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Freitag, 20. September 2019

291 - Dinslakens Menschen bewegte in der 38. Woche 2019: Karlstrasse, Althoffstrasse, Wolf in NRW, Rückblick

Teilabriss des Mehrfamiliengebäudes an der Karlstrasse in Dinslaken

Dinslaken

Karlstrasse
Der Abriss des leerstehende Mehrfamiliengebäudes an der Karlstrasse in Dinslaken hat bereits vor wenigen Tagen begonnen. Nach der Fassadenablösung hat der Abrissbagger ein Teilstück des Gebäudes in Schutt umgewandelt. Der nebenan liegende Parkplatz scheint sich so langsam aufzulösen. Der Parkscheinautomat wurde bereitz entfernt. Für wenige Tage könnte also kostenloses Parken möglich sein.

Althoffstrasse
Erneut wird von einer Umgestaltung der Althoffstrasse in der Dinslakener Altstadt gesprochen. Wurde nicht ungefähr vor 15 Jahren die letzte Umgestaltung dort vollzogen? Erinnere ich mich doch gleich an dieses kleine Verkehrshindernis nahe des Rittertors, dass Kunstobjekt auf einer winzigen Verkehrsinsel.
Naja, Verkehrshindernisse sollten die Geschwindigkeit der dort fahrenden Pkw´s herabsetzen. Nichts hat´s genützt. Bis heute wissen sehr viele Autofahrer*innen nicht, dass die Schrittgeschwindigkeit auf der gesamten Althoffstrasse gilt. Schrittgeschwindigkeit heißt nämlich nicht schneller fahren, als ein Fußgänger geht. Da sprechen wir von 7 km/h, maximal. Für Motorradfahrer*innen ist diese Geschwindigkeit ein Balanceakt zwischen Stehenbleiben oder Umfallen. Für Autos mit Schaltgetriebe ein ständiges Kupplungstreten und bremsen und eigentlich nur für Fahrzeuge mit Automatikgetriebe geeignet. Und für Radfahrer*innen und alle weiteren Verkehrsteilnehmer gilt die Geschwindigkeitsvorgabe auch.

Die Umgestaltung steht nun im Raum, die Neugestaltung. Da kommt doch so eine politische Figur auf die Idee, dass ihn ein Pflastersteinmuster in Form eines Sonnenrades stört. Das läßt schon tief blicken, sich über so eine über sehr viele Jahre bestehende Pflastersteinansammlung so auszulassen. Es hat so den Beigeschmack von Selbstbeschäftigung mancher Zeitgenossen. Auch scheint wiederum das gleiche Unternehmen zur Umgestaltung der Althoffstrasse herangezogen zu werden, dem schon das Ententeichgelände danebengeglückt ist und der Stadt Dinslaken zahlreiche Beschwerden eingebracht hat.

Das der Strassenteil nahe der zukünftigen Kathrin-Türks-Halle im Gehwegbereich angepasst werden soll, ist einzusehen. Das die Fahrzeuggeschwindigkeit maximal Schrittgeschwindigkeit sein soll, ist auch richtig. Was aber nicht einzusehen ist, dass eine erneute Umgestaltung mit einer Fahrbahnverengung einhergeht. So eine Verengung der Fahrbahnbreite sorgt für Wartezeiten bei der Fahrzeugbegegnung auf dieser Strasse und diese Wartezeit mit laufendem Motor dient nicht gerade der Umwelt und schon gar nicht der Wohnanlieger. Entsprechend verstärkt sich auch die Geräuchkulisse, da kaum zu erwarten ist, dass zukünftig weniger Fahrzeuge die Althoffstrasse durchfahren.

Wolf in NRW
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat die Liste der Nutztierrisse aktualisiert und dabei aufgelistet, dass erneut ein Damwild zu Tode gekommen ist und zwei Pferde verletzt wurden und ein Rinderkalb getötet wurde. Die Fotos sind grausig. Eine Fotoreihe lässt bei genauerer Betrachtung vermuten, wenn es denn der Wolf gewesen sein soll, der den Tierriss begangen haben sollte, dass es dann mehrere Wölfe gewesen sein könnten, die sich das junge Rind vorgenommen haben.
Die Beurteilungen stehen noch aus.

Rückblick
239 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 38. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 13. September 2019

290 - Dinslakens Menschen bewegte in der 37. Woche 2019: Rheinbrücke B288, A59, Wolf in NRW, Karlstrasse, Rückblick

Rheinbrücke Bundesstrasse 288, Verbindung zwischen Krefeld und Duisburg

Rheinbrücke B288
Die Krefelder Rheinbrücke ist seit gestern Abend 22:00 Uhr für große Lastkraftwagen gesperrt. Die Rheinbrücke verbindet die Städte Krefeld und Duisburg. Der Lkw-Verkehr ist entsprechend hoch, da die Industriegebiete und dort angesiedelten Unternehmen die Rheinquerung benötigen und vermehrt Hafengebiete in beiden Stadtgebieten ansteuern. Grund der Sperrung sind durch die hohe Fahrzeugbelastung aufgetretene Brückenschäden, die dringende Sanierungsarbeiten erfordern.

Ausweichverkehr für die Rheinquerung wird sich vermutlich über die direkten Nachbar-Rheinbrücken auswirken. Diese werden dann deutlich mehr belastet. Da die Nachbarbrücken zum Beispiel die nördlich liegende Autobahnbrücke A40 bei Duisburg schon bis an die Belastungsgrenze gefordert wird, erhöht sich die Staulänge an der Lkw-Waage vor der Rheinquerung.

Autobahn A59
Die Autobahn A59 ist von Dinslaken in Richtung Duisburg auch gesperrt, da dort auch dringende Sanierungsarbeiten nötig sind, besonders an der Berliner Brücke die über das Duisburger Hafengebiet führt. Diese stark frequentierte Autobahn, die den Kreis Wesel mit Duisburg und den Raum Düsseldorf verbindet, soll nur bis zum Wochenende (vermutlich bis Sonntag) nicht befahrbar sein.

Ausweichverkehr über die B8 Richtung Duisburg oder über die Autobahn A3 über Duisburg Richtung Düsseldorf wird entsprechend viel Zeit und Geduld erfordern.

Wolf in NRW
Im Schermbecker Wolfsgebiet im Kreis Wesel ist ein Damwild zu Tode gekommen, vermutlich war es der Wolf. Überprüft wird der Nutztierriss vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, (LANUV). Erneut fand der Tierriss sehr nahe der Wohnbebauung statt. In diesem Fall sind 30 Meter gemessen worden. Deutlich zu nah für so ein Raubtier, wenn der LANUV den Wolf bestätigt.

Karlstrasse
An der Dinslakener Karlstrasse knabbert schon der Bagger am Abrisshaus. Zuvor hat man die Fassade des Gebäudes abgelöst und gesondert entsorgt. Bis zum Wochenende wird wohl ein großer Schuttberg übrig geblieben sein. Berichtet darüber hatte ich bereits im Beitrag 288.

Rückblick
238 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 37. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 6. September 2019

289 - Dinslakens Menschen bewegte in der 36. Woche 2019: Versorgungsleitung, Bahnhofsvorplatz, Wolf in NRW, ThyssenKrupp, 5G-Netz, Autobahn A59, Rückblick

Erneuerung der Fernwärmeleitung an der Hans-Böckler-Strasse in Dinslaken

Dinslaken

Versorgungsleitung
Die Hans-Böckler-Strasse auf dem Teilstück zwischen Schlossstrasse und Julius-Kalle-Strasse ist nun durch die eingerichtete Baustelle seit mehreren Wochen verkehrstechnisch nur eingeschränkt befahrbar. Dort wird die Fernwärmeleitung ersetzt, da diese im vergangenen Winter geborsten ist. Auch für Fußgänger und Radfahrer ist die Baustelle mit Umwegen verbunden. Die Hinweisschilder oben auf dem Foto zeigen es gleich in doppelter Ausführung, wahrscheinlich soll es so eindringlicher sein. Erstaunlich ist allerdings, dass seit mehreren Tagen dort nicht mehr gearbeitet wird. Da die Fernwärmeleitung unterhalb des Fuß- und Radweges verlegt wird, findet der Fuß- und Radverkehr auf der anderen Strassenseite in beiden Fahrtrichtungen statt. Wichtig für den Strassenverkehr, was Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger betrifft wäre, eine zügige Weiterarbeit, damit die Bauzeit möglichst bald beendet werden kann.

Bahnhofsvorplatz
Die Finanzierung des neu zu gestalteten Bahnhofsvorplatz in Dinslaken hat sich seit Beginn der Planung bereits verdoppelt. Damals wurde der vermutliche Kostenaufwand geschätzt und inzwischen hat man nachgerechnet. Warum wird ein solches Vorhaben den Bürgern zur Diskussion gestellt mit einem völlig unrealistischen Schätzbetrag? Anschließend bleibt einem dann bei der Präsentation und tatsächlichen Berechnung einfach nur die Spucke weg und kann zusehen wie vollendete Tatsachen entstehen.

Wolf in NRW
Nach einem registrierten Nutztierriss im August diesen Jahres im Wolfsgebiet Schermbeck gab es im Ort Hünxe bereits am 1. September einen erneuten Tierriss und am 4. Sptember in Bottrop, also nicht weit entfernt. Bedenklich bleibt, das so ein Raubtier, wenn es sich bei diesen Fällen auch um den Wolf handelt, sich bis auf 20 Meter an die Wohnbebauung heranwagt, wo er doch so menschenscheu sein soll.

ThyssenKrupp
Das Industrieunternehmen ThyssenKrupp musste in dieser Woche den für Deutschland wichtigsten Börsenleitindex Dax verlassen. Offensichtlich erfüllt der Industriekonzern nicht mehr die Vorraussetzungen für den besonderen Börsenplatz. Auswirken wird sich das auch auf Aktienfonds, in denen der Konzern gelistet ist. Am Wichtigsten sind aber die Mitarbeiter des Konzerns, denn sie haben ihre Arbeitsleistung über viele Jahre erbracht.

5G-Netz
Die Deutsche Telekom hat bereits das 5G-Netz in Deutschland gestartet. Es soll zuallererst den Industrieunternehmen in Großstädten dienen. Nach und nach erfolgt der weitere Netzausbau.

Autobahn A59
Ab dem Autobahnkreuz Duisburg in Fahrtrichtung Dinslaken ist die Autobahn, also speziell die Berliner Brücke ab Donnerstag 22:00 Uhr bis vorraussichtlich Montag 5:00 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Fahrbahndecke wird ausgebessert und zeitgleich weitere notwendige Arbeiten durchgeführt. Umleitungen sind eingerichtet.

Rückblick
237 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 36. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 30. August 2019

288 - Dinslakens Menschen bewegte in der 35. Woche 2019: DIN-Tage-2019, Kino und Hotel, Sommerlicher Empfang, Rückblick

Für Kino und Hotel wird das alte Wohnhaus an der Karlstrasse in Dinslaken abgerissen

Dinslaken

DIN-Tage-2019
Die Sommerveranstaltung schlechthin und das bei besten Wetter, die DIN-Tage-2019 fanden am vergangenen Wochenende in der Dinslakener Innenstadt statt. Vom Platz am Neutor über den Neutorplatz bis zur Altstadt entstand eine Flaniermeile mit Buden und Stände, die unter anderem auch kulinarische Leckereien zu bieten hatten. Aufgestellte Bühnen brachten musikalische Events und Darstellungen während des Stadtfestes. Im Stadtpark und auf dem Rathausvorplatz gab es viele Gruppen wie zum Beispiel Segelflieger und Amateurfunker, um nur wenige zu nennen. Die Dinslakener Feuerwehr stellte Fahrzeuge und Geräte aus, um sich dem Publikum zu präsentieren. Auf dem Platz d´Agen fand noch der allseits beliebte Kindertrödelmarkt statt. 

Kino und Hotel
Auf der Karlstrasse wird in Kürze auch das letzte Wohngebäude (siehe Foto oben), dass bereits seit einiger Zeit freigeräumt ist abgerissen. Ziel ist es, Platz für den Neubau eines neuen Kinos mit sieben Sälen und ein 130-Betten-Hotel zu schaffen. Die Berliner Immobilienverwaltung tritt hier als Investor auf und will als nächstes den Abriss des Gebäudes. Das Gelände samt des gebührenpflichtigen Parkplatzes auf dem zahlreiche Fahrzeuge tagsüber stehen, wird für die Neubauarbeiten benötigt und ist nur noch wenige Tage bis nach der Abrissphase nutzbar. Parkplätze des Bioladens sind nicht betroffen.

Sommerlicher Empfang
Am vergangenen Montag empfing der Dinslakener Bürgermeister Dr. Michael Heidinger abends Gäste im Burginnenhof, die sich im Raum Dinslaken ehrenamtlich um Natur und Umwelt kümmern. Nach der persönlichen Begrüßung sprach Heidinger über die Wichtigkeit des Natur- und Umweltschutzes im und um das Stadtgebiet, nannte Beispiele, die besonders positiv durch ehrenamtliche Initiative entstehen. Besonderen Wert legte der Bürgermeister an diesen Abend auf analoge Gespräche unter den geladenen Gästen, um unabhängig von Internet und Netzwelt Persönlichkeiten kennenzulernen, die im Rahmen der Ehrenämtern tätig sind. Mehrere Stehtische und weniger Sitzgelegenheiten brachten die Gäste leichter in Umlauf und förderte die persönliche Kommunikation. Gekühlte Getränke, Fingerfood und musikalische Begleitung sorgten für eine angenehme Atmosphäre.

Rückblick
236 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 35. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 23. August 2019

287 - Dinslakens Menschen bewegte in der 34. Woche 2019: 20 Liter, Wolf in NRW, Was fehlt..., Rückblick

Industriekulisse im Norden Duisburgs

Dinslaken

20 Liter
Das vergangene Wochenende brachte an mehreren aufeinander folgenden Tagen Regen, der sich sehen lassen kann. Gemessen wurde im Dinslakener Stadtteil Averbruch etwas mehr als 20 Liter pro Quadratmeter. Das war auch dringend nötig. Ein wenig Blitz und Donner gab es auch nebenbei, aber nichts dramatisches. Für die Pflanzenwelt ist es ein Aufatmen, vor allem für die Bäume in der Stadt. Dennoch sind einige Bäume durch anhaltende Trockenheit und mangels Wasser nicht mehr zu retten. Der Fachdienst Grünflächen der Stadt Dinslaken weiss über die Problematik und wird den ein- oder anderen Baum begutachten und wenn nichts mehr hilft auch fällen.

Der Rotbach hat auch ordentlich Wasser getankt. An einigen Stellen kann das städtische Gewässer wieder zeigen das es ein Fließgewässer ist. Um vom Normalstand des Bachlaufs zu sprechen, fehlen aber noch ordentliche Regenmengen.

Wolf in NRW
Zur Zeit ist es ruhig im "Wolfsgebiet Schermbeck" und der Wölfin Gloria. Die Beteiligten aus Politik, Verbände und Weidetierhalter kommt nur wenig vorwärts, um eine Lösung für den zukünftigen Umgang mit dem Wolf einerseits menschenfreundlich und andererseits unter Berücksichtigung der Schutzwürdigkeit des Wolfs zu finden. Manche Aussagen stellen den Wolfsschutz über den des Menschen. Wenn bei dem Umgang mit einem Einzelgänger-Wolf die Beteiligten so große Schwierigkeiten und vor allem so unterschiedlicher Meinung sind, wie will man dann handeln können, wenn erstmal ein Rudel im Revier auf Beutezug geht? Wenn erst ein Wolfsrudel (8 bis 12 Tiere) vor Ort ist, hat Reden keine Relevanz mehr, dann muss gehandelt werden können.

Was fehlt...
...ist Toleranz unter den Menschen. Der Duden sagt es auch in anderen Worten: Entgegenkommen, Duldung, Duldsamkeit. Zu "tolerant" schreibt der Duden duldsam, nachsichtig, verständnisvoll, weitherzig, entgegenkommend und zu "tolerant sein" versöhnlich, ein Auge zudrücken, Verständnis, ein Einsehen haben.

Rückblick
235 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 34. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 16. August 2019

286 - Dinslakens Menschen bewegte in der 33. Woche 2019: Autos sollten fliegen können, Wolf in NRW, Rückblick

Fahrradparken in der Dinslakener Innenstadt

Dinslaken

Autos sollten fliegen können
Gestern wurde bekannt gemacht, dass sich wohl bald die Strassenverkehrsordnung verändern wird. Strafgebühren erhöhen sich deutlich und neue Verkehrsschilder sind vorgeschlagen. Für Autofahrer wird es demnach immer schwieriger in der Stadt zu fahren und vor allem in der Nähe von Fahrrädern.
Beschlossen ist noch nichts, da der Vorschlag erst noch durch den Bundesrat muss und vor allem dessen Zustimmung benötigt.

Parken in zweiter Reihe, wird bestimmt auch interessant für Lieferdienste oder Paketlieferanten, soll nach der Reform 100 Euro Strafgebühr kosten.

Parken auf Geh- und Radwegen, so wie es in den meisten Städten und vor allem Innenstädten häufig vorzufinden ist, könnte dann auch 100 Euro kosten.

In Dinslaken wird es dann besonders spannend für Autofahrer, die während so einer des öfteren stattfindenden Großveranstaltung mit dem Auto einen Parkplatz suchen, da sie in der Innenstadt wohnen und kein eigener Stellplatz oder Garage vorhanden ist, also sich einen gebührenfreien Parkplatz suchen müssen, damit das Fahrzeug über Nacht ordentlich, sicher und nicht ordnungswidrig irgendwo abgestellt werden muss. Die öffentlichen und sonst tagsüber gebührenpflichtigen Parkplätze sind zur Großveranstaltung am Abend alle mit Fahrzeugen der Veranstaltungsbesucher belegt. Wenn dann noch die örtlichen Ordnungshüter am späten Abend in der Innenstadt Knöllchen schreiben, sollte das Auto fliegen können, damit es nicht notgedrungen ordnungswidrig geparkt werden muss. Aber es gibt bestimmt auch dafür eine Lösung. Man muss diese beiderseits nur wollen.

Das die Missachtung oder der Missbrauch einer Rettungsgasse zukünftig mit 320 Euro Strafgebühren verbunden sein können, Führerscheinsperre und Punkte bringen, wird auf Autobahnen in jedem Falle helfen, soweit möglich endlich Rettungsgassen zu bilden.

Für Radfahrer wird es nach der neuen Reform auch interessant. Nebeneinanderfahren ist dann ausdrücklich erlaubt. Man will die Strassenverkehrsordnung zu dem Punkt umformulieren. Warten wir mal ab, ob es denn dazu kommt.

Wolf in NRW
Ein neues und bekannt gemachtes Video von vermutlich der heimisch gewordenen Wölfin "Gloria von Wesel" (GW954f), gefilmt am 6. August 2019 in der Kirchhellener Heide zieht Kreise durch alle Medien. Immerhin, das Raubtier ist gut erkennbar, auch wenn der Filmer vor Aufregung wahrscheinlich leicht zittern musste. Kann ich aber verstehen, denn sowas Außergewöhnliches bekommt man nicht täglich vor die Linse.
Das Video können Sie selber googlen. Stichworte: Wolf, Bottrop, Video

Gestern am Morgen am 15.08.2019 gegen 7:00 Uhr hat ein Landwirt mit einer höherwertigen Kamera Fotos von einem Wolf gemacht, der nahe seiner Stallungen vorbei zog in der Kälbergeburten in der Nacht stattgefunden haben. Im Gebiet um Hünxe ist der landwirtschaftliche Betrieb angesiedelt. Nähere Ortsangaben kommen erst später. Die Fotos liegen dem Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz in NRW (LANUV) zur Prüfung bereits vor.

Rückblick
234 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 33. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 9. August 2019

285 - Dinslakens Menschen bewegte in der 32. Woche 2019: Rotbach, Trockenheit, Wolf in NRW, Rückblick

Antikes im Garten

Dinslaken

Rotbach
Der Wasserstand im Rotbach ist sehr dürftig. An wenigen Stellen gibt es Wasseransammlungen, die aber nicht fließen. Durchgehendes Fließgewässer ist dieser Bach nicht mehr. Damit der Rotbach zum wieder fließt, bedarf es einiges an Regen.
Ganz so trocken, wie im Dürrejahr 2018 zeigt sich der Rotbach in diesem Sommer nicht.

Trockenheit
Die Grünanlagen und Gärten im Raum Dinslaken zeigen sich teilweise vertrocknet. Rasenflächen, die normalerweise äußerst robust sind, zeigen die Dürre besonders stark. Bäume im Stadtgebiet zeigen die Trockenheit erst sehr spät. Wenn Sie also den ein- oder anderen Eimer Wasser übrig haben, geben Sie diesen den Bäumen in Ihrer direkten Umgebung.

Wolf in NRW
Am vergangenen Sonntag gab es erneut einen Nutztierriss, der zum Tod eines Schafs führte und ein weiteres wurde schwer verletzt. 20 Meter von einem Wohnhaus entfernt in der Gemeinde Hünxe im "Wolfsgebiet Schermbeck". Vermutet wird der Tierriss durch die heimisch gewordene Wölfin "Gloria von Wesel" (GW954f). Ob das so auch ist, wird erst noch die DNA-Untersuchung ergeben.

Rückblick
233 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 32. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 2. August 2019

284 - Dinslakens Menschen bewegte in der 31. Woche 2019: Blinklicht, Wolf in NRW, Rückblick

Blinklicht an einer Baustelle

Dinslaken

Blinklicht
Dinslaken hat viele Baustellen. Eigentlich müsste Dinslaken permanent, ständig und überall blinken, so wie das Baustellenlicht oben auf dem Foto. Auffallende Baustellen in und nahe der Innenstadt sind zum Beispiel die Baustelle an der Hans-Böckler-Strasse Ecke B8. Dort beginnen gerade die Erdarbeiten für zukünftige Gewerbebetriebe. Dann die Baustelle Hans-Böckler-Strasse nahe der Schlossstrasse. Dort wird eine Fernwärmeleitung erneuert. Weiter Richtung Innenstadt auf der Otto-Brenner-Strasse zwischen Europas größtem Fitnessbetrieb und der Julius-Kalle-Strasse. Dort entstehen mehrere Neubauten und Betriebe. Auf der anderen Seite der Otto-Brenner-Strasse parallel zur Karlstrasse, dort wurde eine Mehrfamilienhaus vor einiger Zeit abgerissen. Sollte dort nicht das zukünftige Kino stehen? Dann war noch der Bahnhofsvorplatz in Planung und die Sanierung des Dinslakener Bahnhofsbauwerks. Der Platz am Postamt sollte doch auch neugestaltet werden. Die Dinslakener Stadthalle (Kathrin-Türks-Halle) befindet sich zur Zeit in der Umbauphase und droht bis Ende 2020 fertig zu sein. Als nächstes ist da noch die Althoffstrasse, die erneut umgestaltet werden soll. Abgesehen von den Strassenbrücken und Eisenbahnbrücken, die teilweise nicht nur saniert, sondern gleich ganz erneuert werden müssen. Da ist ja noch die Strassenbrücke über den Rotbach an der Voerder Strasse, die zur Zeit Baustellenbetrieb ist.

Von den anderen Baustellen, wie zum Beispiel im Museumspark, dessen Grünanlagen geradezu vor Unkraut (nein Beikraut) protzen. Oder Teile der Grünanlagen im Stadtpark, die kaum ermöglichen Anpflanzungen von Beikraut zu unterscheiden. Manchmal könnte man den Eindruck gewinnen, dass es zuwenig echte Fachkräfte mit gärtnerischen Kenntnissen und Fertigkeiten und den Kräften gibt, die Grünanlagen eigentlich mit Herzblut zur Schönheit verhelfen. Den Grünanlagen in der Innenstadt fehlt es einfach an regelmäßiger Pflege. Betongärtner können das nicht leisten, die sollen bei ihren Pflastersteinen bleiben.

Wolf in NRW
Mittlerweile werden auch auf politischer Seite Stimmen laut, den Schutzstatus des Wolfes neu zu bewerten. Das klingt zwar gut, bringt den Betrieben mit Weidetierhaltung aber erstmal keine wirkliche Hilfe. Die geförderten Schutzmassnahmen in Form von Zäunen sind zwar für so einen Wolf zuerst einmal ein Hinderniss, aber kein wirkliches Hinderniss. Das Raubtier ist, so dürfte es inzwischen jedem Weidetierhalter klar sein, in der Lage umzudenken und neue Wege zu den Beuteopfern zu finden. Die Wölfin "Gloria" (GW954f) hat es ja mehrfach bewiesen.

Im Raum Düren hat es vor wenigen Tagen einen Nutztierriss gegeben. Dort sind 7 Tiere betroffen. 1 Schaf ist tot, 1 Schaf verletzt und die anderen 5 Schafe fehlen ganz und sind verschwunden und das alles an einem Tag. Wenn dieser Nutztierriss durch den Wolf verursacht worden sein sollte, dann waren dort mehrere Wölfe. Oder sind die Schafe dort einfach durch Menschenhand geklaut worden. Das Landesamt LANUV bearbeitet den Fall.

Rückblick
232 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 31. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 26. Juli 2019

283 - Dinslakens Menschen bewegte in der 30. Woche 2019: Hitzewoche, Wolf in NRW, Rückblick

Links oben die Internationale Raumstation ISS und rechts unten der Blutmond vom 27.07.2018

Dinslaken

Hitzewoche
Was für ein Erlebnis. Wir brauchen nicht bis nach Arizona. Die Hitze kommt zu uns.
So eine Rekordwoche der Temperaturen bis über 40°C ist auch bei uns am Niederrhein möglich. Der neue Temperaturrekord von Donnerstag den 25. Juli 2019 liegt bei 42,6°C in Lingen in Niedersachsen.  
In NRW lag der höchste Messwert bei 41,8°C in Marl.
Bei solchen Hitzegraden, die über die eigene Körpertemperatur hinausgeht, hält alles inne. Einzelne Menschen sieht man nur in der Innenstadt Dinslakens, so mal eben schnell irgendwo rein gehen. Eis essen, Kaltes trinken, wenig Aufenthalt im Freien.
Wer raus muß und die Haustüre öffnet, läuft wie vor eine Wand, eine Temperaturwand. Hausflure und Kellerräume, wenn vorhanden, brachten Abkühlung.

Im Haus liefen Ventilatoren bei auf Schlitz geöffneten Fenstern. 26°C im Innenraum um 17:00 Uhr. Die Luft muss zirkulieren. Das macht Hitze erträglicher.
Viele Menschen wissen das gar nicht. Ventilatoren helfen wirklich. Nein, man stellt diese nicht auf "volle Pulle", sondern kleinste Stufe reicht aus. Hauptsache die Luft bewegt sich, darauf kommt es an.

Im letzten Jahr war wohl das Sommerereignis der Nachthimmel am 27. Juli 2018. Das Foto oben zeigt links oben den Streifen, den die Internationale Raumstation ISS über Dinslaken zieht als der Blutmond (unten rechts) gerade sichtbar wurde. Später war dann auch noch der Mars nahe des Mondes am Nachthimmel zu sehen. Viele Menschen beobachteten dieses Himmelsereignis.

Wolf in NRW
Am vergangenen Dienstag gab es wieder einen Nutztierriss im Wolfsgebiet Schermbeck, genauer in Hünxe, in der Ortsmitte, 60 Meter von der Wohnbebauung entfernt. Dieser Wolf ist Verhaltensauffällig. Da können noch so viele selbsternannte Wolfsexperten anderes behaupten. Die Menschen und Nutztierhalter, die sich seit Beginn an, also seit der Wolf auch in NRW rumstreift mit dem Thema befasst haben, alle auf dem gleichen Wissensstand. Dieser Wolf ist und bleibt ein Raubtier und hat für mich längst die Stufe "gefährlich" erreicht, da er keine Scheu hat, auch in Ortschaften nach Beute zu suchen. 120 Meter vom Marktplatz in Hünxe ist Tierriss für die Menschen dort wohl kaum zumutbar. Die Politik und die sogenannten Experten können Zäune ziehen und Gatter bauen, der Wolf ist schlauer.

Rückblick
231 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 30. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Korrektur: Temperaturmesswerte des Rekords um 02:45 Uhr nachträglich geändert.

Freitag, 19. Juli 2019

282 - Dinslakens Menschen bewegte in der 29. Woche 2019: Parken in Dinslaken, Wolf in NRW, Mäusebussard, Rückblick

Multifunktionale Landmaschine im Einsatz

Dinslaken

Parken in Dinslaken
Die seit 20 Jahren bestehende musikalische Veranstaltungsreihe im Dinslakener Burgtheater ist nun vorbei. Die Ferienzeit hat begonnen. Es wird ruhiger in Dinslaken.
Zeit zum Nachdenken über das was gelaufen ist.
Das Burgtheater-Event hat sicherlich Erfolge zu feiern, aber mit weniger Zuschauern und Besuchern. Dennoch fanden sich am letzten Veranstaltungsabend zahlreiche Außenstehende und -sitzende rund um das Burgtheater ein, um der künstlerischen Darbietung zu lauschen. Die Althoffstrasse wurde zur Tribüne. Vor dem Burgtheatereingang fanden Zuhörer*innen Platz auf selbst mitgebrachten Campingstühlen. Hauseingangstreppen der gegenüber liegenden Häuserreihe wurden zu Sitzplätzen und auch die Deichseln der vor dem Burgtheater abgestellten Getränkeanhänger und des Toilettenwagens sind als Sitzplatz genutzt worden. Auf der Wiese im Bereich Kinderspielplatz wurde von Zuhörern das ein- oder andere Picknick während der Bühnenveranstaltung zelebriert. Am Ententeich entlang des Bauzauns fanden auch zahlreiche Zuhörer auf Campingstühlen Platz. Ich habe ca. 300 Personen im Umfeld des Burgtheaters gezählt.

So, das die Veranstaltung Besucher anzieht, ist das Eine. Das Andere ist die Parkplatzsituation in der Innenstadt Dinslakens während so eines Veranstaltungsabend. Die Besucher des Burgtheaters parken ihr Fahrzeug in der Dinslakener Altstadt, nach 18:00 Uhr also gebührenfrei. Alle Parkplätze sind besetzt. Anwohner, die dann zur Veranstaltungszeit mit ihrem Fahrzeug einen Parkplatz suchen müssen, bleiben erfolglos. Auch in den Wohnstrassen rund um die Altstadt bis zur B8 waren alle möglichen Parkplätze belegt. Irgendwo hinstellen, auch wenn es im Halteverbot ist, ist die schlechteste Lösung.
Die Tiefgarage unter dem Rathausvorplatz ist frei. Warum?
Warum hat es der Veranstalter im Einklang mit der Stadt Dinslaken bis heute nicht geschafft, die Parkgebühren zum Beispiel für die Nutzung der Tiefgarage am Kreisverkehr in die Ticketpreise zu übernehmen und somit dem Ticketkäufer auch direkt einen Parkplatz zu sichern.
Der Stadt Dinslaken ist das bereits vor mehr als 10 Jahren von Anwohnern der Innenstadt vorgeschlagen worden, um eine verbesserte Lösung für Anwohnerparkplätze zu schaffen. Nichts von dem ist umgesetzt worden. Parkplätze gibt es, ja nur die Anwohner finden keinerlei Berücksichtigung.

Wolf in NRW
Im Raum Hünxe sind in der letzten Woche zwei Nutztierrisse verzeichnet worden, dem jeweils zwei Schafe zum Opfer wurden. Nachzulesen auf der Internetseite des LANUV (wolf.nrw). In Tageszeitungen wurde auch von Wolfssichtungen im Raum Düsseldorf berichtet. Dort sollen verschiedene Menschen an unterschiedlichen Orten auf dem Stadtgebiet Wölfe erkannt haben. Ob das so stimmt, wird zur Zeit überprüft.
Spannend, so will ich es mal milde ausdrücken, wird es langsam für Weidetierhalter. Die finden den Wolf mittlerweile gar nicht mehr lustig. Die Bundes- und Landesregierung, scheint die Anwesenheit so eines Raubtieres in bewohnten Gebieten völlig falsch einzuschätzen. Der Wolf, sofern dieser für die Nutztierrisse verantwortlich gemacht werden kann, ist in der Lage selbstlernend Hindernisse zu umgehen. Zäune die Herden Schutz bieten sollen, auch wenn diese gefördert werden, sind für so ein Tier kein Hinderniss. Die Verantwortlichen, die Wölfe allumfänglich schützen wollen, sind offensichtlich nicht in der Lage, die Situation zu erfassen, geschweige Erfahrenen zuzuhören und entsprechende Umsetzungsstrategien zu entwickeln. Wölfe, die 10 Meter von Häusern Tiere reißen gehören schleunigst entnommen.

Mäusebussard
Das die Brutzeit des Mäusebussards zu Ende ist, habe ich bereits berichtet. Die Jungvögel fliegen bereits, werden aber immer noch von den Elterntieren mit Beute versorgt. Sie üben bereits spielerisch den Kampf um die Beute. Häufig saßen sie auf dem Boden oder auf Zäunen in den vergangenen Tagen und wurden auch dort mit Beute versorgt. Soweit ich beobachten konnte, haben sich die Raubvögel bisher prächtig entwickelt.

Rückblick
230 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 29. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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