Freitag, 15. Februar 2019

260 - Dinslakens Menschen bewegte in der 7. Woche 2019: Strassenbahnlinie, CO2-neutrale Fernwärme, Nutztierriss, Rückblick

Achtung Strassenbahn!

Dinslaken

Strassenbahnlinie
Die Strassenbahn Linie 903 pendelt täglich zwischen Duisburg und Dinslaken. Endstation ist in Dinslaken der Bahnhof. Die Kreisverwaltung Wesel will, dass 500000 Euro Kosten die Stadt Dinslaken trägt, da die Stadt insbesondere davon profitiert. Bei klammen Kassen in den Kommunen ist so eine Umschichtung von nicht vorhandenem Geld untragbar, da der Bund und das Land den Kommunen zu wenig Mittel für die Infrastruktur zur Verfügung stellt.

CO2-neutrale Fernwärme
Die Abnahme von Fernwärme für Dinslaken aus dem Kohlekraftwerk in Duisburg-Walsum wird im Jahr 2022 von der Fernwärmeversorgung Niederrhein beendet.
Dinslaken wird gerade deswegen ein Kraftwerk für Altholz neu errichten. Das in Planung befindliche Dinslakener Holzenergiezentrum (DHE) soll neben Wärme auch Strom erzeugen und zweimal 50 Megawatt in das regionale Wärmenetz einspeisen. Das dafür benötigte Altholz soll aus dem Umkreis von 100 Kilometer zum Kraftwerk geliefert werden. Insgesamt sind somit gut 180.000 t Holz im Jahr zu verfeuern.
Hölzer die zur Energieerzeugung eingesetzt werden können, kommen aus gewerblicher und industrieller Holznutzung, Sperrmüll, Landschaftspflege, Forstwirtschaft und dem privaten Gartenbau.
Ziel ist es mit dem Dinslakener Holzenergiezentrum, in Zukunft 380.000.000 kWh Wärme im Jahr zu erzeugen. Die Stadt Dinslaken benötigt davon mehr als 70% und Voerde sowie Hünxe-Bruckhausen kommen noch hinzu. 60% der Dinslakener Immobilien haben bereits einen Fernwärmeanschluss und Lohberg soll zukünftig auch vom Fernwärmenetz profitieren.

Nutztierriss
Am 05.02.2019 wurde in Oberhausen Königshardt ein Schaf gerissen, so lautet es auf der Wolfsmanagement-Webseite des LANUV. Ob es ein Wolf war und welche(r) ist in Bearbeitung, genauso wie die Nutztierrisse seit dem 26.12.2018. Dazu müssen Sie wissen, dass eine DNA-Analyse Geld kostet und eine Individualisierung zusätzlich nochmals Geld kostet.

Rückblick
208 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 7. Woche 2018: andreashaab-fotografie (Lesenswert!)

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Freitag, 8. Februar 2019

259 - Dinslakens Menschen bewegte in der 6. Woche 2019: Stadtpark, Baumwurzel, Wolf ist noch da, Goldschakal, Rückblick

Ein Spatz geniesst die Wintersonne in Dinslaken

Dinslaken

Stadtpark
Der vor wenigen Jahren umgestaltete Stadtpark zeigt bereits erste Verbrauchsspuren. Im alten Teil des Stadtparks sind die hölzernen Sitzflächen und Rückenlehnen einiger Bänke bereits so in Mitleidenschaft gezogen, dass diese vor Kurzem abmontiert wurden. Die Wege im Park, ich nenne sie mal Schotterwege, werden nach mehrtägigen Regen zu Schlammwegen, da das angesammelte Regenwasser von diesen wassergebundenen Oberflächen nicht abfliessen kann.

Da ich gerade über den Stadtpark schreibe, gibt es dort auch noch ganz nah die Kathrin-Türks-Halle, die zur Zeit vorbereitend für die Umgestaltung entkernt wird.
Die Stadt Dinslaken hat gerade kund getan, dass die Kosten zur Umgestaltung der Stadthalle bereits jetzt über das Ziel hinaus zu schiessen droht. Lösungen werden gesucht.

Baumwurzeln
Auf dem Altmarkt in der Dinslakener Altstadt musste im vergangenen Jahr ein Baum aus Sicherheitsgründen entnommen werden. Bis vor wenigen Tagen war noch der Baumstumpf mit Wurzelwerk zu sehen. In dieser Woche wurde der noch übrig gebliebene Rest auch entfernt.
Weitere Baumwurzelreste wurden auch auf der Althoffstrasse nahe des kleinen Kreisverkehrs entfernt.

Wolf ist noch da
Gestern wurde erneut beim Wolfsmanagement auf der LANUV-Webseite ein Nutztierriss (1 Schaf) vom 05.02.2019 in Oberhausen gemeldet.
In Bearbeitung sind noch mehrere Nutztierrisse in NRW seit dem 26.12.2018.
Ob es ein Wolf war steht also noch nicht fest.
In meinem vorigen Wochenbericht (Nr. 258) habe ich über Nutztierrisse vom 15.01.2019 berichtet. Inzwischen sind auf der LANUV-Webseite die Daten korrigiert worden.

Goldschakal
Bereits vor Wochen wurde schon erwähnt, dass es ein weiteres Raubtier nach Deutschland geschafft hat. Die Einwanderung des Goldschakal erfolgte offensichtlich aus dem südöstlichen Raum Europas, aus Österreich, Tschechien und Balkanländer. In Bayern und auch bereits in dem Grenzraum zu den Niederlanden spricht man wohl von Einzeltieren.
Der Goldschakal ist verwandt mit den Wölfen, 8 bis 10 kg schwer, 80 bis 95 cm lang und eine Schulterhöhe von 35 bis 50 cm. In Deutschland darf der Goldschakal nicht gejagt werden.

Rückblick
207 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 6. Woche 2018:  andreashaab-fotografie


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Freitag, 1. Februar 2019

258 - Dinslakens Menschen bewegte in der 5. Woche 2019: Ein wenig Schnee..., Wolf GW954f, Rückblick

Winterstreudienst nachts vor dem Schulgelände in Dinslaken

Dinslaken

Ein wenig Schnee...
...brachte ein Ausläufer des Sturmtief "Oskar" über Dinslaken und darüber hinaus. Ja, es ist Winter und in dieser Jahreszeit ist es durchaus normal auch Schnee vorzufinden.
Die Temperaturen bewegen sich dann schon einmal um den Nullpunkt. Statt Regen kommt es dann zu Schneefall. Also nichts Chaotisches es sei denn, man hat als Autofahrer keine Winterbereifung aufgezogen und versucht dennoch durch die teilweise glatten oder rutschigen Strassen zum Arbeitsplatz zu kommen. Der Schneefall in Dinslaken und dem Kreis Wesel hielt sich aber in Grenzen. Ich spreche hier von maximal 5 cm Schneehöhe, die auf gestreuten Hauptverkehrsstrassen kaum spürbar waren oder sind. Glätte oder überfrierende Nässe ist aber besonders auf Strassen in ländlichen Gebieten vorgekommen. Fahren Sie bitte vorsichtig.

Wolf GW954f
Ist die Wölfin weitergezogen? Im Wolfsgebiet Schermbeck ist es erstaunlich ruhig bezüglich der ansässig gewordenen Wölfin "GW954f". Ist das Tier auf Partnersuche um dann im Frühjahr Junge zur Welt zu bringen? Die richtige Zeit für Wölfe zur Partnersuche ist nur einmal im Jahr im Januar. Tragezeit wären dann ca. 63 Tage bis zur Geburt der Jungwölfe.

Die letzten beiden registrierten Nutztierrisse beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) im Januar sind der im Kreis Viersen Ort Willich vom 15. Januar (1 Schaf) und der vom 25. Januar im Kreis Olpe Ort Attendorn, bei dem ein Damwild gerissen wurde. Beide Fälle sind noch in Bearbeitung und eine Individualisierung liegt noch nicht vor.

Laut "Jagd Wild Natur" ist in Schleswig-Holstein eine Ausnahmegenehmigung zur Entnahme des Wolfes GW924m durch das dort zuständige Landesamt erteilt worden, nachdem das Raubtier auf Flächen mit Herdenschutz acht Nutztierrisse verursacht hatte. Zu dieser Entscheidung kam es auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes und durch eine umfangreiche rechtliche und fachliche Untersuchung. Der Jagdverband Schleswig-Holstein hat nun die schwierige Aufgabe diesen Wolf zu entnehmen. Der Vorgang ist erstmal zeitlich und räumlich begrenzt und daran beteiligt sind nur ausgewiesene Fachleute mit Jagdschein.
Klingt erstmal alles wohlüberlegt, dennoch tauchen Fragen auf.
1. Wie wollen die ausgewiesenen Fachleute denn erkennen, welcher Wolf es ist?
2. Hat der Wolf einen Chip oder eine besondere Kennzeichnung?
3. Existieren eindeutig indentifizierbare Fotos des Wolfes GW924m?
4. Wo hält dieser Wolf sich gerade auf?
5. Da jetzt Paarungszeit ist, ist es doch wahrscheinlich, dass das Tier auf Partnersuche ist und dadurch mehrere Wölfe im räumlich begrenzten Gebiet verweilen. Wie wollen die beauftragten Jäger das Tier unterscheiden?

Am vergangenen Mittwoch abends um 22:10 Uhr im TV-Sender WDR lief eine Reportage über das Thema "Wölfe schützen oder schiessen". Der Beitrag wurde bereits schon einmal im deutschen Fernsehen gesendet und ist eine allgemeine Information, die aber nicht auf dem neuesten Stand ist. Inzwischen hat sich ja einiges getan. Inzwischen gibt es durch das Verhalten des Wolfes in den jeweiligen Gebieten neue Erkenntnisse. Auch als Grundinformation ist dieser Beitrag sicherlich hilfreich, aber wenn ich aus dem Beitrag entnehme, dass bei einer Begegnung zwischen Mensch und Wolf eine Trillerpfeife oder laute Geräusche zur Vergrämung des Tieres beitragen könnten, finde ich das lächerlich.
Meineserachtens ist eine Vergämung des Wolfes bei einer Begegnung mit dem Menschen nur möglich, wenn das Tier damit eine Gefahr verbindet und die Flucht ergreift und darauf ist so ein Tier wie der Wolf nicht kondizioniert.

Schauen wir mal wie es weiter geht.

Rückblick
206 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 5. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 25. Januar 2019

257 - Dinslakens Menschen bewegte in der 4. Woche 2019: Mondfinsternis, Baumfällungen, Personalkosten, Fernwärmeleitung, Erster Schnee, Wolf, Rückblick

Reparaturarbeiten an der schadhaften Fernwärmeleitung in Dinslaken

Dinslaken

Mondfinsternis
Am vergangenen Montag ganz früh in der Nacht verzog sich der Mond zwischen 05:41 Uhr bis 06:43 Uhr in den Kernschatten der Erde. In dieser Phase war der Mond um 06:12 Uhr am stärksten rot verfärbt. Die Verfärbung entsteht durch die Sonne, die auf der anderen Seite der Erde zu diesem Zeitpunkt steht und das Licht der Sonnenstrahlen sich im Kernschatten bricht und nur die roten Lichtstrahlen auf den Mond treffen. Die Nacht war klar und wolkenlos. Beste Sicht um den Vorgang am Nachthimmel zu verfolgen.
Die Mondfinsternis wurde Live im Internet übertragen und dabei hat sich herausgestellt, dass es wohl einen Meteoriteneinschlag auf dem Mond während der Mondfinsternis gegeben hat. Auf Videoaufzeichnungen im Internet ist der Vorgang sichtbar.

Baumfällungen
Um Bauprojekte und Kanalarbeiten durchzuführen, werden in Dinslaken zur Zeit ca. 130 Bäume gefällt. Die Stadt Dinslaken argumentiert über den Zustand der Bäume unter anderem mit "abgängiger Gesundheitszustand".

Personalkosten
In den letzten 10 Jahren, also vom Jahr 2009 bis 2019 haben sich die Personalkosten der Stadt Dinslaken um 50% erhöht. Das wären pro Jahr ca. 4,17% durchschnittliche Steigerung.

Fernwärmeleitung
Der durch aufsteigenden Wasserdampf aus Kanaldeckeln entdeckte Schaden (siehe Foto oben) an der Fernwärmeleitung an der Hans-Böckler-Strasse nahe der Schlossstrasse, wurde am vergangenen Dienstag entdeckt und sofort vom Reparaturdienst abgedichtet. 

Erster Schnee
Am Dienstag nachmittags so gegen 16:00 Uhr bis in die Nachtstunden fiel der erste Schnee in diesem Winter in Dinslaken und puderte eine weisse Pulverschneedecke in ca. 3 cm Höhe über die Stadtlandschaft. Der Dauerfrost erhält den Schnee bis heute.

Wolf
Das LANUV bestätigte inzwischen die zu Schaden gekommenen Schafe durch den Wolf, die im Dezember 2018 durch Weidetierhalter gemeldet wurden.
Nicht bestätigt ist allerdings, welches Tier es war. Da ich inzwischen davon ausgehe, dass sich mehrere Wölfe im Kreisgebiet und im ausgewiesenem Wolfsgebiet aufhalten, möchte man das der Bevölkerung noch nicht mitteilen, oder die Kosten für die Individualisierung des Wolfes durch den DNA-Test des Senckenberg-Instituts ist zu teuer.

Im Kreis Viersen, in Willich ist ein Tierriss gemeldet worden. Der Nachweisvorgang ist in Bearbeitung.

Im Kreishaus in Wesel findet vom 24.01.2019 bis 22.02.2019 eine Ausstellung zum Thema "Rückkehr der Wölfe" statt.

Rückblick
205 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 4. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 18. Januar 2019

256 - Dinslakens Menschen bewegte in der 3. Woche 2019: Entenrennen, Fitness, Bärenkamp-Park, Heute vor 12 Jahren..., Rückblick

Enten kommen in Dinslaken ganz groß raus

Dinslaken

Entenrennen
Im kommenden April wird wohl in Dinslaken erneut der Wettbewerb der schwimmenden Enten auf dem Rotbach stattfinden. Vorverkaufsstellen in der Innenstadt wollen jetzt schon die verschiedensten für den Wettbewerb geeignete Enten gegen kleines Geld anbieten.

Fitness
Die guten Vorsätze für das Jahr 2019 werden beginnend mit dem Januar bereits von Vielen in Fitness-Centern abgearbeitet. Die Parkplätze sind voll. Tendenziell hat sich das in zwei Monaten für Sie doch auch erledigt. Oder halten Sie etwa länger durch?

Bärenkamp-Park
Bagger und Erdbewegungen finden zur Zeit auf dem ehemaligen Kinderspielplatz im Dinslakener Bärenkamp-Park nahe der Schlossstrasse statt. Dort entsteht was. Demnächst mehr...

Heute vor 12 Jahren...
...zog der Orkan "Kyrill" über Deutschland.
Den Satz lasse ich jetzt einfach mal so stehen.

Rückblick
204 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 3. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 11. Januar 2019

255 - Dinslakens Menschen bewegte in der 2. Woche 2019: Winter in Dinslaken, Parken in Dinslaken, Da wir gerade beim Auto sind..., Weihnachtsdemontage, Rückblick

Schneefall im Winter 2017 in Dinslaken

Dinslaken

Winter in Dinslaken
Die Grade sind nahe der Frostgrenze jetzt und heute. Vielleicht kommt es zu ein wenig Schneefall. Es ist durchaus möglich, denn es ist ja Winter, dass bis zum bevorstehenden Wochenende ein wenig Schnee fällt. Auf der Wetterkarte für Europa hält sich das Hoch "Angela" eher westlich auf dem Atlantik und das Tief "Donald" nördlich im skandinavischen Raum. Ein Schelm, wer dem eine andere Bedeutung beimisst.

In Dinslaken schneite es zuletzt im Dezember 2017. Ihr erinnert euch nicht?
Dann schaut diese Fotos an: andreashaab-fotografie

Parken in Dinslaken
Das Parken in Dinslakens Innenstadt ist zu teuer. Für so eine kleine Stadt sind die Parkgebühren kontraproduktiv. In der Tagespresse wurde in dieser Woche angekündigt, dass auch die letzten freien Parkplätze in der Innenstadt zeitnah gebührenpflichtig werden. In der Tiefgarage unter dem Rathausvorplatz kann ein Tagesparkplatz von 6:00 Uhr bis 21:00 Uhr für 60 Euro im Monat angemietet werden. Nachts muss der Wagen dann unter freiem Himmel parken, oder man muss noch zuzahlen.
Die Stadt Dinslaken hat damit zumindest erreicht, dass die kaufkräftige Kundschaft weg bleibt, dass immer mehr Ladengeschäfte leerstehen. An verkaufsoffenen Sonntagen tummelt sich dann das Publikum in der Innenstadt bei immer weniger Geschäften, da keine Parkgebühren im öffentlichen Bereich anfallen. Irgendwie komisch.

Das die Stadt Dinslaken nicht auf den Gedanken kommt, die Parkplätze zu billigsten Gebühren anzubieten und die Parkzeit deutlich zu verlängern, um mehr Publikum in die Stadt zu holen. Außerdem kann sich die Stadt dann die verkaufsoffenen Sonntage sparen, da die Kundschaft schon an Werktagen in Dinslaken einkauft.

Der Gedanke alleine, die Menschen an nur wenigen Tagen verbunden mit irgendwelchen Aktionen oder Festen in großen Massen in die Stadt zu holen, wäre es doch wesentlich nachhaltiger und vor allem verbindlicher für Ladengeschäftbetreiber und Kundschaft, eine dauerhaft gut besuchte Innenstadt vorzufinden.

Da wir gerade beim Auto sind...
...und das Kraftfahrtbundesamt (KBA) über Neuzulassungen von Fahrzeugen nach Kraftstoffart vom Jahr 2017 auf 2018 berichtete, wurden
Benziner +7,9%, Diesel -16,9% und Elektro +43,9% zugelassen. Bis zum Ende 2018 fuhren also 36062 Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Strassen.

Weihnachtsdemontage
Die geschmückten Tannenbäume der Innenstadt sind weg. Kaum geschehen, fällt das abendliche Licht der Strassenlaternen auf der Kolpingstrasse in der Dinslakener Altstadt wieder aus. Da die Schaltkästen für den unabsichtlich dunklen Strassenzug auf dem Altmarkt zu finden sind, wird wohl ein Elektriker der Stadtwerke erneut prüfen müssen.

Rückblick
203 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 2. Woche 2018: andreashaab-fotografie

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Freitag, 4. Januar 2019

254 - Dinslakens Menschen bewegte in der 1. Woche 2019: Frohes Neues Jahr, Verkaufsoffener Sonntag, Silvester 2018, Rheinwasser, Sturmerinnerung, Rückblick

Berufsschifffahrt auf dem Rhein vor dem stillgelegten Kraftwerk Voerde


Meinen Leserinnen, Lesern und Diverse wünsche ich für das Jahr 2019 Alles Gute, Gesundheit, Erfolg und ein sicheres Einkommen für Sie und Ihre Familie.


Dinslaken

Verkaufsoffener Sonntag
Unmittelbar vor Silvester am Sonntag den 30. Dezember 2018 fand der nachweihnachtliche verkaufsoffene Sonntag in der Dinslakener Innenstadt ordentlich Zuspruch. Ich wollte damit sagen, dass viele Menschen auf der Einkaufsstrasse anzutreffen waren. Sie bummelten, tauschten Waren die zuvor Weihnachtsgeschenke waren, lösten Gutscheine ein. Einige gingen auch nur mal so in die Stadt, um einfach mal nichts zu kaufen. Offensichtlich scheinen einige Einzelhändler mit den vor- und nachweihnachtlichen Geschäften ordentlich Umsatz gemacht zu haben.

Silvester 2018
Der letzte Tag des vergangenen Jahres verlief recht ruhig in der Dinslakener Innenstadt.
Erst in den frühen Abendstunden hörte man den ein- oder anderen Knaller. Nach der Kultsendung "Dinner for One", die soweit ich ermitteln konnte 14-mal auf TV-Sendern an diesem Tag zusehen war, knallten dann um 0:00 Uhr die Korken und die Kracher.
In Dinslakens Altstadt wurden Feuerwerkskörper und Raketen dieses Mal deutlich zivilisierter in den Himmel geschossen als in den Vorjahren. Nur an wenigen Plätzen in der Altstadt versammelten sich die Feuerwerkfans und starteten ihre Raketen. Auffallend war auch anschließend und das muss sehr gelobt werden, wenig Überreste und Verpackungsmüll der Böller- und Raketenstarts auf den Altstadtstrassen und Plätzen. Es wurden die Reste aufgeräumt und zusammengefegt. In den Vorjahren waren teilweise ganze Strassen mit Altglasscherben und Verpackungsmüll am Neujahrsmorgen zu bewundern. Wie gesagt, diesesmal nicht und das war toll.

Rheinwasser
Am Tag vor Silvester war ich mal kurz bei 100% Luftfeuchtigkeit am Rheinufer nahe Voerde, um mir den Zustand des Rheins anzusehen. Es regnete nicht, aber die Feuchtigkeit war so hoch, dass die Kleidung feucht wurde. (Foto oben: Eine Schubeinheit der Berufsschifffahrt fährt auf dem Rhein flussabwärts vor dem stillgelegten Kraftwerk in Voerde) Der Rhein ist mit seinem Pegelstand leicht über die Ufer getreten und hat einige Wiesen vor dem Deich überflutet. Zahlreiche Wildgänse kreisen am späten Nachmittag über der Rheinlandschaft zwischen Duisburg und Wesel.

Sturmerinnerung
Gestern vor einem Jahr zog der Sturm "Burglind" über den Kreis Wesel und den Niederrhein mit Böen um die 120 Km/h. Der Rhein führte zeitgleich ein deutliches Hochwasser. Im Jahr 2017 fiel in den ersten Januartagen Schnee in Dinslaken.

Rückblick
202- Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 1. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 28. Dezember 2018

253 - Dinslakens Menschen bewegte in der 52. Woche 2018: Weihnachtszeit, Jahresrückblick 2018, Rückblick 2017

Reinigungsaktion im durch Dürre ausgetrockneten Flussbett des Dinslakener Rotbachs

Dinslaken

Weihnachtszeit
Mit dem diesjährigen Winteranfang am 21. Dezember begann vergangenen Freitag das verlängerte Weihnachtswochenende. Viele Geschenkekaufende eilten durch die Innenstadt Dinslakens. Allerdings war auch eindeutig feststellbar, dass es dieses Jahr nicht ganz so viele Innenstadtbesucher waren, als in den Vorjahren.

Auf dem Neutorplatz hat man in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt für Erwachsene mit Kirmesfahrgeschäften für Kleinkinder aufgebaut. Mehrmals war ich dort und habe keinen Besucherandrang feststellen können. Die Weihnachtsbühne war bei Auftritten von Musik- und Tanzgruppen gut frequentiert. Die Musik, die durch Lautsprecher über den Weihnachtsmarkt erklang, war neben wenigen Weihnachtsliedern überwiegend Schlagermusik.

Weihnachtsbäume waren in diesem Jahr in der Innenstadt zahlreich und auch sehr schön. Die schönste Lichterkette erstrahlte allerdings nur an einem Weihnachtsbaum, der an der Strassenecke an der die Duisburger Strasse auf die Willy-Brandt-Strasse (B8) trifft. Ein großes Lob an die zwei Männer, die sich mit der Lichterkette abgemüht haben.

Jahresrückblick
Wenn ich auf das ablaufende Jahr 2018 zurückblicke, dann denke ich an das Sturmtief "Burglind", dass uns direkt Anfang Januar traf und Ende Januar das Orkantief "Friederike". Beide Unwetter haben beträchtliche Schäden in Dinslaken hinterlassen. Auch begann das Jahr 2018 im Januar mit zweimaligen Hochwasser des Rheins.

Anfang März des Jahres war der Rotbach zugefroren. Die ersten blühenden Krokusse habe ich in der letzten Märzwoche in Dinslaken entdeckt. Ende Mai fiel mal kurzzeitig Starkregen über der Innenstadt Dinslakens und ab diesem Zeitpunkt fing die Trockenzeit mangels Regen an.

Am 27. Juli fand ein besonderes Ereignis am Himmel über Dinslaken statt. Der Blutmond, der Mars und die internationale Raumstation ISS war zeitgleich abends am wolkenlosen Himmel klar und deutlich zu beobachten.

Im August nach mehreren Monaten ohne Regen, war der Rotbach ausgetrocknet. Ein Ereignis, dass es zuvor 50 Jahre nicht gab. Es gab in der Dürrezeit mehrere Reinigungsaktionen, das Flussbett von Unrat zu befreien (siehe Foto oben). Der Rheinwasserstand sank zum Beispiel in Emmerich am Niederrhein auf gerade mal 8 cm. Unerträglich war in dem vergangenen Sommer nicht die Hitze, sondern die hohe Luftfeuchtigkeit, die damit verbunden war. Die Dürre in Folge des Klimawandels ließ dabei deutlich den Wasserverbrauch ansteigen. Die Stadt Dinslaken hat die Bürger um Mithilfe bei der Bewässerung von Bäumen gebeten und an einigen Stellen in der Innenstadt Wasserzapfstellen installiert. Die Erntezeit verzeichnete hohe Erträge bei Äpfeln, Walnüsse und Kastanien. Ab Mitte November gab es dann wieder nennenswerten Regen, damit der Rotbach wieder zum Fließgewässer werden konnte. Die Vorweihnachtszeit startete in Dinslaken bereits im November.


Zum Jahresabschluß 2018 folgt jetzt die Zusammenstellung aller Beiträge des Jahres, die Dinslakens Menschen bewegte.

1. Woche 2018: (202), Start ins neue Jahr, Sturmtief "Burglind", Hochwasser des Rheins

2. Woche 2018: (203), Fleisch, Hochwasser, Altstadtbeleuchtung

3. Woche 2018: (204), Orkantief "Friederike"

4. Woche 2018: (205), Leere Häuser, Orkantief "Friederike", Rheinpegel steigt

5. Woche 2018: (206), Nach dem Sturm, Park-Kontrollen (Parkplatzproblem)

6. Woche 2018: (207), Altweiber, Dinslakener Kaufkraft

7. Woche 2018: (208), Bewohner und Parken

8. Woche 2018: (209), Vom Rotbachweg zum Emscherweg, Wolf-Sichtung

9. Woche 2018: (210), Wald abgeholzt, Eisgang auf dem Rotbach

10. Woche 2018: (211), Strassenbeleuchtung, Frühlingserwachen, Wolfsnähe

11. Woche 2018: (212), Hochhaussanierung, Veränderungen Innenstadt, Stickstoffdioxid-Belastung

12. Woche 2018: (213), Weltwettertag, Bürgerbegehren, Bürgerentscheid

13. Woche 2018: (214), Ostern kommt, Apropos Entspannung, Stadtpark schönen

14. Woche 2018: (215), Frühjahr, Bauzaun-Jubiläum, Feierabendmarkt, Goethestrasse

15. Woche 2018: (216), EnergyRun, Apropos Briefkasten

16. Woche 2018: (217), Verkehrschaos, Vollfrühling, Altstadt

17. Woche 2018: (218), Einkaufen in Dinslaken

18. Woche 2018: (219), Dinslakener Woche

19. Woche 2018: (220), Brutzeit, Fahrradverleih, Caritas-Konflikt

20. Woche 2018: (221), Caritas-Konflikt, Tornado-Wetter, Kreisverkehr

21. Woche 2018: (222), Wahlbenachrichtigung, EU-Datenschutz-Grundverordnung

22. Woche 2018: (223), Parken-Entwurf, Unwetterzeit

23. Woche 2018: (224), Wetter ist immer, Eichenprozessionsspinner, Handyparken

24. Woche 2018: (225), Bürgerentscheid Bahnhofsvorplatz

25. Woche 2018: (226), Sommerzeit, Frankreichfest

26. Woche 2018: (227), App für den Abfallkalender, Stadtpark, Hundefreilauf, Parken auf der Goethestrasse, Selten zu sehen

27. Woche 2018: (228), Trockenheit, Stadtinformation, 10 Tage

28. Woche 2018: (229), Sommerpause, Ungezieferproblem

29. Woche 2018: (230), 100 Tage, Bahnhofsgebäude, Neutorgalerie, Feierabendmarkt

30. Woche 2018: (231), Heisse Tage, Mondfinsternis und mehr, Rotbach ohne Wasser, Ententeich-Besucher

31. Woche 2018: (232), Emschermündung, Mondfinsternis, "Minerva Tritonia"

32. Woche 2018: (233), Ausgetrockneter Rotbach, Hydranten, Stadtbewässerung, Wasserverbrauch, Luftmassenwechsel

33. Woche 2018: (234), Trockenheit, Flächenbrände, Perseiden, Gewitter und Regen, Brückeneinsturz in Genua

34. Woche 2018: (235), Einkaufsstadt, Rotbachbrücke, Parkbänke

35. Woche 2018: (236), Fallobst, Lebensmittel am Kreisverkehr, DIN-Tage 2018, Rotbach

36. Woche 2018: (237), Welt-Erste-Hilfe-Tag, Wolf im Kreis Wesel, Fahrradstrasse

37. Woche 2018: (238), Baumschnitt, Jeanette-Wolff-Platz, Kostenanstieg

38. Woche 2018: (239), Sturmwochenende, Feierabendmarkt, Tag des Apfels

39. Woche 2018: (240), Höchstes NRW-Gebäude, Herbstbeginn, Wolfsgebiet Kreis Wesel

40. Woche 2018: (241), Wolfsgebiet Kreis Wesel, Feinstaub

41. Woche 2018: (242), Gloria von Wesel, Informationsmangel

42. Woche 2018: (243), Rheinwasser fehlt, Feinstaub, DSGVO klingelt, Elektrobefischung

43. Woche 2018: (244), NRW-Kulturerbe, Rheinpegel, Kaminofenbefeuerung

44. Woche 2018: (245), Sorge um und mit dem Wolf

45. Woche 2018: (246), Martinikirmes 2018, Stromausfall, Weihnachtsbeleuchtung, Gloria von Wesel

46. Woche 2018: (247), Martinikirmes, Lkw-Bremse auf der A40, Martinszug, Karnevalsbeginn, Wolf in NRW

47. Woche 2018: (248), Jugendwort des Jahres 2018, Lindenstrasse, Weihnachtsmarkt, Strassenlaterne, Weihnachtsbäume, Waldzustandsbericht, Wolf

48. Woche 2018: (249), Advent in Dinslaken, Wolf in NRW

49. Woche 2018: (250), Nikolaus, Kathrin-Türks-Halle, Strassenlaternen, Altstadt, Adventwetter, GW954f

50. Woche 2018: (251), Advent an der Burg, Endlich Regen, Gutsherrenart, Fahrradparkhaus, Wolf im Kreis Wesel

51. Woche 2018: (252), Schicht im Schacht, Wolfsgebiet "Senne", Frohe Weihnachtszeit

52. Woche 2018: (253), Weihnachtszeit, Zusammenfassung des Jahres 2018


Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 52. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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Freitag, 21. Dezember 2018

252 - Dinslakens Menschen bewegte in der 51. Woche 2018: Schicht im Schacht, Wolfsgebiet Senne, Frohe Weihnachtszeit, Rückblick

Weihnachtstorte vom Konditor

Dinslaken

Schicht im Schacht
Mit dem heutigen Tag geht das Zeitalter des Steinkohlebergbaus in Deutschland zuende. Die letzte Zeche "Prosper Haniel" in Bottrop beendet heute ihren Betrieb. Der langsame Abschied von der Bergbauarbeit ist nun beendet. Was bleibt sind die ehemaligen Mitarbeiter der Zeche, die Kumpels mit ihren Familien und Freunden. Möge euer Zusammenhalt noch lange erhalten bleiben, denn es ist das Besondere in euch.

"Wolfsgebiet Senne"
Während im Kreis Wesel zwischen dem Naturschutzbund und Schafhalter persönliche Befindlichkeiten ausgetauscht werden, ruft die Landesregierung das zweite Wolfsgebiet in Nordrhein-Westfalen aus. Neben dem ersten "Wolfsgebiet Schermbeck" nun auch ein weiteres im nordöstlichen NRW. Das "Wolfsgebiet Senne" beherbergt auch dort einen standorttreuen Wolf. Die Wölfin dort hat die Kennung GW1044f und ist bereits mehrfach nachgewiesen worden. Das "Wolfsgebiet Senne" ist 922 Quadratkilometer groß und betrifft Gebiete vom Kreis Gütersloh, Lippe und Paderborn und der Stadt Bielefeld.

Frohe Weihnachtszeit
Allen Lesern, die meine Fotos mögen, meine Texte lesen, danke ich sehr und ich wünsche eine ruhige Weihnachtszeit und ein schönes Weihnachtsfest mit Familie und Freunden.

Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 51. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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Freitag, 14. Dezember 2018

251 - Dinslakens Menschen bewegte in der 50. Woche 2018: Advent an der Burg, Endlich Regen, Gutsherrenart..., Fahrradparkhaus, Wolf im Kreis Wesel, Rückblick

Weihnachtsmarkt-Verkaufsstand in Miniausführung

Dinslaken

Advent an der Burg in Dinslaken
Am kommenden Wochenende findet im Burginnenhof der Burg Dinslaken (Rathaus) das zweite Mal ein kleiner aber feiner Weihnachtsmarkt mit besonders ausgewählten Ausstellern statt. Ein kleines Rahmenprogramm kommt noch hinzu und genau 10 Tage vor dem diesjährigen Weihnachtsfest. Schauen Sie doch mal rein am 14.12. ab 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr, am 15.12. ab 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr und am Sonntag den 3. Advent ab 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr.

Endlich Regen
Am vergangenen Samstag hat der lang ersehnte Regen aus westlichen Richtungen um die 23 Liter pro Quadratmeter im Raum Dinslaken gebracht. Etwas immerhin. Der Rotbach fließt wieder und hat, so wie es bisher aussieht seinen Normalwasserstand erreicht. Für Gärten und Grünanlagen und vor allem für Bäume ist der Regen überlebensnotwendig.

Gutsherrenart...
...nannte man es früher, was derzeit zwischen dem carikativen Unternehmen, das inzwischen seinen Hauptsitz von Dinslaken nach Voerde verlagert hat und der Stadt Dinslaken stattfindet. In der Tagespresse ging es dabei um die beiderseits gewollte Pflegeschule auf dem ehemaligen Zechengelände in Dinslaken-Lohberg.

Fahrradparkhaus
Nahe des in Zukunft geplanten Umbaus des Dinslakener Bahnhofsvorplatzes soll ein Fahrradparkhaus entstehen. Dafür sollen 800.000 Euro inklusiv 200.000 Euro Fördermittel eingesetzt werden. Parken sollen in diesem Parkhaus 100 Fahrräder.
Wenn es so kommt, wie es in Planung ist, dann werden 8000 Euro für einen Stellplatz eines Fahrrades investiert. Ich frage mich gerade, was ein Stellplatz für ein Automobil in einem Dinslakener Parkhaus kostet.

Wolf im Kreis Wesel
Vor wenigen Tagen war der Wolf wieder tätig. In Bottrop Schwarze Heide wurden Tiere einer Schafherde die eingezäunt und mit Herdenschutzhunde geschützt sein sollten zum Opfer. 6 Schafe plus viele verletzte Tiere rechnet man der Wölfin "Gloria von Wesel" zu.
Was noch spekuliert wird und bisher nicht bestätigt ist, dass es mehrere Wölfe waren. Das Wolfsmonitoring des LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz) zeigt im Raum Hünxe im Dezember 2018 bereits 4 Nutztierrisse mit 9 zum Opfer gefallenen Schafe plus viele weitere verletzte Herdentiere.

Im Bundesland Brandenburg ist inzwischen eine Privatfirma beauftragt sich um Problemwölfe zu kümmern. Vorbei an der Jägerschaft wird bisher nicht einmal der Name der beauftragten Firma erfahrbar, da das zuständige Landesamt sich auf die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) beruft. Dazu muss man wissen, dass die DSGVO nur für Namen von Personen gilt und nicht für Firmennamen. Auch das Ausschreibungsverfahren dort lässt gutsherrenartige Vorgehensweise vermuten. Böse Zungen behaupten es sei die Wolfsmafia aktiv. Nachlesen bei "Jagd Wild Natur".

Rückblick
Menschen in Dinslaken bewegte vor einem Jahr in der 50. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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