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Freitag, 8. November 2019

298 - Dinslakens Menschen bewegte in der 45. Woche 2019: Martinikirmes, Baustellenschild, Hartz4-Urteil, Wolf in NRW, Rückblick

Aufbau der Martinikirmes 2019 in Dinslaken, Foto: © 2019 Andreas Haab, Dinslaken

Dinslaken

Martinikirmes
Heute am Freitag beginnt die diesjährige Martinikirmes in Dinslaken. Auf dem Parkplatzgelände hinter der Trabrennbahn sind Fahrgeschäfte und Verkaufsbuden bereits aufgebaut, siehe Foto oben. Zwischen Regenschauern und kurzen Sonnenabschnitten wird wohl das Herbstwetter am Kirmeswochenende pendeln, zudem bleibt es kühl.

Baustellenschild
Seit dem 30.10.2019 ist das durch eine Windböe zerstörte Baustellenschild an der Kathrin-Türks-Halle in der Dinslakener Altstadt repariert und wieder neu aufgestellt.
Das ging aber schnell. Alle Achtung!

Hartz4-Urteil
Das Bundesverfasssungsgericht hat die Sanktionierungspraxis der Jobcenter überprüft und neu beurteilt. Da diese Beurteilung sehr lange auf sich warten lies, möchte ich gar nicht wissen, wie viele Menschen durch Sanktionierungen in Deutschland obdachlos geworden sind.

Wolf in NRW
Um die Wölfin "Gloria" (GW954f) ist es ruhig im Wolfsgebiet Schermbeck geworden.
Im Oktober wurde der letzte Nutztierriss auf der Webseite des LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW) aufgelistet. Einige Nutztierrisse sind im Hochsauerlandkreis, Bergischen Kreis und Rheinland-Pfalz aufgefallen. Vielleicht ist "Gloria" auf Reisen?

Rückblick
246 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 45. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 1. November 2019

297 - Dinslakens Menschen bewegte in der 44. Woche 2019: Zukunft Trabrennbahn, Weihnachtsbeleuchtung, Winterzeit, Fernwärme und mehr

Zukunft Trabrennbahn "Wir gestalten" vom 30.10.2019, Foto: © 2019 Andreas Haab, Dinslaken

Dinslaken

Zukunft Trabrennbahn

"Wir gestalten"
Am Mittwoch den 30.10.2019 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr veranstaltete die DIN-FLEG mbH im Zieltribühnenhaus auf dem Trabrennbahngelände, Bärenkampallee 16 den ersten themenorientierten Abend mit interessierten Bürger*innen zur Zukunft des Wohnens auf dem Trabrennbahn-Areal um darüber zu sprechen, wie bürgerliches Engagement in den Planungsprozess organisiert und einfließen kann, damit es auch eine Wirkung erzielt.

Anwesend waren geschätzt etwas mehr als 120 Personen, davon zwei Schwerpunkte ungefähr 30% aus der Dinslakener Innenstadt und 20% nicht in Dinslaken wohnende Bürger*innen. Selbstverständlich gab es auch Bürger*innen aus den anderen Ortsteilen der Stadt Dinslaken, aber der Schwerpunkt der Auswertung war auffallend.
Die freiwillige Frage aus welchem Ortsteil die Teilnehmer*innen denn kommen, konnte vor Beginn der Veranstaltung per Smartphone oder auch analog beantwortet werden.

Die von der IFOK GmbH moderierte Veranstaltung begann mit dem Geschäftsführer Dominik Erbelding der DIN-FLEG mbH, der über den aktuellen Stand seit der Auftaktveranstaltung vom 3. April 2019 berichtete. Er erklärte, dass inzwischen Gutachten zur Bodenanalyse und zur Artenanalyse (bezüglich der dort heimisch gewordenen Tierwelt) in Auftrag gegeben werden konnten und die Ergebnisse im Laufe des nächsten Jahres erwartet werden.
Als nächstes sucht die DIN-FLEG mbH das Gespräch mit Anliegern und Vereinen in der direkten Umgebung des Areals. Außerdem wird weiter an der Projektwebseite gearbeitet, die maßgeblich zur Kommunikation und zur Information beitragen soll.

Bis Mitte 2020 soll ein Leitbild entstehen, das danach vom Rat der Stadt beschlossen werden kann.

Der zweite Sprecher des Abends war Herr Jörn Luft von der Stiftung Trias, der die "Gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung - Wer gestaltet die Stadt" vorstellte.
Er orientierte sich bei seinen Ausführungen beispielhaft an "Jan Gehl", der besonders den menschlichen Maßstab und die Gemeinwohlorientierung erfolgreich in Projekte umsetzte. Er empfahl auch die Zivilgesellschaft in den Planungsprozess mit einzubeziehen, da sie am besten weiß, wie sie wohnen will. Das eine Konzeptvorgabe nicht preisorientiert sein soll, sondern das beste Konzept für die Zukunft Trabrennbahn den Planungs- und Gestaltungsprozess positiv beeinflusst, merkte er noch an.

Die dritte Sprecherin des Abends war Frau Svenja Noltemeyer, Ratsmitglied der Stadt Dortmund und zugehörig zu "Die Urbanisten e.V. brachte einen Beitrag zu "Bürger als Impulsgeber und Initiatoren".
Am Beispiel "Neue Werk Union", ein Fabrik samt Gelände wird geschlossen und soll zukünftig neu entwickelt werden, stellte sie beispielhaft die Vorgehensweise von Bürger*innen und Studenten dar, erklärte die damals teils schwierige Projektphase, da sie selbst in das Projekt als teilnehmende Bürgerin eingebunden war.

Sie betonte auch besonders, das eine Vorgehensweise mit der Zivilgesellschaft und den daraus entwickelten Themengruppen über die gesamte Projektphase durch fest eingebundene Personen organisiert und verwaltet werden muss, da sonst Termine, Ergebnisse, Planungen und ähnliches nicht funktionieren können.

Diskussionsrunde
Nach den Vorträgen der Referenten tauchten Fragen auf, die in einer Diskussionsrunde zu Antworten führen sollten.

- Bürger*innen die interessiert sind an so einem Projekt und wirkungsorientiert Einfluss bei der Planungsphase haben wollen, müssen sich zuerst einmal kennen lernen.
Antwort: Vielleicht über eine Internetplattform wie z.B. "nebenan.de"

- Benötigt wird eine Anlaufstelle, die ständig vor Ort zugänglich für alle Beteiligten ist.
Antwort: Anlaufstelle als Container kann von Bürgern selbstständig in Zusammenarbeit mit der Stadt organisiert werden. Oder leerstehendes Ladenlokal als Anlaufstelle in der Altstadt, da dort die Besucherfrequenz deutlich höher sein wird, als ein Container auf dem Trabrennbahngelände, zu dem man erst hinfahren muss.

- Die Ideen die entstehen sollen, benötigen Anschubhilfe von Erfahrenen solcher Projekte.

- Das Mitmachen der Zivilgesellschaft muss Auswirkungen auf den Prozess haben.

- Blog oder Forum auf der Projektwebseite einbinden.
Antwort: ...technisch jederzeit möglich.

- Gefragt wurde nach der konkreten Organisation des Projektes, da bisher keine erkennbar sei.
Antwort: Darum sind wir ja heute Abend hier zusammengekommen, um eine Planungskultur zu entwickeln.

Ende der Veranstaltung war um 21:00 Uhr.


Hinweis:
Näheres zu "Links" oder "Referenten" und mehr,
finden Sie auf der Projektwebseite "zukunft-trabrennbahn.de"

Rückblick zur Auftaktveranstaltung vom 3. April 2019: andreashaab-fotografie



Was sonst noch in der 44. Woche 2019 bewegte:

Weihnachtsbeleuchtung
Deutliche Fortschritte bei der Aufhängung der Weihnachsbeleuchtung sind zu vernehmen. Von der Neutorgalerie angefangen über die Neustrasse bis zur Altstadt wird es weihnachtlich.

Asteroid (1998HL1)
In gut 6.000.000 km Entfernung zieht ein Asteroid 1998HL1 an der Erde vorbei.

Winterzeit
Umstellung der Uhren auf Winterzeit fand am vergangenen Wochenende statt.

Frost
Erste frostige Nacht in diesem Herbst sorgte für zugefrorene Autoscheiben.

Fernwärme
Fernwärmeversorgung ist in verschiedenen Stadtteilen am Abend des Donnerstag ausgefallen.
Die örtliche Tagespresse spricht von Großstörung. Die Stadtwerke arbeiten daran.

Rückblick
245 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 44. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 25. Oktober 2019

296 - Dinslakens Menschen bewegte in der 43. Woche 2019: Baustellenschild, Kolpingstrasse, DIN-Service, Weihnachtsbeleuchtung, Wolf in NRW, Wolf in Hessen, Braunbär in Bayern, Rückblick

Der Rotbach in Dinslaken im Herbst 2019 in seinem Flussbett. © 2019 Andreas Haab - Dinslaken

Dinslaken

Baustellenschild
Gegen 11:15 Uhr schaffte es am vergangenen Freitag eine Windböe im Zuge eines kurzen aber heftigen Unwetters, das große Baustellenschild der zukünftigen Kathrin-Türks-Halle zum Einknicken zu bringen.
Völlig zerstört wurde dabei das recht massive Grundgestell aus Metall, das in massiven Betonsteinen stand. Wenig später wurde der Standort mit Absperrband gesichert. Glücklicherweise wurde durch den Vorfall keiner verletzt. Das Schild wird repariert und wieder aufgestellt, so heist es aus städtischen Kreisen. Eindrucksvoll ist dabei, wieviel Kraft in so einer Windböe steckt. Meteorologische Messungen ergaben Windböen bis zu 96 km/h in der Nähe.

Kolpingstrasse
Fertig scheinen die Bauarbeiten zur Befestigung der Pflastersteine auf der Kolpingstrasse zu sein. Gestern Abend war der Baustellenbereich zwischen Brückstrasse und Duisburger Strasse zwar noch für den Verkehr gesperrt, kann sich aber nur noch um wenige Stunden handeln, bis die Verkehrsnutzung wieder freigegeben wird.

DIN-Service
Im Altstadtbereich nahe des Rotbachs wurden Grünanlagen vom DIN-Service in den vergangenen Tagen wieder auf Vordermann gebracht. Äste und Sträucher wurden geschnitten und Grünflächen von Blätter und Unrat befreit.

Weihnachtsbeleuchtung
Auf der Fussgängerzone, auf der Neustrasse wurden die ersten Installationen zur diesjährigen Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt. Hubsteiger und viele Kabelbinder kamen dabei zum Einsatz.

Wolf in NRW
In diesem Monat kamen bisher im hiesigen Wolfsgebiet 2 Schafe zu Tode, vermutlich durch den Wolf. Auf der Liste der Nutztierrisse des LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, NRW) sind 4 Vorfälle aufgelistet und einer davon im Wolfsgebiet Schermbeck, in Bottrop. Dieser und weitere gelistete Vorfälle sind noch in Bearbeitung.

Wolf in Hessen
Im Bundesland Hessen sind in diesem Jahr außergewöhnlich viele Wolfssichtungen gemacht worden, im Vergleich zum Vorjahr. 26 Fälle sind in 2019 dort bereits dokumentiert. Im Vorjahr kam es zu keinem Vorfall.

Braunbär in Bayern
Im Raum Bayern nahe Garmisch-Partenkirchen ist vor wenigen Tagen ein Braunbär in eine Fotofalle getappt, so kursiert es im Internet. Bisher scheint das Tier sehr scheu zu sein.

Rückblick
244 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 43. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 18. Oktober 2019

295 - Dinslakens Menschen bewegte in der 42. Woche 2019: Fernwärmeleitung, Kolpingstrasse, Althoffstrasse, Rotbach, Containern, Gaspipeline, Rückblick

Kolpingstrasse in Dinslaken wird im Teilstück neu gepflastert. Foto: © 2019 Andreas Haab, Dinslaken

Dinslaken

Fernwärmeleitung
Seit dieser Woche ist die Hans-Böckler-Strasse im Teilstück zwischen Schlossstrasse und Julius-Kalle-Strasse wieder in beiden Richtungen für den Strassenverkehr freigegeben worden. Die Zufahrt Schlossstrasse Richtung Ortsteil Averbruch ist aufgrund der Baustelle jetzt gesperrt. Der Fahrradweg unter dem die Fernwärmeleitung verlegt wurde ist mit einer neuen Fahrbahndecke versehen und lässt sich auch wieder befahren.

Kolpingstrasse
In der Dinslakener Altstadt ist die Kolpingstrasse seit wenigen Tagen im Teilstück zwischen Brückstrasse und Duisburger Strassse für den Verkehr gesperrt. Als Fußgänger oder Radfahrer ist der Baustellenbereich noch passierbar. Grund der Baustelle sind die beim Befahren der Strasse klappernde Pflastersteine. Die Steine sind auf der Fahrbahn komplett entnommen worden und werden zur Zeit neu verlegt, siehe Foto oben.

Althoffstrasse
Auf den Grünflächen an der Althoffstrasse nahe des Burgtheaters wurde von der Stadt Dinslaken eine Neubepflanzung vorgenommen und ein hölzener Zaun aufgestellt. Auszubildende der Stadtverwaltung haben mehr als 2500 Stauden neu gesetzt.

Rotbach
Da sich in den letzten Tagen doch einiges an Regenwasser angesammelt hat, scheint es dem Rotbach gut zu bekommen. Es sieht so aus, als wenn der Bach wieder dauerhaft fließen kann.

Containern
Das in Deutschland vor wenigen Tagen gefällte Urteil zu "Containern" nun als Diebstahl beurteilt wurde, betrachte ich mit Sorge. Bei Hungerzunahme auf der ganzen Welt und auch in Deutschland, bei Hartz4-Gesetzen, die Menschen in Armut dauerhaft festhalten und somit dazu zwingen Lebensmittel bei den Tafeln und auch durch sogenanntes "Containern" zu bekommen, halte ich die Beurteilung für nicht mehr zeitgemäß.

Gaspipeline
Vom linksrheinischen Rheinberg wurde am vergangenen Dienstag ein 1000-Tonnen-Teilstück der Zeelink-Gaspipeline in einer vorbereiteten Rinne mit einem Zugseil aus Stahl durch den Rhein geführt.

Rückblick
243 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 42. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 11. Oktober 2019

294 - Dinslakens Menschen bewegte in der 41. Woche 2019: Erntedanktag, Wurst-Katastrophe, Althoffstrasse, Wolf in NRW, Rückblick

Optimaler Parkplatz in Dinslaken - Foto: © 2019 Andreas Haab

Dinslaken

Erntedanktag
Der vergangene Sonntag war ein verregneter verkaufsoffener Sonntag in Dinslaken.
Die Fußgängerzone blieb ohne Besucherandrang. Auf dem Altmarkt fand die Eisstock-Challenge statt, mit sehr wenigen Zuschauern. Der Regen hat einfach die Kunden und Käufer vom Besuch der Innenstadt abgehalten hat. Das Ergebnis des Regentags können Sie sich oben auf dem Foto ansehen, Pfützenparkplatz. Alte Damen beklagten auch, dass das angekündigte und nicht stattgefundene Apfelfest sie um den Nachmittagsapfelkuchen gebracht hätten. Naja, wird bestimmt im nächsten Jahr wieder möglich sein, am Apfelfest im Museumspark teilzunehmen.

Wurst-Katastrophe
Ein fleischverarbeitender Betrieb hat vergammeltes Fleisch in Form von Wurst auch in NRW und auch in Dinslaken in Umlauf gebracht. Altenheime, Krankenhäuser, Penny, Netto und viele weitere haben diese Wurst geliefert bekommen. Unglaublich finde ich, dass es aus Profitgier bestimmten Führungskräften immer noch möglich ist, sich selbst mit seinen Mitarbeitern und seine eigene Branche derart zu schädigen. Betriebe, die Lebensmittel herstellen und in Umlauf bringen sind systemrelevant und gehören unter ständiger Kontrolle der zuständigen Lebensmittelbehörde. Kontrollen, das gilt übrigens für alle Branchen, die zuvor angekündigt werden, sind keine Kontrollen, sondern Gefälligkeitsdienste.

Althoffstrasse
Am Burgtheater entlang bis zum Parkplatz nahe des Kinderspielplatzes wurden in den vergangenen Tagen die Grünflächen mit den vertrockneten Sträuchern bereinigt und ein hölzerner Zaun errichtet. Die Rotkehlchen-Familie wird jetzt wohl umgezogen sein, da dort ihre Brutstätte seit mehreren Jahren war.

Wolf in NRW
10 Nutztierrisse mit 12 Opfern sind im Monat September 2019 beim LANUV aufgelistet. 2 Meldungen aus dem Wolfsgebiet "Schermbeck" sind bestätigt, das es der Wolf war und 2 weitere Meldungen haben sich als Falschmeldung herausgestellt. Die anderen werden noch untersucht und werden verzögert zum Ergebnis führen.
Im Monat Oktober des Jahres ist bisher eine Meldung aus NRW aufgelistet aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis.

Rückblick
242 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 41. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 4. Oktober 2019

293 - Dinslakens Menschen bewegte in der 40. Woche 2019: Apfelfest abgesagt, Sturm Mortimer, Wolf in NRW, Tag des Kaffee, Rückblick

Apfelbaum im Museumspark gepflanzt von der Dinslakener IG-Altstadt am 16. September 2000

Dinslaken

Apfelfest abgesagt
Die Interessengemeinschaft Altstadt hatte einst zum Apfelfest eingeladen, um passend zur Erntezeit Äpfel verschiedenster Art und Zubereitung den Dinslakenern zu präsentieren. Am kommenden Sonntag sollte es für dieses Jahr soweit sein. Leider aber musste die Veranstaltung wetterbedingt abgesagt werden. Symbolhaft steht der von der IG-Altstadt am 16. September 2000 gepflanzte Apfelbaum im Museumspark (siehe Foto oben), also dort wo auch das Apfelfest stattfinden sollte. Der angekündigte Regen für die nächsten Tage lässt so ein Fest rund um den Apfel auch nicht so richtig geniessen.

Sturm Mortimer
Am vergangenen Sonntag den 29. September zog Sturmtief Mortimer mit einem Randausläufer an Dinslaken vorbei. Nachts so gegen 22:00 Uhr baute sich der Sturm auf und brachte in Windböen bis zu 70 km/h an Windgeschwindigkeit. Gegen 3:00 Uhr dann schwächten sich die starken Winde wieder ab. Dinslaken traf es also nicht mit voller Wucht.

Wolf in NRW
Die angesiedelte Wölfin GW954f oder "Gloria von Wesel", so nannte ihn einst der Landrat des Kreises Wesel, ist für nicht bedenklich erklärt worden. Bei mehr als hundert Nutztierrissen im ernannten und erweiterten Wolfsgebiet "Schermbeck", bei Tierrissen im Wohngebiet und auf dem vorschriftsmäßig eingezäunten Gelände von Weidetierhaltern und landwirtschaftlichen Betrieben geht keine Gefahr von dem Raubtier aus. Fördermittel des Landes und die Anwesenheit der Wölfin legalisieren die Vorgehensweise, die zur Verringerung der Weidetierhaltung führen.

Tag des Kaffee
Am Regenschauertag, dem ersten Tag im Oktober war "Tag des Kaffee".
Gerne trinke ich Kaffee. Selbst bereite ich ihn zu. Nein, ich habe und benutze auch keine Kaffeemaschine. Der herkömmliche Kaffee-Aufguß mit Filter funktioniert sehr gut, genauso schnell und ist sehr bekömmlich. Kaffeegeschmack ist eine individuelle Angelegenheit und sollte auch so behandelt werden. Da gibt es die verschiedensten Empfehlungen und Techniken seinen Kaffee zu kochen.

Meine Empfehlung:
Kaffeetassen, die ich benutze haben eine Füllmenge von 125 ccm.
Bezogen auf 1 Liter Wasser ergeben das 8 Tassenfüllungen
Auf die Kaffeekanne mit 1 Liter Füllmenge setze ich den Kaffeefilter, der zuvor einmal komplett vorgefeuchtet wird. Für den Aufguß von einem Liter Kaffee benötige ich 62 Gramm Kaffeepulver. Ein Liter Wasser wird mit einem Wasserkocher zum Kochen gebracht. Wenn das geschehen ist und das Wasser kocht, stelle ich den Wasserkocher ab und lasse das heiße Wasser 1 Minute darin stehen. Nach meinen Messungen hat das heiße Wasser dann eine Temperatur von ca. 95°C. Dann gieße ich das Wasser auf den Kaffee im Kaffeefilter aber so, dass das Pulver im Filter von außen nach innen also in die Mitte gespült wird. Warten muss ich jetzt, bis die Wassermenge vollständig durchgelaufen ist. Jetzt erst kommt die zweite Wassermenge in den Kaffeefilter usw., bis der Wasserkocher leer ist. Nach dem Filterdurchlauf des Wassers kann die Kaffeekanne geschlossen werden und einmal kreisförmig schwenken. Kaffee ist fertig.

Meine Faktoren, die Einfluss auf den Geschmack des aufgebrühten Kaffee haben sind zuerst einmal der ausgewählte Kaffeesorte, Feinheit der Kaffeemahlung und die verwendete Menge, dann die Härte des Wassers und auch ein wenig das Filterpapier.
Es lohnt sich für Kaffeetrinker*innen in jedem Falle bei Handaufguß, die Einflussfaktoren bestens aufeinander abzustimmen.

Rückblick
241 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 40. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 27. September 2019

292 - Dinslakens Menschen bewegte in der 39. Woche 2019: Herbstanfang, Condor, Wolf in NRW, Rückblick

Boing 767-300ER - Sunny Heart der Condor Flugdienst GmbH

Dinslaken

Herbstanfang
Eine ereignisreiche Woche hat den Herbstbeginn eingeleutet. Zum Anfang der Woche kam die emotionale Rede von Greta Thunberg auf dem UN-Klimagipfel. Wer ihrer Rede angeschaut hat, wird festgestellt haben, dass sie es auch so meinte, wie sie es sagte. Sie erwartet von der Politik weltweit, dass sie nicht nur über den Klimawandel reden, sondern sich deutlich energischer für Massnahmen einsetzen, die den Klimawandel abmildern. Greta Thunberg rüttelt die UN-Teilnehmer*innen und die ganze Menschheit auf, sich für das Klima einzusetzen.

Der Klimawandel ist nicht zu leugnen, auch nicht in unserer Stadt. Aber was ist schon so eine kleine Einheit Dinslaken auf dem riesigen Globus. Zu sehen ist der Klimawandel zuerst bei uns in den Gärten, Grünanlagen und vor allem Bäume. Im Rotbach fehlt Wasser durch die anhaltende Trockenheit. Dinslaken wird nicht die Welt retten, aber durchaus einen kleinen Beitrag zum Weltklima erwirken können.

Condor
Nachdem das britische Thomas Cook Luftfahrtunternehmen, das älteste Reiseunternehmen der Welt in dieser Woche Insolvenz angemeldet hat und offensichtlich nicht zu retten ist, bleibt noch das deutsche Tochterunternehmen Condor Flugdienst GmbH. Die Tochtergesellschaft wird mit staatlich finanzieller Unterstützung gestärkt um die schwierige Unternehmensphase durchzustehen. Oben auf dem Foto sehen Sie einen Condor-Flieger, eine Boing 767-300ER mit dem älteren Schriftzug und der Bemalung "Sunny Heart". Die Aufnahme entstand beim Flug über Dinslaken. Ob Condor durch die Insolvenz ihrer Muttergesellschaft langfristig überleben wird, werden wir erst in Zukunft sehen.

Wolf in NRW
Die in Schermbeck verletzten Pferde, stellte sich als Weideverletzung heraus. Der LANUV hat es aufgeführt in der Liste der gemeldeten Nutztierrisse. Der Schadenverursacher war in diesem Falle nicht der Wolf. Weitere Nutztierrisse gab es in Dorsten und Bottrop. Betroffen waren ein Schaf und Rind, was aber noch nicht zu einem Prüfergebnis geführt hat.

Rückblick
240 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 39. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 20. September 2019

291 - Dinslakens Menschen bewegte in der 38. Woche 2019: Karlstrasse, Althoffstrasse, Wolf in NRW, Rückblick

Teilabriss des Mehrfamiliengebäudes an der Karlstrasse in Dinslaken

Dinslaken

Karlstrasse
Der Abriss des leerstehende Mehrfamiliengebäudes an der Karlstrasse in Dinslaken hat bereits vor wenigen Tagen begonnen. Nach der Fassadenablösung hat der Abrissbagger ein Teilstück des Gebäudes in Schutt umgewandelt. Der nebenan liegende Parkplatz scheint sich so langsam aufzulösen. Der Parkscheinautomat wurde bereitz entfernt. Für wenige Tage könnte also kostenloses Parken möglich sein.

Althoffstrasse
Erneut wird von einer Umgestaltung der Althoffstrasse in der Dinslakener Altstadt gesprochen. Wurde nicht ungefähr vor 15 Jahren die letzte Umgestaltung dort vollzogen? Erinnere ich mich doch gleich an dieses kleine Verkehrshindernis nahe des Rittertors, dass Kunstobjekt auf einer winzigen Verkehrsinsel.
Naja, Verkehrshindernisse sollten die Geschwindigkeit der dort fahrenden Pkw´s herabsetzen. Nichts hat´s genützt. Bis heute wissen sehr viele Autofahrer*innen nicht, dass die Schrittgeschwindigkeit auf der gesamten Althoffstrasse gilt. Schrittgeschwindigkeit heißt nämlich nicht schneller fahren, als ein Fußgänger geht. Da sprechen wir von 7 km/h, maximal. Für Motorradfahrer*innen ist diese Geschwindigkeit ein Balanceakt zwischen Stehenbleiben oder Umfallen. Für Autos mit Schaltgetriebe ein ständiges Kupplungstreten und bremsen und eigentlich nur für Fahrzeuge mit Automatikgetriebe geeignet. Und für Radfahrer*innen und alle weiteren Verkehrsteilnehmer gilt die Geschwindigkeitsvorgabe auch.

Die Umgestaltung steht nun im Raum, die Neugestaltung. Da kommt doch so eine politische Figur auf die Idee, dass ihn ein Pflastersteinmuster in Form eines Sonnenrades stört. Das läßt schon tief blicken, sich über so eine über sehr viele Jahre bestehende Pflastersteinansammlung so auszulassen. Es hat so den Beigeschmack von Selbstbeschäftigung mancher Zeitgenossen. Auch scheint wiederum das gleiche Unternehmen zur Umgestaltung der Althoffstrasse herangezogen zu werden, dem schon das Ententeichgelände danebengeglückt ist und der Stadt Dinslaken zahlreiche Beschwerden eingebracht hat.

Das der Strassenteil nahe der zukünftigen Kathrin-Türks-Halle im Gehwegbereich angepasst werden soll, ist einzusehen. Das die Fahrzeuggeschwindigkeit maximal Schrittgeschwindigkeit sein soll, ist auch richtig. Was aber nicht einzusehen ist, dass eine erneute Umgestaltung mit einer Fahrbahnverengung einhergeht. So eine Verengung der Fahrbahnbreite sorgt für Wartezeiten bei der Fahrzeugbegegnung auf dieser Strasse und diese Wartezeit mit laufendem Motor dient nicht gerade der Umwelt und schon gar nicht der Wohnanlieger. Entsprechend verstärkt sich auch die Geräuchkulisse, da kaum zu erwarten ist, dass zukünftig weniger Fahrzeuge die Althoffstrasse durchfahren.

Wolf in NRW
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat die Liste der Nutztierrisse aktualisiert und dabei aufgelistet, dass erneut ein Damwild zu Tode gekommen ist und zwei Pferde verletzt wurden und ein Rinderkalb getötet wurde. Die Fotos sind grausig. Eine Fotoreihe lässt bei genauerer Betrachtung vermuten, wenn es denn der Wolf gewesen sein soll, der den Tierriss begangen haben sollte, dass es dann mehrere Wölfe gewesen sein könnten, die sich das junge Rind vorgenommen haben.
Die Beurteilungen stehen noch aus.

Rückblick
239 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 38. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 13. September 2019

290 - Dinslakens Menschen bewegte in der 37. Woche 2019: Rheinbrücke B288, A59, Wolf in NRW, Karlstrasse, Rückblick

Rheinbrücke Bundesstrasse 288, Verbindung zwischen Krefeld und Duisburg

Rheinbrücke B288
Die Krefelder Rheinbrücke ist seit gestern Abend 22:00 Uhr für große Lastkraftwagen gesperrt. Die Rheinbrücke verbindet die Städte Krefeld und Duisburg. Der Lkw-Verkehr ist entsprechend hoch, da die Industriegebiete und dort angesiedelten Unternehmen die Rheinquerung benötigen und vermehrt Hafengebiete in beiden Stadtgebieten ansteuern. Grund der Sperrung sind durch die hohe Fahrzeugbelastung aufgetretene Brückenschäden, die dringende Sanierungsarbeiten erfordern.

Ausweichverkehr für die Rheinquerung wird sich vermutlich über die direkten Nachbar-Rheinbrücken auswirken. Diese werden dann deutlich mehr belastet. Da die Nachbarbrücken zum Beispiel die nördlich liegende Autobahnbrücke A40 bei Duisburg schon bis an die Belastungsgrenze gefordert wird, erhöht sich die Staulänge an der Lkw-Waage vor der Rheinquerung.

Autobahn A59
Die Autobahn A59 ist von Dinslaken in Richtung Duisburg auch gesperrt, da dort auch dringende Sanierungsarbeiten nötig sind, besonders an der Berliner Brücke die über das Duisburger Hafengebiet führt. Diese stark frequentierte Autobahn, die den Kreis Wesel mit Duisburg und den Raum Düsseldorf verbindet, soll nur bis zum Wochenende (vermutlich bis Sonntag) nicht befahrbar sein.

Ausweichverkehr über die B8 Richtung Duisburg oder über die Autobahn A3 über Duisburg Richtung Düsseldorf wird entsprechend viel Zeit und Geduld erfordern.

Wolf in NRW
Im Schermbecker Wolfsgebiet im Kreis Wesel ist ein Damwild zu Tode gekommen, vermutlich war es der Wolf. Überprüft wird der Nutztierriss vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, (LANUV). Erneut fand der Tierriss sehr nahe der Wohnbebauung statt. In diesem Fall sind 30 Meter gemessen worden. Deutlich zu nah für so ein Raubtier, wenn der LANUV den Wolf bestätigt.

Karlstrasse
An der Dinslakener Karlstrasse knabbert schon der Bagger am Abrisshaus. Zuvor hat man die Fassade des Gebäudes abgelöst und gesondert entsorgt. Bis zum Wochenende wird wohl ein großer Schuttberg übrig geblieben sein. Berichtet darüber hatte ich bereits im Beitrag 288.

Rückblick
238 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 37. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 6. September 2019

289 - Dinslakens Menschen bewegte in der 36. Woche 2019: Versorgungsleitung, Bahnhofsvorplatz, Wolf in NRW, ThyssenKrupp, 5G-Netz, Autobahn A59, Rückblick

Erneuerung der Fernwärmeleitung an der Hans-Böckler-Strasse in Dinslaken

Dinslaken

Versorgungsleitung
Die Hans-Böckler-Strasse auf dem Teilstück zwischen Schlossstrasse und Julius-Kalle-Strasse ist nun durch die eingerichtete Baustelle seit mehreren Wochen verkehrstechnisch nur eingeschränkt befahrbar. Dort wird die Fernwärmeleitung ersetzt, da diese im vergangenen Winter geborsten ist. Auch für Fußgänger und Radfahrer ist die Baustelle mit Umwegen verbunden. Die Hinweisschilder oben auf dem Foto zeigen es gleich in doppelter Ausführung, wahrscheinlich soll es so eindringlicher sein. Erstaunlich ist allerdings, dass seit mehreren Tagen dort nicht mehr gearbeitet wird. Da die Fernwärmeleitung unterhalb des Fuß- und Radweges verlegt wird, findet der Fuß- und Radverkehr auf der anderen Strassenseite in beiden Fahrtrichtungen statt. Wichtig für den Strassenverkehr, was Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger betrifft wäre, eine zügige Weiterarbeit, damit die Bauzeit möglichst bald beendet werden kann.

Bahnhofsvorplatz
Die Finanzierung des neu zu gestalteten Bahnhofsvorplatz in Dinslaken hat sich seit Beginn der Planung bereits verdoppelt. Damals wurde der vermutliche Kostenaufwand geschätzt und inzwischen hat man nachgerechnet. Warum wird ein solches Vorhaben den Bürgern zur Diskussion gestellt mit einem völlig unrealistischen Schätzbetrag? Anschließend bleibt einem dann bei der Präsentation und tatsächlichen Berechnung einfach nur die Spucke weg und kann zusehen wie vollendete Tatsachen entstehen.

Wolf in NRW
Nach einem registrierten Nutztierriss im August diesen Jahres im Wolfsgebiet Schermbeck gab es im Ort Hünxe bereits am 1. September einen erneuten Tierriss und am 4. Sptember in Bottrop, also nicht weit entfernt. Bedenklich bleibt, das so ein Raubtier, wenn es sich bei diesen Fällen auch um den Wolf handelt, sich bis auf 20 Meter an die Wohnbebauung heranwagt, wo er doch so menschenscheu sein soll.

ThyssenKrupp
Das Industrieunternehmen ThyssenKrupp musste in dieser Woche den für Deutschland wichtigsten Börsenleitindex Dax verlassen. Offensichtlich erfüllt der Industriekonzern nicht mehr die Vorraussetzungen für den besonderen Börsenplatz. Auswirken wird sich das auch auf Aktienfonds, in denen der Konzern gelistet ist. Am Wichtigsten sind aber die Mitarbeiter des Konzerns, denn sie haben ihre Arbeitsleistung über viele Jahre erbracht.

5G-Netz
Die Deutsche Telekom hat bereits das 5G-Netz in Deutschland gestartet. Es soll zuallererst den Industrieunternehmen in Großstädten dienen. Nach und nach erfolgt der weitere Netzausbau.

Autobahn A59
Ab dem Autobahnkreuz Duisburg in Fahrtrichtung Dinslaken ist die Autobahn, also speziell die Berliner Brücke ab Donnerstag 22:00 Uhr bis vorraussichtlich Montag 5:00 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Fahrbahndecke wird ausgebessert und zeitgleich weitere notwendige Arbeiten durchgeführt. Umleitungen sind eingerichtet.

Rückblick
237 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 36. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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