Freitag, 22. März 2019

265 - Dinslakens Menschen bewegte in der 12. Woche 2019: Frühlingsanfang, Wolf in NRW, Duisburg, Autobahn A40, Rückblick

Netzwerk einer Trinkwasserzapfstelle

Dinslaken

Frühlingsanfang
Die Regentage der vergangenen Wochen sind erstmal vorbei. Die Frühlingszeit hat begonnen mit wärmeren Temperaturen. Heute könnte bereits die 20-Grad-Marke geknackt werden. Frühblüher in Gärten und Grünanlagen zeigen sich mit prächtigen Farben. Die Kirschblüte steht in den Startlöchern.
Es ist also Zeit an den Dinslakener Marathon (EnergyRun) zu denken, der am 31. März startet. Um 10:00 Uhr geht es am Theodor-Heuss-Gymnasium in Dinslaken los. Sind Sie schon angemeldet?

Hochwasser im März hatte der Rhein auch schon gehabt, Tendenz zur Zeit ist fallend. In Duisburg-Ruhrort war der Pegelstand am Abend des 21. März bei 666 cm und in Wesel 662 cm. Der Dinslakener Rotbach zeigte 95 cm Wasserstand am Pegel Dorfstrasse in Hiesfeld.

Der Dinslakener Frühlingsbeginn zeigt auch etwas in der Tierwelt. In der Innenstadt habe ich vor wenigen Tagen nachts erstmals eine Waschbärfamilie beim Überqueren der Bismarckstrasse beobachten können. Am fischreichen Ententeich (Rathausteich) in Dinslaken hat sich wohl eine Kanadagans niedergelassen. Auch der aufgeregte Taubenflug über den Häusern der Altstadt zeigte einen Sperber bei der Jagd auf Tauben.

Wolf in NRW
Im Kreis Steinfurt gab es einen Tierriss (Damwild), der auf den 14. März datiert ist. Ergebnisse der DNA-Auswertung, die noch ausstehen, sind auf der Webseite des NRW-Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) seit Dezember vorigen Jahres noch nicht veröffentlicht worden.


Duisburg

Lkw-Wiegeeinrichtung vor der Autobahnrheinbrücke A40
In den ersten drei Monaten des Jahres sind nahezu 50 Fahrzeuge pro Tag mit Übergewicht an der dort neu eingerichteten Lkw-Waage erfasst worden. Insgesamt waren es mehr als 1800 Überschreitungen der zulässigen Fahrzeuggewichte, die erfasst und kontrolliert wurden.

Rückblick
213 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 12. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 15. März 2019

264 - Dinslakens Menschen bewegte in der 11. Woche 2019: Sturmwoche, Parkscheinautomat, Wolf in NRW, Landesjagdgesetz, Rückblick

Der Regenwasserablauf muss funktionieren. Kontrolle in Dinslaken

Dinslaken

Sturmwoche
Seit Samstag den 9. März begleiteten uns mehrere Stürme in der vergangenen Woche, mit unterschiedlicher Stärke.
Zuerst der Sturm "Dragi", dann am vergangenen Sonntag Sturm "Eberhard" mit bis zu 100 km/h Windgeschwindigkeit im Kreisgebiet Wesel. Am Mittwoch kam noch Sturm "Franz" und gestern Sturm "Gebhard". Der gestrige Sturm "Gebhard" kam erst am Nachmittag so gegen 15:00 Uhr mit kräftigen Wind aus westlichen Richtungen. Zwischendurch Auflockerungen mit Sonne, Regenbogen und kurzen Regen- und Graupelschauern. So gegen 19:00 Uhr kehrte dann Ruhe ein und der Himmel lockerte auf.
Der Sturm "Franz" vom vergangenen Mittwoch brachte einen Wirbelwind im Aachener Raum nahe der belgischen Grenze, der erheblichen Schaden an mehr als 30 Häusern verursachte.

Nach der Baumschnittphase in Dinslaken kam die Sturmwoche und vor dem Regen werden die Regenwasserabläufe gereinigt und kontrolliert. Alles gut.

Parkscheinautomat
Als Autofahrer suche ich in Dinslakens Innenstadt einen Parkplatz. Für eine halbe Stunde Parkzeit, die ich benötige, brauche ich 0,70€. Manche Parkscheinautomaten lassen aber den Einwurf von 0,20€- oder 0,10€-Stücke nicht zu. Entweder werden die Münzbehälter nicht rechtzeitig geleert, oder die Stadt Dinslaken möchte mehr Geld für die halbe Stunde Parkzeit von mir haben. Der Parkscheinautomatenbetreiber kann nicht grundsätzlich erwarten, dass ich das neu eingeführte Handyparken nutze, wenn ich das Parken mit Münzgeld zahlen will. Es ist an der Zeit das Parken und die Parkgebühren in Dinslaken wieder auf ein Normalmass zurückzuführen, denn wenn ich gezwungen bin für tatsächlich 30 Minuten benötigte Parkzeit den Parkschein für 1 € zu erwerben, kassiert man von mir 43% mehr Parkgebühren, als ich bereit bin zu zahlen.

Wolf in NRW
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in NRW hat bis heute immer noch nicht die Liste der Nutztierrisse seit Dezember letzten Jahres im Wolfsgebiet Schermbeck beziehungsweise in NRW aktualisiert und Untersuchungen der DNA-Analyse dokumentiert und veröffentlicht. Inzwischen sind 12 Wochen vergangen, ohne Ergebnisse für die Öffentlichkeit.

Landesjagdgesetz
Seit Mittwoch den 13. März 2019 ist in NRW das neue Landesjagdgesetz in Kraft.
Ziel ist es die Jagd bundeseinheitlicher und praxisgerechter zu gestalten.
Der Katalog der bejagbaren Tierarten wurde deutlich erweitert. Die neue Landesjagdzeitenverordnung ist noch in Arbeit und kommt später, bis dahin gilt noch die von Mai 2015. Nein, der Wolf steht nicht auf der Liste.

Rückblick
212 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 11. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 8. März 2019

263 - Dinslakens Menschen bewegte in der 10. Woche 2019: Sturmtief "Bennet", Grünschnitt, Vitalität und Optik, Wolfsmanagement, Rückblick

Fernblick Richtung Duisburg

Dinslaken

Sturmtief "Bennet"
Am vergangenen Montag wehte der Sturm "Bennet" auch über Dinslaken. Böen zwischen 78 km/h bis zu 95 km/h wurden an Messstationen der Umgebung gemessen. Der durchschnittliche Wind wehte mit deutlich geringerer Geschwindigkeit. Dennoch sind so einige Äste von Bäumen in der Innenstadt dem Sturm zum Opfer gefallen. Heute und in den nächsten Tagen werden wir auch noch neben sonnigen Abschnitten von stürmischen Windböen und Regenschauern begleitet.

Grünschnitt
Entlang des Dinslakener Rotbachs in Richtung Eppinghoven sind Bäume und Sträucher auch zurückgeschnitten. Dabei hat sich eine Art Skulpturenweg gebildet. Gestartet am ND-Heim entlang des Rotbachs gibt es sehr viele Baumstämme, Holzäste und Gestrüp, die eingewachsen in Zäunen bizarre Gebilde darstellen und sich regelrecht skulpturenartig aneinanderreihen. Künstlerisch aufbereitet von zum Beispiel Dinslakener Graffiti-Künstlern lässt sich daraus ein sehenswerter Kulturpfad entwickeln.

Vitalität und Optik
In Dinslaken werden Bäume auf Vitalität und Optik geprüft. Was für Kriterien!
An der katholischen Kirche, dort wo der älteste Friedhof Dinslakens verortet ist, an der Duisburger Strasse Ecke Kolpingstrasse sind heute zwei neue Jungeichen gepflanzt worden. Die alten zuvor dort stehen Bäume wurden im vorigen Jahr gefällt. Gut gewachsen, nicht verkehrsgefährdent und auch nicht krank, sind diese durch neue Bäume ersetzt worden. Warum macht man sowas?

Aus Sicht des Klimaschutzes ist das ersetzen eines alten Baumes durch Jungbäume eine Katastrophe. Altbäume sind in ihrer Leistung zur Verbesserung der Luft ein vielfaches stärker als neue Jungbäume. Namhafte Biologen haben nachweislich dokumentiert, dass zum Beispiel eine unter guten Bedingungen gewachsene und gesunde Eiche in einem Alter von 100 Jahren so leistungsstark ist in der Klimaverbesserung und es 5400 Jungeichen benötigt, um nur annähernd an das Leistungsspektrum der Alteiche zu kommen. Wie wollen denn Jungbäume Dürrezeiträume wie im Sommer 2018 überstehen, wenn diese noch nicht ausreichend tiefes Wurzelwerk bilden konnten, um an Wasser zu kommen?

Wolfsmanagement
Auf der Webseite des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) sind immer noch nicht die Ergebnisse von Nutztierrisse der letzten zwei Monate aktualisiert worden. Das Problem liegt wohl beim Senckenberg-Institut, dass die DNA-Untersuchungen als aus Steuermitteln finanzierter Dienstleister für die Landesämter zu erbringen hat. Aussagen wie Intransparenz, Geheimniskrämerei und Machtgehabe als Begriffe zeichnen das Institut inzwischen aus. Anfragen an das Institut von Landesämtern werden unter kaum glaubhaften Gründen vom Senckenberg-Institut verweigert. Offensichtlich scheint dort die DNA-Untersuchung der Nutztierrisse falsch platziert zu sein. Weidetierhalter und auch die Öffentlichkeit erwartet volle Transparenz und kooperative Aktualität und jederzeit Einsicht in den aktuellen Datenbestand der Analysen. Veterinärmediziner sind sicherlich auch in der Lage DNA-Untersuchungen zeitnah zu erbringen und sich entsprechend für die Analyse bezüglich des Wolfs aufzurüsten, denn bei der Rinderhaltung sind solche Untersuchungen Standard.

Rückblick
211 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 10. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 1. März 2019

262 - Dinslakens Menschen bewegte in der 9. Woche 2019: Baumschnitt, Eiben stauben, Wolf in NRW, Herdenschutz wirkt, Weiberfastnacht, Rückblick

Baumpflege und Baumschnitt im Bärenkamppark in Dinslaken

Dinslaken

Baumschnitt
Die Baumschnittphase ist nun vorbei. Bis Ende Februar sollten die Rückschnittarbeiten an Bäumen und Sträuchern beendet sein, da kurz darauf die Vogelbrutzeit beginnt. Im Park am Bärenkamp in Dinslaken ist vor wenigen Tagen noch die Motorsäge zu hören gewesen. Dort wurde, was auch dringend nötig war, viele Gewächse bis auf den Stock runtergeschnitten (siehe Foto oben), Astwerk und Totäste aus Bäumen entfernt. Aufgeräumt sieht es zur Zeit dort aus und deutlich lichter ist der Durchblick im Parkgelände geworden.

Eiben stauben
Durch die sehr angenehmen Temperaturen der vergangenen Tage die knapp 20°C erreichten, kamen die ersten Frühblüher und Vorboten des bevorstehenden Frühling aus dem Winterschlaf. Eiben staubten regelrecht vor Blütenstaub und die Hasel verbreitet ihre Pollen. Unangenehm ist der Pollenalarm für Allergiker.

Wolf in NRW
Beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ist die Webseite auf der die Nutztierrisse aufgelistet werden und die Ergebnisse der DNA-Analyse bis heute noch nicht aktualisiert worden. Für sechs offene Posten gibt es noch keine Ergebnisse. Der älteste Nutztierriss vom 26.12.2018 in Solingen (1 Schaf) liegt bereits 2 Monate ergebnislos zurück. Kümmert sich dort keiner mehr um die Aktualisierung? Sind die Nutztierhalter, die auf Ergebnisse warten schon informiert? Will man die Bevölkerung nicht mehr informieren?

Herdenschutz wirkt?
In der Tageszeitung der vergangenen Woche ist die Wirkung der Herdenschutzmaßnahmen bezüglich des Wolfs im Kreis Wesel gelobt worden. Die Aussage halte ich für sehr gewagt, da in der letzten Zeit kein Nutztierriss gemeldet wurde. Sicherlich ist es ruhig um den Wolf im Gebiet Schermbeck geworden, was aber nicht heißt, dass es keinen Nutztierriss gab. Die Wölfin GW954f "Gloria von Wesel" hält sich möglicherweise mit Wildtieren über Wasser, oder festgestellte Nutztierrisse sind nicht erneut gemeldet worden, oder nicht auf der Webseite des LANUV eingetragen. Was auch möglich ist, das die Wölfin auf Partnersuche ist und sich dafür einige Kilometer auswärts des Gebietes aufhält.

Weiberfastnacht
Auf dem Dinslakener Altmarkt wurde gestern ordentlich Weiberfastnacht zelebriert. Mittwochabend stand bereits die Bühne und die Getränkewagen und drüber ein Zeltdach für das Wetter, um die Feiernden am Donnerstag an Altweiberfastnacht zu schützen. Viele in Karnevalkostümen Verkleidete wanderten über die Einkaufsstrasse in Richtung Altmarkt um sich in Stimmung zu bringen mit Bühnenprogramm und Schunkellieder. Am Abend spät war der ganze Spuk auf dem Altmarkt wieder geräumt.

Rückblick
210 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 9. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 22. Februar 2019

261 - Dinslakens Menschen bewegte in der 8. Woche 2019: Bahnhof, Arzttermine, Nutztierriss, Rückblick

Bahnhof Dinslaken

Dinslaken

Bahnhof
Das Dinslakener Bahnhofgebäude macht einen sehr verbrauchten Eindruck. Eine Grundsanierung ist dringend erforderlich. Der Bahnhofvorplatz wird neu gestaltet und zur Zeit in Planung. In der örtlichen Tageszeitung denkt die Stadt Dinslaken bereits weiter, nämlich über Parkplätze, die entstehen könnten zwischen Bahnhof und dem Fuss- und Radweg am Bahndamm entlang zur B8, die aber auf Teil-Grundstücken der dort ansässigen Grundstückseigentümer entstehen sollen. Wie gesagt, es wird darüber nachgedacht und ist nicht bereits in Planung. Ich frage mich allerdings warum wird darüber nachgedacht?
Will man von städtischer Seite erfahren, wieviel Widerspruch aufgrund dieses Zeitungsartikels zurück kommt? Wenn kein oder nur wenig Widerspruch kommt, könnte es eine Option werden, um fehlende oder zusätzliche Parkplätze neu anzulegen.

Warum werden nicht diese oben beschriebenen Parkplätze auf dem zukünftigen Bahnhofsvorplatz vorgesehen?
Was nützt ein Bahnhofvorplatz, der zwar nutzlos viel Platz hat, der von Fussgänger allenfalls überquert wird, aber keine Aufenthaltsqualität hat und in Zukunft nach der Umgestaltung auch nicht bekommt.

Arzttermine
Ärzte beklagen sich darüber, das gemachte Termine von Patienten oft nicht wahrgenommen werden. Ist das nicht ein von den betreffenden Ärzten hausgemachtes Problem?
Wenn ich als Patient krank bin und einen dringenden Arzttermin brauche, der aber auf Wochen in die Zukunft erst zu bekommen ist, kann mir im akuten Krankheitsfalle keine notwendige Hilfe zukommen. Im Krankeitsfalle ist der sofortige Termin, oder ein Termin in wenigen Tagen erforderlich und nicht erst in Wochen. Kein Wunder, wenn der kranke Patient Termine macht und spricht gleich anschließend beim nächsten Arzt vor um auch dort einen Termin zu machen. Vielleicht bekommt man beim nächsten Arzt doch einen früheren Termin.

Nutztierriss
Der beim LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz) gemeldete Nutztierriss vom 22. Januar 2019 im Kreis Viersen (Willich), dem ein Schaf zum Opfer wurde, stellte sich als Falschmeldung heraus. Das Schaf ist zwar zu Tode gekommen, aber die Ursache ist bisher ungeklärt.

Rückblick
209 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 8. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 15. Februar 2019

260 - Dinslakens Menschen bewegte in der 7. Woche 2019: Strassenbahnlinie, CO2-neutrale Fernwärme, Nutztierriss, Rückblick

Achtung Strassenbahn!

Dinslaken

Strassenbahnlinie
Die Strassenbahn Linie 903 pendelt täglich zwischen Duisburg und Dinslaken. Endstation ist in Dinslaken der Bahnhof. Die Kreisverwaltung Wesel will, dass 500000 Euro Kosten die Stadt Dinslaken trägt, da die Stadt insbesondere davon profitiert. Bei klammen Kassen in den Kommunen ist so eine Umschichtung von nicht vorhandenem Geld untragbar, da der Bund und das Land den Kommunen zu wenig Mittel für die Infrastruktur zur Verfügung stellt.

CO2-neutrale Fernwärme
Die Abnahme von Fernwärme für Dinslaken aus dem Kohlekraftwerk in Duisburg-Walsum wird im Jahr 2022 von der Fernwärmeversorgung Niederrhein beendet.
Dinslaken wird gerade deswegen ein Kraftwerk für Altholz neu errichten. Das in Planung befindliche Dinslakener Holzenergiezentrum (DHE) soll neben Wärme auch Strom erzeugen und zweimal 50 Megawatt in das regionale Wärmenetz einspeisen. Das dafür benötigte Altholz soll aus dem Umkreis von 100 Kilometer zum Kraftwerk geliefert werden. Insgesamt sind somit gut 180.000 t Holz im Jahr zu verfeuern.
Hölzer die zur Energieerzeugung eingesetzt werden können, kommen aus gewerblicher und industrieller Holznutzung, Sperrmüll, Landschaftspflege, Forstwirtschaft und dem privaten Gartenbau.
Ziel ist es mit dem Dinslakener Holzenergiezentrum, in Zukunft 380.000.000 kWh Wärme im Jahr zu erzeugen. Die Stadt Dinslaken benötigt davon mehr als 70% und Voerde sowie Hünxe-Bruckhausen kommen noch hinzu. 60% der Dinslakener Immobilien haben bereits einen Fernwärmeanschluss und Lohberg soll zukünftig auch vom Fernwärmenetz profitieren.

Nutztierriss
Am 05.02.2019 wurde in Oberhausen Königshardt ein Schaf gerissen, so lautet es auf der Wolfsmanagement-Webseite des LANUV. Ob es ein Wolf war und welche(r) ist in Bearbeitung, genauso wie die Nutztierrisse seit dem 26.12.2018. Dazu müssen Sie wissen, dass eine DNA-Analyse Geld kostet und eine Individualisierung zusätzlich nochmals Geld kostet.

Rückblick
208 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 7. Woche 2018: andreashaab-fotografie (Lesenswert!)

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Freitag, 8. Februar 2019

259 - Dinslakens Menschen bewegte in der 6. Woche 2019: Stadtpark, Baumwurzel, Wolf ist noch da, Goldschakal, Rückblick

Ein Spatz geniesst die Wintersonne in Dinslaken

Dinslaken

Stadtpark
Der vor wenigen Jahren umgestaltete Stadtpark zeigt bereits erste Verbrauchsspuren. Im alten Teil des Stadtparks sind die hölzernen Sitzflächen und Rückenlehnen einiger Bänke bereits so in Mitleidenschaft gezogen, dass diese vor Kurzem abmontiert wurden. Die Wege im Park, ich nenne sie mal Schotterwege, werden nach mehrtägigen Regen zu Schlammwegen, da das angesammelte Regenwasser von diesen wassergebundenen Oberflächen nicht abfliessen kann.

Da ich gerade über den Stadtpark schreibe, gibt es dort auch noch ganz nah die Kathrin-Türks-Halle, die zur Zeit vorbereitend für die Umgestaltung entkernt wird.
Die Stadt Dinslaken hat gerade kund getan, dass die Kosten zur Umgestaltung der Stadthalle bereits jetzt über das Ziel hinaus zu schiessen droht. Lösungen werden gesucht.

Baumwurzeln
Auf dem Altmarkt in der Dinslakener Altstadt musste im vergangenen Jahr ein Baum aus Sicherheitsgründen entnommen werden. Bis vor wenigen Tagen war noch der Baumstumpf mit Wurzelwerk zu sehen. In dieser Woche wurde der noch übrig gebliebene Rest auch entfernt.
Weitere Baumwurzelreste wurden auch auf der Althoffstrasse nahe des kleinen Kreisverkehrs entfernt.

Wolf ist noch da
Gestern wurde erneut beim Wolfsmanagement auf der LANUV-Webseite ein Nutztierriss (1 Schaf) vom 05.02.2019 in Oberhausen gemeldet.
In Bearbeitung sind noch mehrere Nutztierrisse in NRW seit dem 26.12.2018.
Ob es ein Wolf war steht also noch nicht fest.
In meinem vorigen Wochenbericht (Nr. 258) habe ich über Nutztierrisse vom 15.01.2019 berichtet. Inzwischen sind auf der LANUV-Webseite die Daten korrigiert worden.

Goldschakal
Bereits vor Wochen wurde schon erwähnt, dass es ein weiteres Raubtier nach Deutschland geschafft hat. Die Einwanderung des Goldschakal erfolgte offensichtlich aus dem südöstlichen Raum Europas, aus Österreich, Tschechien und Balkanländer. In Bayern und auch bereits in dem Grenzraum zu den Niederlanden spricht man wohl von Einzeltieren.
Der Goldschakal ist verwandt mit den Wölfen, 8 bis 10 kg schwer, 80 bis 95 cm lang und eine Schulterhöhe von 35 bis 50 cm. In Deutschland darf der Goldschakal nicht gejagt werden.

Rückblick
207 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 6. Woche 2018:  andreashaab-fotografie


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Freitag, 1. Februar 2019

258 - Dinslakens Menschen bewegte in der 5. Woche 2019: Ein wenig Schnee..., Wolf GW954f, Rückblick

Winterstreudienst nachts vor dem Schulgelände in Dinslaken

Dinslaken

Ein wenig Schnee...
...brachte ein Ausläufer des Sturmtief "Oskar" über Dinslaken und darüber hinaus. Ja, es ist Winter und in dieser Jahreszeit ist es durchaus normal auch Schnee vorzufinden.
Die Temperaturen bewegen sich dann schon einmal um den Nullpunkt. Statt Regen kommt es dann zu Schneefall. Also nichts Chaotisches es sei denn, man hat als Autofahrer keine Winterbereifung aufgezogen und versucht dennoch durch die teilweise glatten oder rutschigen Strassen zum Arbeitsplatz zu kommen. Der Schneefall in Dinslaken und dem Kreis Wesel hielt sich aber in Grenzen. Ich spreche hier von maximal 5 cm Schneehöhe, die auf gestreuten Hauptverkehrsstrassen kaum spürbar waren oder sind. Glätte oder überfrierende Nässe ist aber besonders auf Strassen in ländlichen Gebieten vorgekommen. Fahren Sie bitte vorsichtig.

Wolf GW954f
Ist die Wölfin weitergezogen? Im Wolfsgebiet Schermbeck ist es erstaunlich ruhig bezüglich der ansässig gewordenen Wölfin "GW954f". Ist das Tier auf Partnersuche um dann im Frühjahr Junge zur Welt zu bringen? Die richtige Zeit für Wölfe zur Partnersuche ist nur einmal im Jahr im Januar. Tragezeit wären dann ca. 63 Tage bis zur Geburt der Jungwölfe.

Die letzten beiden registrierten Nutztierrisse beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) im Januar sind der im Kreis Viersen Ort Willich vom 15. Januar (1 Schaf) und der vom 25. Januar im Kreis Olpe Ort Attendorn, bei dem ein Damwild gerissen wurde. Beide Fälle sind noch in Bearbeitung und eine Individualisierung liegt noch nicht vor.

Laut "Jagd Wild Natur" ist in Schleswig-Holstein eine Ausnahmegenehmigung zur Entnahme des Wolfes GW924m durch das dort zuständige Landesamt erteilt worden, nachdem das Raubtier auf Flächen mit Herdenschutz acht Nutztierrisse verursacht hatte. Zu dieser Entscheidung kam es auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes und durch eine umfangreiche rechtliche und fachliche Untersuchung. Der Jagdverband Schleswig-Holstein hat nun die schwierige Aufgabe diesen Wolf zu entnehmen. Der Vorgang ist erstmal zeitlich und räumlich begrenzt und daran beteiligt sind nur ausgewiesene Fachleute mit Jagdschein.
Klingt erstmal alles wohlüberlegt, dennoch tauchen Fragen auf.
1. Wie wollen die ausgewiesenen Fachleute denn erkennen, welcher Wolf es ist?
2. Hat der Wolf einen Chip oder eine besondere Kennzeichnung?
3. Existieren eindeutig indentifizierbare Fotos des Wolfes GW924m?
4. Wo hält dieser Wolf sich gerade auf?
5. Da jetzt Paarungszeit ist, ist es doch wahrscheinlich, dass das Tier auf Partnersuche ist und dadurch mehrere Wölfe im räumlich begrenzten Gebiet verweilen. Wie wollen die beauftragten Jäger das Tier unterscheiden?

Am vergangenen Mittwoch abends um 22:10 Uhr im TV-Sender WDR lief eine Reportage über das Thema "Wölfe schützen oder schiessen". Der Beitrag wurde bereits schon einmal im deutschen Fernsehen gesendet und ist eine allgemeine Information, die aber nicht auf dem neuesten Stand ist. Inzwischen hat sich ja einiges getan. Inzwischen gibt es durch das Verhalten des Wolfes in den jeweiligen Gebieten neue Erkenntnisse. Auch als Grundinformation ist dieser Beitrag sicherlich hilfreich, aber wenn ich aus dem Beitrag entnehme, dass bei einer Begegnung zwischen Mensch und Wolf eine Trillerpfeife oder laute Geräusche zur Vergrämung des Tieres beitragen könnten, finde ich das lächerlich.
Meineserachtens ist eine Vergämung des Wolfes bei einer Begegnung mit dem Menschen nur möglich, wenn das Tier damit eine Gefahr verbindet und die Flucht ergreift und darauf ist so ein Tier wie der Wolf nicht kondizioniert.

Schauen wir mal wie es weiter geht.

Rückblick
206 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 5. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 25. Januar 2019

257 - Dinslakens Menschen bewegte in der 4. Woche 2019: Mondfinsternis, Baumfällungen, Personalkosten, Fernwärmeleitung, Erster Schnee, Wolf, Rückblick

Reparaturarbeiten an der schadhaften Fernwärmeleitung in Dinslaken

Dinslaken

Mondfinsternis
Am vergangenen Montag ganz früh in der Nacht verzog sich der Mond zwischen 05:41 Uhr bis 06:43 Uhr in den Kernschatten der Erde. In dieser Phase war der Mond um 06:12 Uhr am stärksten rot verfärbt. Die Verfärbung entsteht durch die Sonne, die auf der anderen Seite der Erde zu diesem Zeitpunkt steht und das Licht der Sonnenstrahlen sich im Kernschatten bricht und nur die roten Lichtstrahlen auf den Mond treffen. Die Nacht war klar und wolkenlos. Beste Sicht um den Vorgang am Nachthimmel zu verfolgen.
Die Mondfinsternis wurde Live im Internet übertragen und dabei hat sich herausgestellt, dass es wohl einen Meteoriteneinschlag auf dem Mond während der Mondfinsternis gegeben hat. Auf Videoaufzeichnungen im Internet ist der Vorgang sichtbar.

Baumfällungen
Um Bauprojekte und Kanalarbeiten durchzuführen, werden in Dinslaken zur Zeit ca. 130 Bäume gefällt. Die Stadt Dinslaken argumentiert über den Zustand der Bäume unter anderem mit "abgängiger Gesundheitszustand".

Personalkosten
In den letzten 10 Jahren, also vom Jahr 2009 bis 2019 haben sich die Personalkosten der Stadt Dinslaken um 50% erhöht. Das wären pro Jahr ca. 4,17% durchschnittliche Steigerung.

Fernwärmeleitung
Der durch aufsteigenden Wasserdampf aus Kanaldeckeln entdeckte Schaden (siehe Foto oben) an der Fernwärmeleitung an der Hans-Böckler-Strasse nahe der Schlossstrasse, wurde am vergangenen Dienstag entdeckt und sofort vom Reparaturdienst abgedichtet. 

Erster Schnee
Am Dienstag nachmittags so gegen 16:00 Uhr bis in die Nachtstunden fiel der erste Schnee in diesem Winter in Dinslaken und puderte eine weisse Pulverschneedecke in ca. 3 cm Höhe über die Stadtlandschaft. Der Dauerfrost erhält den Schnee bis heute.

Wolf
Das LANUV bestätigte inzwischen die zu Schaden gekommenen Schafe durch den Wolf, die im Dezember 2018 durch Weidetierhalter gemeldet wurden.
Nicht bestätigt ist allerdings, welches Tier es war. Da ich inzwischen davon ausgehe, dass sich mehrere Wölfe im Kreisgebiet und im ausgewiesenem Wolfsgebiet aufhalten, möchte man das der Bevölkerung noch nicht mitteilen, oder die Kosten für die Individualisierung des Wolfes durch den DNA-Test des Senckenberg-Instituts ist zu teuer.

Im Kreis Viersen, in Willich ist ein Tierriss gemeldet worden. Der Nachweisvorgang ist in Bearbeitung.

Im Kreishaus in Wesel findet vom 24.01.2019 bis 22.02.2019 eine Ausstellung zum Thema "Rückkehr der Wölfe" statt.

Rückblick
205 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 4. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 18. Januar 2019

256 - Dinslakens Menschen bewegte in der 3. Woche 2019: Entenrennen, Fitness, Bärenkamp-Park, Heute vor 12 Jahren..., Rückblick

Enten kommen in Dinslaken ganz groß raus

Dinslaken

Entenrennen
Im kommenden April wird wohl in Dinslaken erneut der Wettbewerb der schwimmenden Enten auf dem Rotbach stattfinden. Vorverkaufsstellen in der Innenstadt wollen jetzt schon die verschiedensten für den Wettbewerb geeignete Enten gegen kleines Geld anbieten.

Fitness
Die guten Vorsätze für das Jahr 2019 werden beginnend mit dem Januar bereits von Vielen in Fitness-Centern abgearbeitet. Die Parkplätze sind voll. Tendenziell hat sich das in zwei Monaten für Sie doch auch erledigt. Oder halten Sie etwa länger durch?

Bärenkamp-Park
Bagger und Erdbewegungen finden zur Zeit auf dem ehemaligen Kinderspielplatz im Dinslakener Bärenkamp-Park nahe der Schlossstrasse statt. Dort entsteht was. Demnächst mehr...

Heute vor 12 Jahren...
...zog der Orkan "Kyrill" über Deutschland.
Den Satz lasse ich jetzt einfach mal so stehen.

Rückblick
204 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 3. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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