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Freitag, 21. November 2014

Dinslakens Menschen bewegt in der 47. Woche 2014: Herbstlaub, Kathrin-Türks-Halle, Ladenöffnungszeiten, Bahnhofsaufzug, Krankenhäuser und mehr...

Der DIN-Service fegt Laub

Dinslaken

Herbstlaub
Das Blätterfegen an Schulen oder wie auf dem Foto zum Beispiel auf Bürgersteigen erledigt der DIN-Service. Laubbläser oder Kehrmaschine, die in den Vorjahren zum Laubentfernen eingesetzt wurden, waren hier nicht so häufig unterwegs.

Kathrin-Türks-Halle
Beraten wird über die Sanierung der Halle am kommenden Montag. Im Raum stehen dafür 500000 EUR für den Gastronomiebereich mit Wintergarten, schreibt derwesten.de/nrz

Angepasste Ladenöffnungszeiten
Die Werbegemeinschaft, Citymanagement und Stadtmarketing hat im September in Briefform die Gewerbetreibenden in der Innenstadt über die Chance der angepassten Öffnungszeiten zur Neutorgalerie informiert. Nur wenige Einzelhändler haben die Öffnungszeiten bereits anpassen können. Die meisten Läden können sich eine Aufstockung des Personals nicht leisten und warten erstmal ab, ob es wirklich zu höheren Umsätzen seit der Eröffnung der Neutorgalerie kommt. rp-online.de
Bereits im Jahr 2007 wurde festgestellt, dass es sich nicht lohne, schreibt derwesten.de

Investitionen für die Innenstadt...
...sind seit dem Jahr 2009 bereits knapp 150.000.000 EUR. Gut 100.000.000 EUR davon sind von Walter Hellmich und der Hellmich-Gruppe in die Neutorgalerie geflossen und der übrige Teil der bisherigen Investitionen hat die Stadt Dinslaken aufgebracht. Das war aber noch nicht alles... schreibt die rp-online.de 

Bahnhof oder DB-Service-Station und dann noch ein Aufzug
Im Fahrplan der Deutschen Bahn wird die Station mit "Dinslaken Bahnhof" gekennzeichnet.
Andere sagen, dass es kein Bahnhof mehr sei. Dann erkennt erst jetzt die Bahn den Umfang der zum Aufzugeinbau notwendig ist. Das belegt, die Bahn hat sich bisher in keinster Weise um das Thema gekümmert, auch nicht in den Vorjahren. Die Investition für den Aufzug soll um die 400.000 EUR kosten. Das ist für mich vergleichbar mit der Kaufsumme von zwei normalen Einfamilien-Reihenhäusern. Das der Aufzug kommt, glaube ich nicht. Frühestens im Jahr 2016/2017 soll erst mit dem Einbau begonnen werden können. Und was bis dahin ist...? rp-online.de und derwesten.de

Krankenhäuser
Das Sankt-Vinzenz-Hospital und das Evangelische Krankenhaus wollen Ihre Qualität halten und kämpfen darum den Standard erhalten zu können. rp-online.de
Das teile ich so nicht, da nur eine permanente Verbesserung des Standards und vor allem bei der Sauberkeit und Hygiene (Thema Krankenhausviren) ungebremst Erfahrungen und Erkenntnisse der Vergangenheit in Hygienepläne einfließen und auch von geeignetem und geschultem Personal in die Praxis umgesetzt werden müssen. Standard halten heisst sonst nämlich Stillstand!

Seniorenheim Sankt Benedikt
Der Innenausbau des neuen Seniorenheims am Bärenkamp macht große Fortschritte. 
Das Seniorenheim des Caritas-Verbandes soll dann bald 81 Senioren beherbergen, schreibt rp-online.de
Verbesserungswürdig ist bei der Caritas in Dinslaken aber die Personalausstattung mit geeigneten und geschulten Pädagogen für zum Beispiel die Kindertagesstätte "Düppelpunkt". Dort sind zu Zeiten der Vollbesetzung mit Kindern die Lernschwierigkeiten haben und Kinder mit Migrationshintergrund nur einzelne betreuende Pädagogen vor Ort und der restliche Personalbestand besteht dann aus ständig wechselten Praktikanten. Für Kinder mit Lernschwierigkeiten, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund ist es besonders wichtig vertrauensbildende Betreuer oder Pädagogen im Umfeld zu haben, da die Kinder sonst keine festen und verbindlichen Orientierungspunkte vorfinden, die Vorbildcharakter haben.
Kontinuierliche Betreuung mit Personal das festangestellt ist, kann selbst aus Kindern, die mit größten Lernschwierigkeiten kommen, in kürzester Zeit Lernerfolge erzielen. 

Freitag, 29. August 2014

Dinslakens Menschen bewegt in der 35. Woche 2014: Haushaltssperre, versuchter Batteriekauf, Personalmangel, Neutorgalerie und Ladenöffnungszeiten

Baustelle der neuen Karl-Lehr-Brücke in Duisburg-Ruhrort (Dezember 2013)

Dinslaken ist chronisch unterfinanziert,...
weil die für die Finanzierung notwendige Gewerbesteuer durch die örtliche Ansiedlung von einigen Geschäften und Filialketten nicht in die Haushaltskasse fließt, sondern woanders abgeführt wird (werden muss). Desweiteren fehlt es seit Jahren an Kaufkraft vor Ort, damit meine ich das direkte Geldausgeben in den Geschäften. In Dinslaken wurde viel zu lange die Macht und die Chancen des Internets verschlafen. Sehr viele Kaufinteressierte informieren sich zuvor im Internet über Ihre Wunschprodukte und stellen dann fest, dass diese teilweise wesentlich günstiger über Online-Händler im Internet zu beschaffen sind. 
Bei diesem Kaufverhalten werden die Ladengeschäfte dann zu Schauläden und Informationsgebern bei denen man den Artikel vor dem Online-Kauf noch zusätzlich befingern kann.

Ich will mal ein selbst erlebtes simples Beispiel nennen: 
Meine Taschenlampe schwächelte mit dem Licht. Die Batterie musste ersetzt werden. In der Innenstadt bin ich zu drei Geschäften auf der Neustrasse gegangen, um nach einem Preisvergleich die erforderliche Batterie günstigste zu beschaffen. Zuvor hatte ich mich natürlich kurz im Internet informiert, um zu erfahren, was die Batterie denn ungefähr kosten darf. Drei verschiedene Preise für das gleiche Produkt wurden von den Einzelhändlern vor Ort präsentiert. Der Batteriepreis der Geschäfte in der Stadt schwankte von niedrigsten Preis 8,79€ bis zum teuersten Preis von 9,99€, also mit einer Preisdifferenz von rund 13%. Im Internet, beim Online-Händler meines Vertrauens kostete die gleiche Batterie 3,50€, dass sind gut 60% weniger als der günstigste Vor-Ort-Preis. Wenn ich die Versandkosten des Online-Händlers hinzurechne ist die Batterie immer noch deutlich preiswerter als in der Stadt, allerdings durch die Lieferzeit ca. 2 Tage später erst bei mir. Einen Einzelhändler, den ich auf die Preisdifferenz aufmerksam gemacht habe, argumentierte damit, dass er ja auch leben möchte. Was für ein Argument! Batterien sind Verbrauchsmaterial. Batterien müssen für benutzte Geräte immer nachgekauft werden solange sie funktionieren, könnten also deutlich billiger verkauft werden. Ich frage mich was dieser Mensch für eine unternehmerische Leistung erbringt, wenn er durch seine Argumentation den Kunden vergrault statt ihn im Laden zu halten. Wahrscheinlich kauft er die Batterien auch bei diesem Onlinehändler und schlägt 60% auf. Ich hätte eine Batterie auf der Neustrasse gekauft, wenn dieser Geschäftsmann 30% auf den Preis des Online-Händlers vom Kunden erwartet hätte, da ich mir auch im Klaren bin, dass er ein Ladengeschäft mit Personal und Betriebskosten zu unterhalten hat. Das war jetzt nur ein Beispiel und darf nicht pauschal betrachtet werden, da der überwiegende Teil der Einzelhändler in Dinslaken sich sehr intensiv mit den Kundenwünschen auseinander setzt und angemessene Preise hat. Diese kleinen Dinge des Alltäglichen bleiben aber bei mir als Kunde hängen und prägen mein zukünftiges Kaufverhalten bezüglich Batterien.

Die Stadt Dinslaken hat seit dem 25. August 2014 eine Haushaltssperre verhängt.
rp-online.de

Der geplante Umbau der Althoffstrasse liegt vorerst auf Eis. derwesten.de/nrz

Die Stadt Dinslaken leidet mittlerweile sichtbar unter großen Personalmangel, dass auch den Bürgern auffällt. Auch beim DIN-Service, der unter anderem die Grünanlagen pflegt, fehlt es an Personal im Stadtgebiet. Sichtbar ist, dass nur das Notwendigste gemacht wird und das Personal nur dort eingesetzt wird, wo es gerade brennt. Die Stadtverwaltung prüft im September, was aufgrund der wirksam gewordenen Haushaltssperre vorerst auf der Finanzierungs-Streichliste landet.

Neutorgalerie und Kernöffnungszeiten
Am 6. November 2014 soll die Eröffnung des neuen Einkaufszentrums stattfinden. Die Öffnungszeit der Neutorgalerie soll dann zwischen 10:00 Uhr und 20:00 Uhr liegen. Die Dinslakener Wirtschaftsförderin Svenja Krämer möchte auch versuchen, dass sich die Geschäfte und Einzelhändler der Einkaufsstrasse den Kernöffnungszeiten der Neutorgalerie anpassen. Mit den Einzelhändlern zusammen soll deswegen ein Konzept entwickelt werden. rp-online.de Vorgaben dafür geben der "Gestaltungsleitfaden für die Innenstadt" und auch die Neutorgalerie. Weitere Informationen rp-online.de