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Freitag, 21. Februar 2020

313 - Dinslakens Menschen bewegte in der 8. Woche 2020: Sturm Victoria, Kleingartenanlagen, Weiberfastnacht, Wolf in NRW, Rückblick

Bühnenscheinwerfer sorgen zu Weiberfastnacht für ein buntes Spektakel 
Foto: © 2020 Andreas Haab, Dinslaken

Dinslaken

Sturm Victoria
Der vom Wetterdienst angekündigte Sturm Victoria mit starken Winden kam am vergangenen Sonntag abends auch über Dinslaken. Die stärkste Phase des Windes ging einher mit Regen und war zwischen 19:30 Uhr und 20:30 Uhr in der Stadt besonders stark zu spüren.

Kleingartenanlagen
In Dinslaken gibt es zahlreiche Kleingartenanlagen, die in den Wintermonaten nicht so oft von den einzelnen Pächter genutzt werden, wie in den Sommermonaten. In der weniger frequentierten Zeit zeigt sich, dass sich unberechtigte Besucher der Anlagen die Stille zu nutze machen und überdachte Terrassen oder Sitzgelegenheiten ungefragt für sich in Anspruch nehmen. Dabei werden Decken, Liegestuhlpolster und was sonst noch greifbar ist zur Übernachtung oder während des Aufenthalts benutzt oder sogar mitgenommen. Zeitgleich wird Müll in Form von Zigarrettenkippen, Taschentücher, Kondome, Bierdosen oder andere menschliche Hinterlassenschaften von den unberechtigten Besuchern zurückgelassen. Die Kleingartenpächter sind über sowas nicht nur nicht erfreut, sondern reagieren zunehmend ungehalten, so auch von Hundebesitzern, die Hinterlassenschaften vom Gassigang auf den Gehwegen oder in den Grünanlagen des Kleingartengeländes nicht rückstandslos beseitigen. Bei Sachbeschädigung oder Diebstall in den Kleingartenanlagen wird die örtliche Polizei hinzugezogen. Desweiteren sind in Kleingärten mittlerweile zahlreiche nachtsichtfähige Überwachungsgeräte installiert, die so unberechtigte Besucher einzelner Gärten und Lauben bestens aufzeichnen.

Weiberfastnacht
Auf dem Dinslakener Altmarkt wurde ab 13:00 Uhr gestern Weiberfastnacht gefeiert. Zuvor hatte die Stadt Dinslaken den Bürgern mitgeteilt, dass es in diesem Jahr glasfrei vonstatten gehen soll. Zudem wurden die Zugänge zum Altmarkt von Sicherheitskräften kontrolliert um höchstmögliche Sicherheit für die Feiernden zu bieten. Vormittags um 11:11 Uhr übernahmen die Möhnen die Macht im Dinslakener Rathaus und eröffneten somit den Strassenkarneval in Dinslaken für die kommenden Tage.
Gegen 19:00 Uhr fing es dann an zu regnen und die durch die Wetterdienste angekündigte Kaltfront mit stürmischen Wind aus westlichen Richtungen traf gegen 20:30 Uhr in Dinslaken ein. Schlagartig wurde es ruhiger in der Innenstadt und am Altmarkt und die Karnevalisten verzogen sich in die umliegenden Kneipen und suchten überdachte Räume für ihre Feierlichkeiten auf. In den umliegenden Strassen des Altmarkt war dann dennoch Glas in Form von Flaschen oder Scherben von Getränkegläsern, neben Plastik, Müll und Essensresten zu finden.

Wolf in NRW
Letzte Woche rief ich in meinem Wochenbericht nach "Gloria" der ansässig gewordenen Wölfin aus dem Wolfsgebiet Schermbeck. Bis heute gibt es keine erneute Meldung auf der Webseite des LANUV unter Nutztierrisse zu vermelden. Am 24. Dezember letzten Jahres wurde der bisher letzte Nutztierriss im Kreis Wesel dokumentiert und auch vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz bestätigt. Lebt Gloria (GW954f) noch? Ist Gloria etwa entnommen worden, oder ist die Wölfin weitergezogen?

Rückblick
261 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 8. Woche 2019: andreashaab-fotografie


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Freitag, 1. März 2019

262 - Dinslakens Menschen bewegte in der 9. Woche 2019: Baumschnitt, Eiben stauben, Wolf in NRW, Herdenschutz wirkt, Weiberfastnacht, Rückblick

Baumpflege und Baumschnitt im Bärenkamppark in Dinslaken

Dinslaken

Baumschnitt
Die Baumschnittphase ist nun vorbei. Bis Ende Februar sollten die Rückschnittarbeiten an Bäumen und Sträuchern beendet sein, da kurz darauf die Vogelbrutzeit beginnt. Im Park am Bärenkamp in Dinslaken ist vor wenigen Tagen noch die Motorsäge zu hören gewesen. Dort wurde, was auch dringend nötig war, viele Gewächse bis auf den Stock runtergeschnitten (siehe Foto oben), Astwerk und Totäste aus Bäumen entfernt. Aufgeräumt sieht es zur Zeit dort aus und deutlich lichter ist der Durchblick im Parkgelände geworden.

Eiben stauben
Durch die sehr angenehmen Temperaturen der vergangenen Tage die knapp 20°C erreichten, kamen die ersten Frühblüher und Vorboten des bevorstehenden Frühling aus dem Winterschlaf. Eiben staubten regelrecht vor Blütenstaub und die Hasel verbreitet ihre Pollen. Unangenehm ist der Pollenalarm für Allergiker.

Wolf in NRW
Beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ist die Webseite auf der die Nutztierrisse aufgelistet werden und die Ergebnisse der DNA-Analyse bis heute noch nicht aktualisiert worden. Für sechs offene Posten gibt es noch keine Ergebnisse. Der älteste Nutztierriss vom 26.12.2018 in Solingen (1 Schaf) liegt bereits 2 Monate ergebnislos zurück. Kümmert sich dort keiner mehr um die Aktualisierung? Sind die Nutztierhalter, die auf Ergebnisse warten schon informiert? Will man die Bevölkerung nicht mehr informieren?

Herdenschutz wirkt?
In der Tageszeitung der vergangenen Woche ist die Wirkung der Herdenschutzmaßnahmen bezüglich des Wolfs im Kreis Wesel gelobt worden. Die Aussage halte ich für sehr gewagt, da in der letzten Zeit kein Nutztierriss gemeldet wurde. Sicherlich ist es ruhig um den Wolf im Gebiet Schermbeck geworden, was aber nicht heißt, dass es keinen Nutztierriss gab. Die Wölfin GW954f "Gloria von Wesel" hält sich möglicherweise mit Wildtieren über Wasser, oder festgestellte Nutztierrisse sind nicht erneut gemeldet worden, oder nicht auf der Webseite des LANUV eingetragen. Was auch möglich ist, das die Wölfin auf Partnersuche ist und sich dafür einige Kilometer auswärts des Gebietes aufhält.

Weiberfastnacht
Auf dem Dinslakener Altmarkt wurde gestern ordentlich Weiberfastnacht zelebriert. Mittwochabend stand bereits die Bühne und die Getränkewagen und drüber ein Zeltdach für das Wetter, um die Feiernden am Donnerstag an Altweiberfastnacht zu schützen. Viele in Karnevalkostümen Verkleidete wanderten über die Einkaufsstrasse in Richtung Altmarkt um sich in Stimmung zu bringen mit Bühnenprogramm und Schunkellieder. Am Abend spät war der ganze Spuk auf dem Altmarkt wieder geräumt.

Rückblick
210 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 9. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 24. Februar 2017

Dinslakens Menschen bewegte in der 8. Woche 2017: Weiberfastnacht, Rotbach, Innenstadt, Radarfahrzeug, Rückblick

Funkemariechen auf dem Weg zur Weiberfastnacht 

Dinslaken

Weiberfastnacht
Das Sturmtief "Thomas" hat gestern an Weiberfastnacht  Dinslaken ordentlich durchgepustet. Das Karnevalstreiben auf dem Altmarkt wurde zur Sicherheit vorsorglich abgesagt. Die Wettersituation ließ nicht nur Karnevalsjecken Unterschlupf suchen. In der Innenstadt huschten dennoch gelegentlich Kostümierte über die Strassen, um sich die nächste trockene und sturmsichere Karnevalsfeier zu suchen.

Rotbach
Durch den anhaltenden Regen in den letzten 30 Stunden ist auch der Rotbach leicht angestiegen.
Gemessen in Dinslaken-Hiesfeld war der Rotbachpegel am Mittwoch um 12:00 Uhr noch bei 1,03 m und 24 Stunden später am Donnerstag um 12:00 Uhr der gleiche Pegel bei 1,26 m und um 22:00 Uhr bei 1,20 m.

Innenstadt
Der Handelsverband Niederrhein regt ein verbesserungswürdiges Park-Leit-System an, um den Parkplatz-Suchverkehr zu verringern. Das klingt erstmal gut. Ein Park-Leit-System ist für fremde Stadtbesucher sicherlich sehr hilfreich und auch empfehlenswert. Der tatsächliche Parkplatz-Suchverkehr wird aber in erster Linie von Einheimischen mit genauen Ortskenntnissen praktiziert. Diese Autos suchen nämlich kostenfreie Parkplätze, um das Fahrzeug auch über die ansonsten begrenzte und gebührenpflichtige Parkzeit hinaus abstellen zu können. Der Parkplatz-Suchverkehr wird von städtischen Angestellten, Mitarbeiter der anliegenden Betriebe genauso praktiziert, wie auch von Bewohnern der Innenstadt, die keinen eigenen Abstellplatz oder auch eine Garage haben.

Das Innenstadtleitsystem für Fussgänger, dass zur Zeit bei der Stadtverwaltung erarbeitet wird, soll Bahnreisende vom Bahnhof aus Orientierung zur Innenstadt geben. Das klingt auch erstmal gut. Die mit der Bahn gekommenen Besucher ohne Ortskenntnisse haben nach dem Durchlaufen der Innenstadt wieder den Wunsch zurück zum Bahnhof zu finden. 
Auch Krankenhausbesucher suchen häufig den Weg zurück zum Bahnhof und irren dann irgendwie orientierungslos durch die Stadt. 
Farbige Beschilderungen für beide Richtungen oder farbige Leitlinien finden auch in anderen Städten Anwendung.

Radarfahrzeug
Um geschwindigkeitsüberschreitende Autofahrer mit Lasertechnik jagen zu können, soll wohl ein mit moderner Messtechnik ausgestatteter Radarwagen von der Stadt Dinslaken angeschafft werden. Ein älteres aber funktionierendes Fahrzeug zur Geschwindigkeitsmessung ist vorhanden. Die Kosten für die Neuanschaffung eines solchen modernen Fahrzeugs sollen 140.000 Euro betragen. 

Der Geldbetrag kann sicherlich anders und somit sinnvoller eingesetzt viel mehr Bürgern zugute kommen. 

140.000 Euro entsprechen beispielsweise 100.000 freie Parkplatzstunden (bei 1,40 Euro/Stunde) in der Dinslakener Altstadt. So könnten zum Beispiel an 200 Tagen im Jahr 500 Parkstunden im Altstadtbereich gebührenfrei sein. Nicht nur für Gewerbetreibende und Anwohner wäre die Parkplatzsuche entschärft, sondern der Einzelhandel profitiert auch dann durch vermehrten Kundenzulauf und verbessertem Umsatz, also auch für die Stadt höhere Gewerbesteuereinnahmen. 

Rückblick
Menschen in Dinslaken bewegte vor einem Jahr in der 8. Woche 2016: andreashaab-fotografie 


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Freitag, 5. Februar 2016

Dinslakens Menschen bewegte in der 5. Woche 2016: Weiberfastnacht, Einzelhandel, Stadtwerke, Bahnhofsvorplatz und Rückblick

Spaziergang bei Regenwetter

Dinslaken

Weiberfastnacht
Gestern fand Weiberfastnacht tagsüber am Dinslakener Altmarkt statt. Bei dauerhaften Regenwetter kamen um die Mittagszeit dennoch zahlreiche Karnevalistinnen und Karnevalisten zur Bühne um sich mit Musikalischem und Bühnenunterhaltung auf Fastnacht einzustimmen. Aufgefallen und lobend erwähnt habe ich auch die passende Karnevalsdekoration in der Bäckerei am Altmarkt. Die gefühlte Sicherheit kam auch, so weit ich erfahren konnte, sehr gut an, denn die Polizei war schon recht früh am Altmarkt und rund um die Innenstadt während der gesamten Veranstaltung präsent. Die Stimmung war auch bestens. 
Die Musik und die Ansagen durch das Mikrofon auf der Bühne waren bis jenseits des Stadtparks und noch darüber hinaus sehr gut zu verstehen. In der Zahnarztpraxis direkt am Altmarkt klapperten die Zähne und vibrierten die Behandlungsstühle, wenn der Bass verstärkt zu hören war. 
Zeitgleich wurden gestern schon am frühen Morgen auf dem Rathausvorplatz die ersten Neuanpflanzungen der angekündigten Bäume im Rahmen der Umgestaltung des Stadtparks vorgenommen. Hoffentlich waren die Anpflanzer nicht allzu jeck durch den Karneval infiziert und haben darauf geachtet, dass das Grüne am Baum beim Pflanzen nach oben aus der Erde rausgucken muss.

Einzelhandel
Einige Ladenlokale auf der Neustrasse wurden geleert und werden wohl anschließend wieder neu gefüllt. Wo, wer und warum, schreibt rp-online.de

Stadtwerke 
20 Millionen Euro Gewinn wurden eingefahren, schreibt stadt-panorama.de

Bahnhofsvorplatz
Die zahlreichen Bürgerproteste haben eine Planänderung bewirkt. Ein umfangreicher Artikel dazu wurde am Mittwoch den 3. Februar des Jahres in der Printausgabe des Niederrhein Anzeigers veröffentlicht. Dort wurde über die von der Stadt einberaumte Pressekonferenz vom 28. Januar 2016 berichtet, in dem die Entschärfung zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes vom Bürgermeister und Dezernenten vorgetragen wurde, die zuvor im Wettbewerb der Architekten unter anderem eine autofreie Zone rund um den Bahnhofsvorplatz vorsahen. Ein Artikel, der Bewegung auslöste, war bei lokalkompass.de/615651 zu lesen. Meine Einschätzung dazu gab es in der 2. Woche 2016. Erst im Jahr 2018 kann frühestens mit dem Umbau begonnen werden, da vorgesehen ist noch die entscheidenden Fördermittel zu beantragen. Zuvor sollen die Meinungen der Bürger aber berücksichtigt werden, auch für den Fall, dass es zu geringeren Fördergeldern führt.

Rückblick
Menschen in Dinslaken bewegte vor einem Jahr in der 5. Woche 2015: andreashaab-fotografie

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