worden. Deutlich zu nah für so ein Raubtier, wenn der LANUV den Wolf bestätigt.

Karlstrasse
An der Dinslakener Karlstrasse knabbert schon der Bagger am Abrisshaus. Zuvor hat man die Fassade des Gebäudes abgelöst und gesondert entsorgt. Bis zum Wochenende wird wohl ein großer Schuttberg übrig geblieben sein. Berichtet darüber hatte ich bereits im Beitrag 288.

Rückblick
238 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 37. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 6. September 2019

289 - Dinslakens Menschen bewegte in der 36. Woche 2019: Versorgungsleitung, Bahnhofsvorplatz, Wolf in NRW, ThyssenKrupp, 5G-Netz, Autobahn A59, Rückblick

Erneuerung der Fernwärmeleitung an der Hans-Böckler-Strasse in Dinslaken

Dinslaken

Versorgungsleitung
Die Hans-Böckler-Strasse auf dem Teilstück zwischen Schlossstrasse und Julius-Kalle-Strasse ist nun durch die eingerichtete Baustelle seit mehreren Wochen verkehrstechnisch nur eingeschränkt befahrbar. Dort wird die Fernwärmeleitung ersetzt, da diese im vergangenen Winter geborsten ist. Auch für Fußgänger und Radfahrer ist die Baustelle mit Umwegen verbunden. Die Hinweisschilder oben auf dem Foto zeigen es gleich in doppelter Ausführung, wahrscheinlich soll es so eindringlicher sein. Erstaunlich ist allerdings, dass seit mehreren Tagen dort nicht mehr gearbeitet wird. Da die Fernwärmeleitung unterhalb des Fuß- und Radweges verlegt wird, findet der Fuß- und Radverkehr auf der anderen Strassenseite in beiden Fahrtrichtungen statt. Wichtig für den Strassenverkehr, was Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger betrifft wäre, eine zügige Weiterarbeit, damit die Bauzeit möglichst bald beendet werden kann.

Bahnhofsvorplatz
Die Finanzierung des neu zu gestalteten Bahnhofsvorplatz in Dinslaken hat sich seit Beginn der Planung bereits verdoppelt. Damals wurde der vermutliche Kostenaufwand geschätzt und inzwischen hat man nachgerechnet. Warum wird ein solches Vorhaben den Bürgern zur Diskussion gestellt mit einem völlig unrealistischen Schätzbetrag? Anschließend bleibt einem dann bei der Präsentation und tatsächlichen Berechnung einfach nur die Spucke weg und kann zusehen wie vollendete Tatsachen entstehen.

Wolf in NRW
Nach einem registrierten Nutztierriss im August diesen Jahres im Wolfsgebiet Schermbeck gab es im Ort Hünxe bereits am 1. September einen erneuten Tierriss und am 4. Sptember in Bottrop, also nicht weit entfernt. Bedenklich bleibt, das so ein Raubtier, wenn es sich bei diesen Fällen auch um den Wolf handelt, sich bis auf 20 Meter an die Wohnbebauung heranwagt, wo er doch so menschenscheu sein soll.

ThyssenKrupp
Das Industrieunternehmen ThyssenKrupp musste in dieser Woche den für Deutschland wichtigsten Börsenleitindex Dax verlassen. Offensichtlich erfüllt der Industriekonzern nicht mehr die Vorraussetzungen für den besonderen Börsenplatz. Auswirken wird sich das auch auf Aktienfonds, in denen der Konzern gelistet ist. Am Wichtigsten sind aber die Mitarbeiter des Konzerns, denn sie haben ihre Arbeitsleistung über viele Jahre erbracht.

5G-Netz
Die Deutsche Telekom hat bereits das 5G-Netz in Deutschland gestartet. Es soll zuallererst den Industrieunternehmen in Großstädten dienen. Nach und nach erfolgt der weitere Netzausbau.

Autobahn A59
Ab dem Autobahnkreuz Duisburg in Fahrtrichtung Dinslaken ist die Autobahn, also speziell die Berliner Brücke ab Donnerstag 22:00 Uhr bis vorraussichtlich Montag 5:00 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Fahrbahndecke wird ausgebessert und zeitgleich weitere notwendige Arbeiten durchgeführt. Umleitungen sind eingerichtet.

Rückblick
237 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 36. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 30. August 2019

288 - Dinslakens Menschen bewegte in der 35. Woche 2019: DIN-Tage-2019, Kino und Hotel, Sommerlicher Empfang, Rückblick

Für Kino und Hotel wird das alte Wohnhaus an der Karlstrasse in Dinslaken abgerissen

Dinslaken

DIN-Tage-2019
Die Sommerveranstaltung schlechthin und das bei besten Wetter, die DIN-Tage-2019 fanden am vergangenen Wochenende in der Dinslakener Innenstadt statt. Vom Platz am Neutor über den Neutorplatz bis zur Altstadt entstand eine Flaniermeile mit Buden und Stände, die unter anderem auch kulinarische Leckereien zu bieten hatten. Aufgestellte Bühnen brachten musikalische Events und Darstellungen während des Stadtfestes. Im Stadtpark und auf dem Rathausvorplatz gab es viele Gruppen wie zum Beispiel Segelflieger und Amateurfunker, um nur wenige zu nennen. Die Dinslakener Feuerwehr stellte Fahrzeuge und Geräte aus, um sich dem Publikum zu präsentieren. Auf dem Platz d´Agen fand noch der allseits beliebte Kindertrödelmarkt statt. 

Kino und Hotel
Auf der Karlstrasse wird in Kürze auch das letzte Wohngebäude (siehe Foto oben), dass bereits seit einiger Zeit freigeräumt ist abgerissen. Ziel ist es, Platz für den Neubau eines neuen Kinos mit sieben Sälen und ein 130-Betten-Hotel zu schaffen. Die Berliner Immobilienverwaltung tritt hier als Investor auf und will als nächstes den Abriss des Gebäudes. Das Gelände samt des gebührenpflichtigen Parkplatzes auf dem zahlreiche Fahrzeuge tagsüber stehen, wird für die Neubauarbeiten benötigt und ist nur noch wenige Tage bis nach der Abrissphase nutzbar. Parkplätze des Bioladens sind nicht betroffen.

Sommerlicher Empfang
Am vergangenen Montag empfing der Dinslakener Bürgermeister Dr. Michael Heidinger abends Gäste im Burginnenhof, die sich im Raum Dinslaken ehrenamtlich um Natur und Umwelt kümmern. Nach der persönlichen Begrüßung sprach Heidinger über die Wichtigkeit des Natur- und Umweltschutzes im und um das Stadtgebiet, nannte Beispiele, die besonders positiv durch ehrenamtliche Initiative entstehen. Besonderen Wert legte der Bürgermeister an diesen Abend auf analoge Gespräche unter den geladenen Gästen, um unabhängig von Internet und Netzwelt Persönlichkeiten kennenzulernen, die im Rahmen der Ehrenämtern tätig sind. Mehrere Stehtische und weniger Sitzgelegenheiten brachten die Gäste leichter in Umlauf und förderte die persönliche Kommunikation. Gekühlte Getränke, Fingerfood und musikalische Begleitung sorgten für eine angenehme Atmosphäre.

Rückblick
236 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 35. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 23. August 2019

287 - Dinslakens Menschen bewegte in der 34. Woche 2019: 20 Liter, Wolf in NRW, Was fehlt..., Rückblick

Industriekulisse im Norden Duisburgs

Dinslaken

20 Liter
Das vergangene Wochenende brachte an mehreren aufeinander folgenden Tagen Regen, der sich sehen lassen kann. Gemessen wurde im Dinslakener Stadtteil Averbruch etwas mehr als 20 Liter pro Quadratmeter. Das war auch dringend nötig. Ein wenig Blitz und Donner gab es auch nebenbei, aber nichts dramatisches. Für die Pflanzenwelt ist es ein Aufatmen, vor allem für die Bäume in der Stadt. Dennoch sind einige Bäume durch anhaltende Trockenheit und mangels Wasser nicht mehr zu retten. Der Fachdienst Grünflächen der Stadt Dinslaken weiss über die Problematik und wird den ein- oder anderen Baum begutachten und wenn nichts mehr hilft auch fällen.

Der Rotbach hat auch ordentlich Wasser getankt. An einigen Stellen kann das städtische Gewässer wieder zeigen das es ein Fließgewässer ist. Um vom Normalstand des Bachlaufs zu sprechen, fehlen aber noch ordentliche Regenmengen.

Wolf in NRW
Zur Zeit ist es ruhig im "Wolfsgebiet Schermbeck" und der Wölfin Gloria. Die Beteiligten aus Politik, Verbände und Weidetierhalter kommt nur wenig vorwärts, um eine Lösung für den zukünftigen Umgang mit dem Wolf einerseits menschenfreundlich und andererseits unter Berücksichtigung der Schutzwürdigkeit des Wolfs zu finden. Manche Aussagen stellen den Wolfsschutz über den des Menschen. Wenn bei dem Umgang mit einem Einzelgänger-Wolf die Beteiligten so große Schwierigkeiten und vor allem so unterschiedlicher Meinung sind, wie will man dann handeln können, wenn erstmal ein Rudel im Revier auf Beutezug geht? Wenn erst ein Wolfsrudel (8 bis 12 Tiere) vor Ort ist, hat Reden keine Relevanz mehr, dann muss gehandelt werden können.

Was fehlt...
...ist Toleranz unter den Menschen. Der Duden sagt es auch in anderen Worten: Entgegenkommen, Duldung, Duldsamkeit. Zu "tolerant" schreibt der Duden duldsam, nachsichtig, verständnisvoll, weitherzig, entgegenkommend und zu "tolerant sein" versöhnlich, ein Auge zudrücken, Verständnis, ein Einsehen haben.

Rückblick
235 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 34. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 16. August 2019

286 - Dinslakens Menschen bewegte in der 33. Woche 2019: Autos sollten fliegen können, Wolf in NRW, Rückblick

Fahrradparken in der Dinslakener Innenstadt

Dinslaken

Autos sollten fliegen können
Gestern wurde bekannt gemacht, dass sich wohl bald die Strassenverkehrsordnung verändern wird. Strafgebühren erhöhen sich deutlich und neue Verkehrsschilder sind vorgeschlagen. Für Autofahrer wird es demnach immer schwieriger in der Stadt zu fahren und vor allem in der Nähe von Fahrrädern.
Beschlossen ist noch nichts, da der Vorschlag erst noch durch den Bundesrat muss und vor allem dessen Zustimmung benötigt.

Parken in zweiter Reihe, wird bestimmt auch interessant für Lieferdienste oder Paketlieferanten, soll nach der Reform 100 Euro Strafgebühr kosten.

Parken auf Geh- und Radwegen, so wie es in den meisten Städten und vor allem Innenstädten häufig vorzufinden ist, könnte dann auch 100 Euro kosten.

In Dinslaken wird es dann besonders spannend für Autofahrer, die während so einer des öfteren stattfindenden Großveranstaltung mit dem Auto einen Parkplatz suchen, da sie in der Innenstadt wohnen und kein eigener Stellplatz oder Garage vorhanden ist, also sich einen gebührenfreien Parkplatz suchen müssen, damit das Fahrzeug über Nacht ordentlich, sicher und nicht ordnungswidrig irgendwo abgestellt werden muss. Die öffentlichen und sonst tagsüber gebührenpflichtigen Parkplätze sind zur Großveranstaltung am Abend alle mit Fahrzeugen der Veranstaltungsbesucher belegt. Wenn dann noch die örtlichen Ordnungshüter am späten Abend in der Innenstadt Knöllchen schreiben, sollte das Auto fliegen können, damit es nicht notgedrungen ordnungswidrig geparkt werden muss. Aber es gibt bestimmt auch dafür eine Lösung. Man muss diese beiderseits nur wollen.

Das die Missachtung oder der Missbrauch einer Rettungsgasse zukünftig mit 320 Euro Strafgebühren verbunden sein können, Führerscheinsperre und Punkte bringen, wird auf Autobahnen in jedem Falle helfen, soweit möglich endlich Rettungsgassen zu bilden.

Für Radfahrer wird es nach der neuen Reform auch interessant. Nebeneinanderfahren ist dann ausdrücklich erlaubt. Man will die Strassenverkehrsordnung zu dem Punkt umformulieren. Warten wir mal ab, ob es denn dazu kommt.

Wolf in NRW
Ein neues und bekannt gemachtes Video von vermutlich der heimisch gewordenen Wölfin "Gloria von Wesel" (GW954f), gefilmt am 6. August 2019 in der Kirchhellener Heide zieht Kreise durch alle Medien. Immerhin, das Raubtier ist gut erkennbar, auch wenn der Filmer vor Aufregung wahrscheinlich leicht zittern musste. Kann ich aber verstehen, denn sowas Außergewöhnliches bekommt man nicht täglich vor die Linse.
Das Video können Sie selber googlen. Stichworte: Wolf, Bottrop, Video

Gestern am Morgen am 15.08.2019 gegen 7:00 Uhr hat ein Landwirt mit einer höherwertigen Kamera Fotos von einem Wolf gemacht, der nahe seiner Stallungen vorbei zog in der Kälbergeburten in der Nacht stattgefunden haben. Im Gebiet um Hünxe ist der landwirtschaftliche Betrieb angesiedelt. Nähere Ortsangaben kommen erst später. Die Fotos liegen dem Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz in NRW (LANUV) zur Prüfung bereits vor.

Rückblick
234 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 33. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 9. August 2019

285 - Dinslakens Menschen bewegte in der 32. Woche 2019: Rotbach, Trockenheit, Wolf in NRW, Rückblick

Antikes im Garten

Dinslaken

Rotbach
Der Wasserstand im Rotbach ist sehr dürftig. An wenigen Stellen gibt es Wasseransammlungen, die aber nicht fließen. Durchgehendes Fließgewässer ist dieser Bach nicht mehr. Damit der Rotbach zum wieder fließt, bedarf es einiges an Regen.
Ganz so trocken, wie im Dürrejahr 2018 zeigt sich der Rotbach in diesem Sommer nicht.

Trockenheit
Die Grünanlagen und Gärten im Raum Dinslaken zeigen sich teilweise vertrocknet. Rasenflächen, die normalerweise äußerst robust sind, zeigen die Dürre besonders stark. Bäume im Stadtgebiet zeigen die Trockenheit erst sehr spät. Wenn Sie also den ein- oder anderen Eimer Wasser übrig haben, geben Sie diesen den Bäumen in Ihrer direkten Umgebung.

Wolf in NRW
Am vergangenen Sonntag gab es erneut einen Nutztierriss, der zum Tod eines Schafs führte und ein weiteres wurde schwer verletzt. 20 Meter von einem Wohnhaus entfernt in der Gemeinde Hünxe im "Wolfsgebiet Schermbeck". Vermutet wird der Tierriss durch die heimisch gewordene Wölfin "Gloria von Wesel" (GW954f). Ob das so auch ist, wird erst noch die DNA-Untersuchung ergeben.

Rückblick
233 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 32. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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