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Freitag, 15. November 2019

299 - Dinslakens Menschen bewegte in der 46. Woche 2019: Bahnhof, Martinikirmes, Weihnachtsstimmung, Kreis Wesel, Wolf in NRW, Rückblick

Bahnhofsgebäude Dinslaken

Dinslaken

Bahnhofsgebäude
Abriss und Neubau des Dinslakener Bahnhofgebäudes interessierte beide Gesprächspartner, sowohl die Deutsche Bahn als auch die Stadtverwaltung Dinslaken. Fahrradstellplätze und WC-Einrichtung sind auch Thema des Gesprächs um den Abriss und Neubau des Bahnhofgebäudes gewesen. Beginnen will man nun mit den Detailplanungen und dann Fördermöglichkeiten finden.

Martinikirmes
Am vergangenen Dienstag endete die diesjährige Martinikirmes und traditionell gab es noch das von den Besuchern gern gesehene Feuerwerk. Die Wetterlage war zum Feuerwerk kurz nach 21:00 Uhr trocken und leicht windig bei fühlbarer Kälte.

Weihnachtsstimmung
Damit 6 Wochen vor Heiligabend schon ein wenig Weihnachtsstimmung aufkommt, sind bereits in dieser Woche Weihnachtsbäume auf dem Altmarkt, an der alten Stadtkirche und auf dem Neutorplatz aufgestellt worden. Der Weihnachtsmarkt auf dem Neutorplatz startet heute am Freitag den 15. November und soll bis zum 29. Dezember bleiben und verbunden mit einem weihnachtlichen Handwerkermarkt in der Neutorgalerie und täglich live musikalische Begleitung auf der dortigen Bühne.

Kreis Wesel
Der amtierende Landrat des Kreis Wesel kandidiert nicht erneut für die nächste Wahlperiode. Seit 2004 ist er im Amt und Neuwahl ist im kommenden Jahr.

Wolf in NRW
Erneut ist ein Nutztierriss im Wolfsgebiet Schermbeck in Hünxe zu verzeichenen. Die Auflistung des LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW) zeigt das ein Schaf zu Tode gekommen ist und eins verletzt sei. Im Rhein-Sieg-Kreis, Oberbergischer Kreis und Märkischer Kreis wurden auch Nutztierrisse verzeichnet. In Mecklenburg-Vorpommern sind deutlich mehr Nutztierrisse zu verzeichnen. Dort hat sich ein neues Rudel gebildet. Acht Rudel sind es dort insgesamt laut Monitoring, wobei ein Rudel den Lebensraum nahe Brandenburg hat.

Rückblick
247 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 46. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 8. November 2019

298 - Dinslakens Menschen bewegte in der 45. Woche 2019: Martinikirmes, Baustellenschild, Hartz4-Urteil, Wolf in NRW, Rückblick

Aufbau der Martinikirmes 2019 in Dinslaken, Foto: © 2019 Andreas Haab, Dinslaken

Dinslaken

Martinikirmes
Heute am Freitag beginnt die diesjährige Martinikirmes in Dinslaken. Auf dem Parkplatzgelände hinter der Trabrennbahn sind Fahrgeschäfte und Verkaufsbuden bereits aufgebaut, siehe Foto oben. Zwischen Regenschauern und kurzen Sonnenabschnitten wird wohl das Herbstwetter am Kirmeswochenende pendeln, zudem bleibt es kühl.

Baustellenschild
Seit dem 30.10.2019 ist das durch eine Windböe zerstörte Baustellenschild an der Kathrin-Türks-Halle in der Dinslakener Altstadt repariert und wieder neu aufgestellt.
Das ging aber schnell. Alle Achtung!

Hartz4-Urteil
Das Bundesverfasssungsgericht hat die Sanktionierungspraxis der Jobcenter überprüft und neu beurteilt. Da diese Beurteilung sehr lange auf sich warten lies, möchte ich gar nicht wissen, wie viele Menschen durch Sanktionierungen in Deutschland obdachlos geworden sind.

Wolf in NRW
Um die Wölfin "Gloria" (GW954f) ist es ruhig im Wolfsgebiet Schermbeck geworden.
Im Oktober wurde der letzte Nutztierriss auf der Webseite des LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW) aufgelistet. Einige Nutztierrisse sind im Hochsauerlandkreis, Bergischen Kreis und Rheinland-Pfalz aufgefallen. Vielleicht ist "Gloria" auf Reisen?

Rückblick
246 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 45. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 16. November 2018

247 - Dinslakens Menschen bewegte in der 46. Woche 2018: Martinikirmes, Lkw-Bremse auf der A40, Martinszug, Karnevalsbeginn, Wolf in NRW, Rückblick

Riesenrad in Festbeleuchtung auf der Martinikirmes 2018

Dinslaken

Martinikirmes
Am vergangenen Freitag ging es los. Die Martinikirmes, dieses Mal ist es die 199zigste, wurde vom Bürgermeister der Stadt Dinslaken um 17:00 Uhr eröffnet. Etwas unsicheres Wetter hat den Besucherstrom nicht geschmälert, während der Kirmestage. Am letzten Kirmestag endete das Volksfest mit einem Abschlussfeuerwerk. Die Fahrzeugkolonnen, die sich in Richtung Kirmesplatz orientierten, mussten einige Verkehrsstaus in Kauf nehmen, da zahlreiche Strassen um den Kirmesplatz für die Zufahrt gesperrt waren und Parkplätze in der weiteren Umgebung gesucht werden mussten.

Lkw-Bremse auf der A40
Am Freitag den 9. November wurde auf der Autobahn A40 in Fahrtrichtung Essen kurz vor der Duisburger Rheinbrücke die Lkw-Waage in Betrieb genommen, die zuvor im Rahmen der mehrwöchigen Bauarbeiten installiert wurde. Sinn und Zweck der Anlage ist, dass schwerbeladene Lastkraftwagen mit einer Ladung von über 40 Tonnen die schwer angeschlagene Rheinbrücke nicht mehr befahren dürfen. Diese Fahrzeuge werden dann quasi aus der Bahn geworfen, also umgeleitet nachdem man das Gewicht ermittelt hat und müssen sich andere Wege ins Ruhrgebiet suchen.

Martinszug
Am letzten Samstag gegen 17:00 Uhr setzte sich der Martinszug beginnend von der Roonstrasse über die Neustrasse, Duisburger Strasse bis zum Altmarkt mit dem Ziel Burgtheater in Bewegung. Musiker begleiteten mit Pauken und Trompeten das traditionelle Fest zum Martinstag. Im Burgtheater am Martinsfeuer versammelten sich alle Kinder mit Laternen und den begleitenden Eltern um die Mantelteilung mitzuerleben.

Karnevalsbeginn
Am 11. November startete die Karnevalssaison in Dinslaken. Die Auftaktveranstaltung wurde im Altmarkt-Gastronomiebetrieb gefeiert. Ab und an huschten auch mal karnevalistisch Gekleidete durch die Altstadt.


Wolf in NRW
Am 14. November fand am Abend in der Nachbarstadt Hünxe,
in der Aula der Gesamtschule die 2. Bürgerversammlung zum Thema "Wolf in NRW" statt. Das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) wollte interessierten Bürgern und Viehhaltern aus dem ausgewiesenen Wolfsgebiet im Kreis Wesel über den derzeitigen Stand zur ansässig gewordenen Wölfin (GW954f) oder auch "Gloria von Wesel" genannt mitteilen, über das Monitoring, die Webseite "wolf.nrw" und Fördermöglichkeiten Schutzmassnahmen gegen Tierrisse durch den Wolf aufzeigen. Ca. 400 Bürger, Landwirte, Schafhalter, Pferdehalter und Verteter einflussnehmender Institute waren vor Ort um Informationen zu erhalten.

Der LANUV-Präsident leitete das Thema ein und zeigte auf, dass nach dem ersten dokumentierten Schafriss im Kreis Wesel am 13.04.2018, die eigentliche Arbeit zum Wolf bei LANUV begann. Mit dem Thema Wolf ist der LANUV aber schon seit 2010 beschaftigt.

Im seit 1. Oktober ausgewiesenen Wolfsgebiet im und um den Kreis Wesel von fast 1000 Quadratkilometer sind der Waldanteil mit 40% benannt, davon im Kreis Borken 11%, Kreis Wesel 17% und der Kreis Recklinghausen 25%. Der Waldanteil spielt für die Ansiedlung der Wölfe als Rückzugsgebiet eine sehr große Rolle. Der LANUV hat sich auch bei Ländern mit mehr Erfahrungen im Umgang und Leben mit dem Wolf im Bundesgebiet beschäftigt, aber dabei festgestellt eigene Konzepte und Monitoring zu betreiben.

Ganz entscheidend ist:
Wolfsnachweise oder Sichtungen müssen dokumentiert werden. Fotos oder Videos sind als Nachweise verpflichtend um ins Monitoring zu gelangen, damit der LANUV tätig werden kann. Hinweise, die nicht dokumentiert sind, werden durch das Landesamt nicht gelistet und bearbeitet.

Über Fördermöglichkeiten zum Schutz von Tierherden wurde bei der Versammlung auch hingewiesen und betont, dass bevor Schutzzäune gekauft oder andere Schutzmassnahmen von Viehaltern oder Bürger ergriffen werden, ein Förderantrag gestellt werden muss und auf die Bewilligung gewartet werden muss. Für verschiedene Zuhöhrer und vor allem für berufsmäßig arbeitende Viehalter, Schafhalter, Pferdehalter und Landwirte ein nicht abzuwartender Vorgang.

Fragen wurden gestellt:

1. Welche Nutztiere sind im Förderkreis berücksichtigt und welche nicht?

Konnte vom LANUV nicht beantwortet werden, da die Richtlinien und nötigen Verordnungen der EU noch nicht erarbeitet und beschlossen sind, da diese dann europaweit Geltung bekommen.

2. Wie wirkt sich die Nichteinzäunung bei Pferden und Rindern auf die Förderrichtlinie aus?

Auch da verweist der LANUV auf die in Erwartung stehenden EU-Richtlinien, die bis heute dem Landesamt noch nicht vorliegen.

3. Wann ist ein Zaun wolfssicher? 

Der Wolf beobachtet und ist lernfähig und ist in der Lage Hindernisse zu umgehen.

Auch Fragen zur Tierhalterhaftpflicht wurden genannt, blieben aber ungeklärt.


Fakten sind aber auch vorhanden:

1. Präventionskosten: Zum Schutz vor Wolfsangriffen setzen sich Präventionskosten aus Materialkosten und Arbeitskosten zusammen. Materialkosten werden gefördert, Arbeitskosten nicht.

Ein Viehbauer mit gut 200 Kühen und entsprechende Hektar Weidefläche merkte an, die gesamte Nutzfläche nicht selbst einzuzäunen, sondern dafür einen Dienstleister beauftragen zu müssen. Dafür müssen Fördermittel zur Verfügung stehen, die sofort abrufbar sein sollten.

2. Problemwolf: Wenn ein Wolf mehrfach über einen wolfsicheren Zaun springt, gilt er als Problemwolf und muss entnommen werden.

Ein Schafhalter mit mehr als 1000 Tieren hat eine wolfsichere Einzäunung, die aber nicht ausreicht. 10 Herdenschutzhunde müsste er zusätzlich anschaffen, die 5000 Euro pro Hund und zusätzliche Folgekosten verursachen, die er sich aber nicht leisten kann.

Der LANUV verwies auf rechtliche Regelungen die durch die EU in Aussicht stehen, die es aber noch nicht gibt und gerade erst zusammengeschrieben werden.

3. Herdenschutzhund: Für Herdenschutzhunde ist eine Einzäunung verpflichtend.

Der LANUV betonte nochmals, dass angemessene Hilfen für Berufsschäfer von der EU zeitnah noch nicht in Aussicht stehen.

Beunruhigt stellten sich auch Fragen zum Wolf im Umgang und Begegnungen mit dem Menschen vor Ort. Mütter haben ihre Angst geäußert, ihre Kinder nicht mehr alleine draußen spielen zu lassen. Auch hat eine Hobbyschafhalterin gerne Kinder von Schulen eingeladen zu ihrer Schafherde zu kommen und so die Tiere kennenzulernen.

Der LANUV betonte ausdrücklich: Wölfe greifen keine Menschen an, ist bislang hier auch noch nicht vorgekommen. Man könne ohne Angst in Wolfsgebieten seine Kinder draußen und auch im Wald spielen lassen. Es drohe keine Gefahr von einem Angriff.

Dann ging es noch darum, warum ein DNA-Nachweis so lange dauert.
Die aufgenommenen Tierrisse werden untersucht und zum Beispiel Speichelreste von den Bissstellen getöteter Tiere mit Tupfern entnommen und zum in Deutschland führenden Senkenberg-Institut geschickt. Dort werden deutschlandweit alle DNA-Nachweise für Wölfe ermittelt und bearbeitet. Das dauert, da sie die im Einzelfall speziellen Untersuchungen der Reihe nach abarbeiten.

Das "Sonsbecker Gehege" kam bei dem Stichwort "Entnahme" als Alternativvorschlag um den Wolf nicht als "Problemwolf" zu töten aus den Bürgerreihen zum Gespräch.
Ein Leiter der aufsichtsführenden Behörde im Kreis Wesel stellte klar, dass es kein Wolfsgehege im Kreisgebiet gäbe. Der vor Ort anwesende Besitzer des Sonsbecker Wolfsgeheges meldete sich zu Wort und bestätigte das Wolfsgehege in Sonsbeck, ordnungsgemäß gechipte und echte Wölfe und die offizelle Genehmigung des Kreises Wesel.

Zum Schluß der Bürgerversammlung nach gut zwei Stunden kam der Vertreter der Kreisbauernschaft Wesel zu Wort und bedauerte das der LANUV eine Info-Veranstaltung abhalte aber nur unzureichend Antworten kann und über die Folgen die sich aus der Wolfsanwesenheit ergeben nicht aufklären konnte, da der LANUV doch mit ausreichend Vorlaufzeit ausgestattet gewesen sei.

Eindeutig ist in dieser Versammlung feststellbar, dass die Mehrheit der Anwesenden für die Entnahme des Wolfes ist, da er ein Raubtier ist und sich die Tierhalter nicht dazu in der Lage fühlen ständig richtliniengetreu Schutzmassnahmen für den Herdenschutz umzusetzen geschweige die Kosten dafür zu übernehmen. Nur wenige Personen haben sich für den Wolf im Kreisgebiet ausgesprochen.
Das Landesamt LANUV war bei vielen Fragestellung vermutlich sichtlich überfordert, obwohl sie mit der offiziellen Webseite "wolf.nrw" eine bisher sehr gute Hilfestellungen für den Umgang mit dem Wolf und bezüglich Anträge für Fördermittel und zum Monitoring und mehr... eine Grundlage für alle Tierriss-Betroffenen und Interessierten bereitgestellt haben. Angeregt wurde auch, die Info-Veranstaltungen zu splitten und zeitnah eine Veranstaltung für berufliche Viehhalter und eine weitere für Bürger und Hobbytierhalter abzuhalten.

Ende der Info-Veranstaltung war gegen 21:15 Uhr.

Rückblick
Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 46. Woche 2017: andreashaab-fotografie


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Freitag, 10. November 2017

Dinslakens Menschen bewegte in der 45. Woche 2017: Wohnbauflächen, Handyparken, Martinikirmes, Rückblick

Flurstrasse im Dinslakener Ortsteil Eppinghoven

Dinslaken

Wohnbauflächen
Der Bedarf an Wohnbauflächen scheint in Dinslaken vor wie nach groß zu sein. Zwischen der Sportanlage und der Rotbachstrasse im Ortsteil Eppinghoven hat die Stadt Überlegungen angestellt, dass Gebiet was zur Zeit noch als landwirtschaftliche Nutzfläche gebraucht wird, zu bebauen. Auf dem Foto oben sehen Sie die Flurstrasse in Eppinghoven mit Blick auf die Freifläche die, wenn es zum Beschluss im Rat der Stadt kommen sollte, bebautes Land werden könnte. Es handelt sich dabei um eine Flächengröße von mehr als 5 Hektar die zur Hälfte der Stadt gehört. Kommende Woche berät der Umwelt- und Planungsausschuss darüber, da die Pläne schon konkretisiert wurden.


Handyparken
Dinslaken macht einen Schritt nach vorne. Im Jahr 2018 soll laut Tagespresse das "Handyparken" eingeführt werden. Das neue Bezahlen mit dem Smartphone am Parkticketautomat soll dazu angepasst werden. Parkgebühren können dann zusätzlich auch mobil gezahlt werden. Zwei Jahre soll es getestet werden und die Zusammenarbeit ist mit Smartparking geplant. 

Der Anbieter Smartparking spricht auf seiner Webseite von sekundengenauer Abrechnung und problemloser Parkzeitverlängerung. Der Smartparking-Anbieter arbeitet mit weiteren Dienstleistern für die eigentliche Abrechnung zusammen, die dann per App, SMS oder Anruf ermöglicht wird und anschließend über die Kontokarte oder Kreditkarte abgerechnet wird. Es werden zusätzliche Kosten entstehen, die man sich genau vorher ansehen sollte, ob die zu dem genutzten Fahrzeug und zu dem vielleicht auch wechselnden Fahrern passt. 

Das Fahrzeug muss, soweit ich bisher sehen konnte bei jedem Abrechnungsdienst registriert werden. Abrechnungsanbieter für das Bezahlen mit Smartphone verlangen in der Regel eine Servicegebühr für den einmaligen Parkvorgang. Zudem ist es auch möglich Kontingente zum Beispiel für mehrere Wochen zu buchen, natürlich gegen Gebühr. Vielleicht nutzen Sie ihr Fahrzeug mit mehreren Fahrern, dann gibt es auch Gebühren für zusätzliche Fahrer.

Also vorher genau schauen, welches Modell der Bezahldienste zu Ihnen und Ihrem Verhalten mit Ihrem Fahrzeug passt, dann kann es sicherlich viele Vorteile bieten. Mehr Parkplätze wird es deshalb nicht geben und der Motorradstreich, den ich im letzten Wochenbericht gepostet habe ist obsolet.


Martinikirmes
In den letzten Tagen haben die Schausteller und Kirmesbetreiber ihre Fahrgeschäfte auf dem Trabrennbahngelände aufgebaut. Heute wird die diesjährige Martinikirmes eröffnet und dauert bis zum 14. November 2017. Parkplätze für diejenigen die mit dem Auto anreisen, können für 2 Euro Gebühr auf der Trabrennbahn parken. Zufahrt erfolgt über die Heinrich-Nottebaum-Strasse. Der ÖPNV bietet kostenlose Fahrten von der Innenstadt mit dem Pendelbus zum Kirmesplatz bis Mitternacht. Auch die Strassenbahnlinie 903 hält unmittelbar am Kirmesplatz. Auch an die Sicherheit ist gedacht. Polizei, Feuerwehr, Ordnungsdienste, Sicherheitsdienste, Sanitäter sind vor Ort und die Einsatzleitstelle für eventuelle Vorkommnisse befindet sich auch dort an der Ecke Bärenkampallee.
Größere Taschen und Rucksäcke sollten nicht mitgebracht werden. Personen- und Taschenkontrolle findet statt. 
Am Montag ist Familientag mit vielen Vergünstigungen für Besucher und am Dienstag ist gegen 21:00 Uhr zum Abschluss das Höhenfeuerwerk. Besucherandrang während der Martinikirmes 2016


Rückblick
Menschen in Dinslaken bewegte vor einem Jahr in der 45. Woche 2016: andreashaab-fotografie


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Freitag, 11. November 2016

Dinslakens Menschen bewegte in der 45. Woche 2016: Martinikirmes, Kathrin-Türks-Halle, Parkraumkonzept, Steag-Kraftwerk, Rückblick

STEAG-Kraftwerk im Nebel bei Voerde-Götterswickerhamm

Dinslaken

Martinikirmes
Das vergangene Wochenende wurde in Dinslaken von der traditionellen Martinikirmes bestimmt.
Die Schausteller und Fahrgeschäftbetreiber zählten in diesem Jahr dennoch nicht so viele Besucher wie in den Vorjahren. Der Standort nahe der Trabrennbahn findet aber mittlerweile positiven Anklang, auch bei den Kirmesbesuchern. Parkplätze gibt es dank des Trabrennbahngeländes auch genug. Das Sicherheitspersonal rund um und auf dem Kirmesgelände war auffallend präsent und vermittelte mir den Eindruck von erhöhter Sicherheit.

Kathrin-Türks-Halle
Die Überlegungen der Stadt Dinslaken zur Finanzierung einer solchen kostenintensiven Sanierung, wie die Kathrin-Türks-Halle wandeln sich wohl doch zu einer anderen Geldmittelsuche. Die zuvor beantragten Landesfördermittel wurden nicht genehmigt. Eine Überlegung die zur Zeit im Raum steht, könnte einen Teil der Finanzierung möglich machen, der Vorsteuerabzug. Was die Politik dazu sagt, steht noch in Erwartung.

Parkraumkonzept
Das in Arbeit stehende zukünftige Parkraumkonzept, das die Stadt Dinslaken fremdvergeben hat, wird wohl erst im Jahr 2017 vorgelegt. Die Bürgerbeteiligung hat bisher nur ca. 90 Anregungen erfasst und das größtenteils von Anwohnern, die seit Jahren unbeachtet dessen, was sie für Parkplatznöte haben, geschrieben wurden. In wenigen Tagen läuft die Befragung der Bürger aus. Noch ist also Gelegenheit für Anwohner, Gewerbetreibenden und Besucher Anregungen und konstruktive Vorschläge zum Thema mitzuteilen. 
Der Link zur Wunschbox: http://dinslaken.bbwgmbh.de

STEAG-Kraftwerk
Die Schließung des Kraftwerks in Voerde-Götterswickerhamm ist beschlossen. Viele Arbeitsplätze gehen verloren. Oben auf dem Foto verschwindet das Kraftwerksgebäude schon im Nebel. Warum können die jetzigen Mitarbeiter nicht zum größten Teil als Arbeitskräfte unter fachlicher Anleitung für den Rückbau eingesetzt werden, falls sie nicht anderweitig geeignete Arbeitsplätze finden sollten. Ich könnte mir vorstellen, dass bestimmt der ein- oder andere Mitarbeiter dazu bereit wäre, um sich auch vor eventuell bevorstehender Arbeitslosigkeit zu schützen.

Rückblick
Menschen in Dinslaken bewegte vor einem Jahr in der 45. Woche 2016: andreashaab-fotografie


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Freitag, 13. November 2015

Dinslakens Menschen bewegte in der 46. Woche 2015: Hackfort-Areal, Bahnhofsplatz-Ideen, Technisches Rathaus, Sparkasse, Halde Lohberg, R.I.P. Helmut Schmidt und mehr...

Archäologie unter dem zukünftigen Bauprojekt "Schatzkammer" in Dinslaken

Dinslaken

Hackfort-Areal voller Geschichte
Auf dem ehemaligen Hackfort-Areal in der Dinslakener Altstadt werden fast täglich historische Funde freigelegt. Das in der Bildmitte (Foto oben) freigelegte Segment wird gerade vermessen. Es sieht nach alten historischen Mauerresten aus. Auch wurde vor wenigen Tagen erneut ein gemauerter Brunnen entdeckt und freigelegt. Das Gelände des ehemaligen Hackfort-Areals birgt also zahlreiche Schätze aus der Vergangenheit. Mal sehen, wie es weiter geht...

Bahnhofsplatz-Ideen
Am Dienstag (17. November) der kommenden Woche endet der Wettbewerb für Gestaltungsideen für den Bahnhofsplatz in Dinslaken. Architekten haben bis dahin entsprechende Vorschläge einzureichen.
Mit Dezember entscheidet dann die Jury, schreibt derwesten.de

Technisches Rathaus
Möglicherweise, wenn der Mietpreis für das jetzige Technische Rathaus deutlich niedriger ausfällt, verlängert sich das Mietverhältnis. Im Raum steht zur Zeit eine vorgezogene Verhandlung zwischen der Stadtverwaltung und dem Eigentümer. Wenn die Einigung über den Mietpreis gut verläuft, erübrigt sich ein Neubau. rp-online.de

Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe
Die angeschlagene Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe ist nicht die Einzige die Probleme hat.
Das System der Sparkasse scheint obsolet. faz.net

Martinikirmes
Zum vierten mal fand die Martinikirmes am Bärenkamp in Dinslaken statt. Alle Beteiligten scheinen zufrieden zu sein. derwesten.de/nrz

Halde Lohberg
Auf der Halde in Dinslaken-Lohberg wird seit Anfang der Woche mit dem Aufbau eines Windkraftrades begonnen. Der Turm aus Stahl und Beton bekommt dann Anfang Dezember den Generator und die Rotorblätter montiert. Dann hat Dinslaken eine ca. 135 Meter hohe Landmarke auf der Halde. derwesten.de/nrz

R.I.P. Helmut Schmidt
Am 10. November 2015 ist ehrenwerter Mensch gestorben. Streitbar, standhaft, Charisma und klare Worte bleiben mir in Erinnerung. Wenn ich in Hamburg leben würde, hätte ich wahrscheinlich auch bürgernah zu meinen Erinnerungen zugefügt. Da ich das aber nicht beurteilen kann, bleiben vier für mich vier Charaktermerkmale. Dazu ein lesenswerter Beitrag von schiebener.net

Rückblick
Menschen in Dinslaken bewegte vor einem Jahr in der 46. Woche 2014: andreashaab-fotografie

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Freitag, 6. November 2015

Dinslakens Menschen bewegte in der 45. Woche 2015: 365 Tage Neutorgalerie, Schatzkammer, Althoffstrasse, Parksituation, Sparkassen-Fusion, Rückblick und mehr...

Bauprojekt "Schatzkammer" auf dem ehemaligen Hackfort-Areal in Dinslaken

Dinslaken

Die ersten 365 Tage Neutorgalerie
Heute vor einem Jahr, am 6. November 2014 wurde in Dinslaken am Neutorplatz das neue Einkaufszentrum "Neutorgalerie" um 10:00 Uhr eröffnet. Hunderte von Besuchern fanden sich dazu vor dem Haupteingang des vom Investor Walter Hellmich mit seinem Unternehmen Hellmich-Gruppe neu gebauten Shopping-Center ein, um die offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, Walter Hellmich und Mitarbeiter des Center-Management zu erleben. Anschließend strömten die Menschenmassen in das Gebäude um sich zu orientieren und um erste Einkäufe zu tätigen. Es herrschte allgemeine Begeisterung und so eine Art Aufbruchstimmung. Das Umfeld des Einkaufszentrums an der Saarstrasse und der Wiesenstrasse sowie die Aussenanlage wurde wenige Tage später auch fertig gestellt. Mit dem Einkaufszentrum wurden auch über 500 neue Parkplätze auf dem Parkdeck der Neutorgalerie eröffnet. Auch der Neutorplatz wurde zum Eröffnungstag fertig, naja fast fertig gestellt. Wenige Baucontainer der Hellmich-Gruppe standen noch nahe dem Einkaufszentrum. Der alte Pavillon wurde abgerissen und ein neuer moderner Gastronomiebetrieb "Piazza Nuova" bereits Wochen zuvor eröffnet. Der Kiosk, der am Pavillon betrieben wurde ist neu aufgebaut und platziert worden, ebenso die Haltestelle für den öffentlichen Personennahverkehr. Der Neutorplatz mit Neuanpflanzungen und Wasserspielen wirkt heute im Vergleich zur Vergangenheit sehr großzügig, bietet allerdings auch genügend Platz für zusätzliche Veranstaltungen und Aktionen.

Die Eröffnung der Neutorgalerie am 06. November 2014: andreashaab-fotografie

Der alte Pavillon auf dem Neutorplatz, so wie er früher war: andreashaab-fotografie

Der neue Gastronomiebetrieb heute: andreashaab-fotografie

Die Baustelle Neutorplatz 08/2014: andreashaab-fotografie

Abriss des alten Hertie-Gebäudes 03/2012: andreashaab-fotografie

Baustart des neuen Einkaufszentrums 10/2012: andreashaab-fotografie

Baustelle mit Rohbau Neutorgalerie 05/2013: andreashaab-fotografie

Rundblick um die Baustelle Neutorgalerie 10/2013: andreashaab-fotografie


Schatzkammer-Baustelle
Jede Menge Erdarbeiten finden finden zur Zeit auf der Baustelle der "Schatzkammer" auf dem ehemaligen Hackfort-Areal statt. Immer wieder finden sich historische Gemäuer, die durch die Baggerarbeiten freigelegt werden. Das Gelände (Foto oben) gibt ein Stück Geschichte der Stadt Dinslaken frei. Die archäologischen Arbeiten gehen weiter. Mittlerweile interessieren sich immer mehr Menschen für den Bauplatz und verfolgen die Arbeiten am Bauzaun. Was dort bereits entdeckt und freigelegt wurde, sehen Sie auf andreashaab-fotografie

Althoffstrasse
Schwierig für Fussgänger ist zur Zeit die Althoffstrasse zwischen Kathrin-Türks-Halle und großen Kreisverkehr. Der aufgestellte Bauzaun zwingt zum Gehen auf der Straße, da an der Tiefgarageneinfahrt Bauarbeiten stattfinden und dieser Zugang zukünftig nicht mehr gebraucht wird.
Die Althoffstrasse gehört zum Verkehrsberuhigten Bereich laut gültiger Strassenverkehrsordnung und Fussgänger können die gesamte Strassenbreite benutzen. Fahrzeuge müssen dort Schrittgeschwindigkeit einhalten, dürfen Fussgänger weder gefährden noch behindern, falls nötig warten. rp-online.de

Parken in der Innenstadt
Das Parken von Fahrzeugen im Innenstadtbereich besonders in der Altstadt ist reine Glückssache.
Die Stadt Dinslaken erarbeitet zur Zeit einen Plan zur Vereinfachung der Parkplatzsituation. Ich hoffe darauf, dass es nicht nochmals eine Verschlimmbesserung des jetzigen Parkplatzsuchverkehrs wird. Vorerst macht die Stadtverwaltung einmal mehr auf die Möglichkeiten des Parkens aufmerksam. innenstadt-dinslaken.de

Sparkassen-Fusion
Die Politiker der Kommunen Dinslaken, Voerde und Hünxe haben die Entscheidung zur Fusion der Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe mit der Verbandssparkasse Wesel durchgewinkt. rp-online.de  Lesen Sie dazu auch faz.net

Stadthallen-Ersatzspielorte
Ausweichquartiere für bereits geplante Veranstaltungen finden jetzt in Schul-Aulen statt. derwesten.de/nrz

Bahnstrasse
Im Dezember sollen neue überarbeitete Pläne zur Umgestaltung der Bahnstrasse als Einkaufsstrasse vorgestellt werden. derwesten.de/nrz

Martinikirmes und Late-Night-Shopping
Um 17:00 Uhr wird heute die traditionelle Martinikirmes am Bärenkamp offiziell eröffnet. 
Zeitgleich findet in der Innenstadt zum einjährigen Bestehen der Neutorgalerie auf der Neustrasse, Wallstrasse, Bahnstrasse und Duisburger Strasse "Late-Night-Shopping" bis 22:00 Uhr statt. pressemeldung-nrw.de

Rückblick
Menschen in Dinslaken bewegte vor einem Jahr in der 45. Woche 2014: andreashaab-fotografie

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Mittwoch, 13. November 2013

Feuerwerk zur Martinikirmes in Dinslaken

Über den Dächern von Dinslaken war das Feuerwerk nur knapp zu sehen.

Feuerwerk zur Martinikirmes über den Dächern von Dinslaken