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Freitag, 24. April 2020

322 - Dinslakens Menschen bewegte in der 17. Woche 2020: Coronakrise, Wolf in NRW, Rückblick

Der Weg Richtung Dinslaken Altstadt, Foto: © 2020 Andreas Haab - Dinslaken

Dinslaken

Coronakrise
17.04.2020
Dinslaken dümpelt so vor sich hin in der Coronakrise. Wenige Menschen gehen durch die Stadt. Die Menschen wirken ängstlich. Schaufenster gucken, Lebensmittel kaufen. Zur Apotheke nach Mundschutzmasken fragen. Vielleicht ein Eis essen am Altmarkt?

Das bekannte Griechische Restaurant auf der Duisburger Strasse in der Dinslakener Altstadt bietet nun zuvor bestellte Speisen zur Abholung an. Die Pforte ist bereits eingerichtet. Die Abstandsmarkierungen und Hygienevorschriften inklusive. Der Chef wirkt ein wenig beunruhigt, da er nicht abschätzen kann, wann er sein Restaurant wieder öffnen darf. Am frühen Nachmittag ist noch nicht viel los, der Abend lässt aber hoffen.

In Deutschland sind es bisher 4000 Tote durch den speziellen Coronavirus.

18.04.2020
In der Dinslakener Innenstadt öffnen auch Geschäfte, die nicht zur Lebensmittelgrundversorgung gehören. Wetterbedingt lockt die Sonne vermehrt Menschen auf die Strasse und in die Grünanlagen.

19.04.2020
Die Menschen halten zwar Abstand zueinander, verzehren die gekauften Brötchen oder andere Speisen schon mal in unmittelbarer Nähe zum Laden. Das gefällt den Ordnungsamtmitarbeitern nicht und gibt Hinweise zum gültigen Verhalten. Freundliche Hinweise sind es bisher. Die Leute ändern ihr Verhalten sofort. Auch ich hatte ein Eis im Becher verspeist und stand noch im Gespräch mit einer Nachbarin auf der Strasse zu nahe an der Eisdiele. Mein Becher war aber bereits leer. Der Kontrolleur hat den leeren Eisbecher bemerkt und freundlich darauf hingewiesen mich doch beim nächsten Mal weiter zu entfernen.
Nachmittags fährt auch die Polizei beobachtend Streife durch die Altstadt. Alles scheint soweit in Ordnung.

20.04.2020
Beim Discounter fällt auf, dass vor allem Frauen und ältere Menschen vermehrt mit Mundschutzmasken in den Geschäftsräumen ihren Einkauf tätigen.

In der Dinslakener Innenstadt sind im Vergleich zu den Vortagen erstaunlich viele Pkws unterwegs und auch auf den Parkplätzen.

An der New Yorker Börse fällt der Erdölpreis erstmals ins Negative. Der Preis sank bis auf -40 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). Die Öl-Lager sind voll, selbst Tanker auf dem Meer werden als Lagerstätte genutzt. Wenig Nachfrage bei hohem Angebot. Wenn keiner mehr Öl kauft oder braucht, kann auch keines mehr verkauft werden. Die Staaten die verkaufen wollen finden keine Abnehmer und landen so auch irgendwann in der Pleite.

Der niedrige Ölpreis hat auch Auswirkungen auf den Benzinpreis. Der Staat kassiert somit auch kaum noch Steuern. Gewinner werden die Ölheizung-Besitzer, die möglicherweise am Ende nur noch die Transportkosten zu zahlen haben.

Die vor Kurzem in Kraft getretene Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung für Arbeitnehmer wird nochmals verlängert bis zum 4. Mai.

Die Bundeskanzlerin appelliert nochmals an die Bevölkerung weiterhin die Disziplinen während der Coronakrise aufrecht zu halten und vor allem auch durchzuhalten. Zu vermeiden sei ein erneuter Rückfall in den Lockdown, was der Wirtschaft erneut schaden wird.

21.04.2020
In Deutschland sind bis zum heutigen Tag 5000 Menschen am Coronavirus verstorben.

22.04.2020
Die Bundespolitik hat sich während eines Treffens über Verbesserungen für die Menschen in der Coronakrise geeinigt. Verhandelt wurde über Themen wie Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld und weitere...
Es handelt sich in der Gesamtsumme um ein 10-Milliarden-Euro-Hilfspaket. Für den Gastronomiebereich werden die dort angebotenen Dienstleistungen für ein Jahr begrenzt auf 7 Prozent Mehrwertsteuer herabgesenkt.

Ab kommenden Montag werden Masken die den Mund und die Nase abdecken beim Einkauf und im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Nordrhein-Westfalen zur Pflicht.

Wie gehen eigentlich Hörgeschädigte, die während sie kommunizieren auch von den Lippen ablesen, mit der Mundschutzmaskenpflicht um?

Baumwollstoffe eignen sich für selbstgenähte Mundschutzmasken besonders gut, da sie bei 60°C oder 95°C waschbar sind.

23.04.2020
Die Bundeskanzlerin macht nochmals darauf aufmerksam, das die Situation um die Coronavirus-Pandemie sehr trügerisch ist und wir noch lange nicht über dem Berg sind.
Wir können uns also darauf einstellen, noch Monate mit dem Coronavirus zu leben.

Gottesdienste sollen laut der NRW-Landesregierung ab Mai wieder im Land NRW möglich sein.

Abschlussklassen konnten ab heute wieder unter Beachtung und Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienevorschriften in NRW zur Schule gehen.


Wolf in NRW
Der Naturschutzbund (NABU) findet, dass die Gahlener sich nicht beim Schutz vor dem Wolf an den wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen orientieren. Das sei auch bei möglichen Übergriffen des Wolfs auf den Menschen oder Kinder der Fall.
Da hat der NABU Recht. Vergessen hat der NABU aber, dass die wissenschaftlichen Untersuchungen teilweise alt sind und nur die Vergangenheit abbilden. Die Gahlener orientieren sich mehr in die Zukunft und haben zur Kenntnis genommen, dass sie es mit Raubtieren zu tun haben und die bisherigen Nutztierrisse und die damit verbundenen Tatsachen beurteilen, vor allem bei einer zukünftigen Rudelbildung im Schermbecker Wolfsgebiet und der nahe liegenden Wohnbebauung.


Rückblick
270 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 17. Woche 2019: andreashaab-fotografie


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Freitag, 17. April 2020

321 - Dinslakens Menschen bewegte in der 16. Woche 2020: Coronakrise, Wolf in NRW, Rückblick

Baumskulptur im Stadtpark Dinslaken, Foto: © 2020 Andreas Haab - Dinslaken

Dinslaken

Coronakrise

10.04.2020
Das Epidemie-Gesetz klärt, wie viel Kompetenz und Befugnisse die Landesministerien zum Beispiel in der Coronakriese haben, erklärt der NRW-Ministerpräsident.

Italien verlängert die laufende Ausgangssperre bis in den Monat Mai.

Die türkische Regierung hat eine 48-stündige Ausgangssperre aufgrund der Corona-Infektionsgefahr im Land ausgerufen. Bekannt gemacht wurde die Ausgangssperre zwei Stunden vor dem Beginn.

In den USA haben sich mittlerweile 500.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

In Dinslaken sind 59 Coronainfizierte Menschen registriert. Gesundet sind inzwischen 40 Menschen und leider auch 1 verstorben.


11.04.2020
Touristen aus Deutschland müssen sich an der niederländischen Grenze Kontrollen unterziehen. Viele Menschen wollen, obwohl sie in der Coronazeit in den Niederlanden nicht erwünscht sind, dort einkaufen. Die Ignoranz wird, obwohl die Regierung davon abgeraten hat in die Niederlande zu fahren, voll ausgelebt.

Deutschlands Bundespräsident hält eine Ansprache zum Osterfest an die in Deutschland lebende Bevölkerung. Unter anderem dankte er den Menschen in seine Rede für ihre Disziplin.


12.04.2020
Der britische Premierminister, der sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert hatte, ist laut Medien aus dem Krankenhaus entlassen worden. In Großbritannien sind inzwischen 10.000 Menschen an dem Virus verstorben.


13.04.2020
In der Nachbarstadt Krefeld sinkt die Zahl der Infizierten am Coronavirus. In Dinslaken sind es am Ostermontag 61 Infizierte und davon sind 43 Menschen bereits gesundet.


14.04.2020
Heute wurde bekannt, dass der Schulbeginn nach den Osterferien in NRW noch nicht sofort ohne Vorbereitung stattfinden.

Soforthilfen für Unternehmen und Selbstständige im Bundesland NRW werden ab Freitag wieder freigeschaltet. Zuvor wurde eine Betrugsmasche bekannt, die den sofortigen Stopp der Antragstellung erforderte.


15.04.2020
Die neue Beschlussfassung der Bundesregierung mit den einzelnen Bundesländern wurde heute von der Bundeskanzlerin in einer Presseerklärung bekannt gegeben.

Großveranstaltungen sind weiterhin bis einschließlich August untersagt.
Wenn Dinslakens Fantastival eine Großveranstaltung ist, dann kann das Festival möglicherweise abgesagt werden.

Das bestehende Kontaktverbot wird mit der gleichen Regelung weiterhin aufrecht gehalten.

Gastronomiebetriebe bleiben weiterhin geschlossen.

Abstandsgebot und Hygienestandard sind von Geschäften bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche einzuhalten, die ab kommenden Montag wieder öffnen dürfen.

Eine weitere Zusammenkunft der Regierung mit den Ministern der Länder zur Überprüfung der Massnahmen zur Coronakrise und erneute Abstimmung findet am 30. April statt. Die Ergebnisse der Gespräche sollen dann ab dem 4. Mai gelten, so lautet es von der Bundeskanzlerin.

Weltweit sind heute 2.000.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Die USA stellt vorerst die Zahlungen an die WHO ein. Der amerikanische Präsident, so lautet es in den Medien, gibt der WHO (Weltgesundheitsorganisation) eine Mitschuld an der Verbreitung des speziellen Coronavirus.

Die WHO hat den Flughafen Lüttich für Hilfsleistungen aus aller Welt für Europa ausgewählt. Von dort aus sollen zum Beispiel Schutzmasken und weitere medizinische Geräte und Technik sowie Hilfsmittel in ganz Europa verteilt werden. In Lüttich besteht für den Flughafen kein Nachtflugverbot.

Im Kreis Wesel sind bis heute 13 Menschen am Coronavirus verstorben.


16.04.2020
Am heutigen Tag sind in den USA mehr als 3000 Menschen an der Virusinfektion verstorben. Im Kreis Wesel gibt es bis heute 418 registrierte Infizierte und 14 Verstorbene.

Amazon in Frankreich hat den Betrieb vorerst eingestellt. Grund sollen Schutzmassnahmen vor Coronainfizierung der Mitarbeiter*innen sein.

Der Bundesarbeitsminister stellt Regeln für Betriebe mit Mitarbeiter*innen auf, die in der Arbeitswelt während der Coronakrise gelten sollen, eingehalten werden sollen und kontrolliert werden sollen.

Ab nächster Woche Donnerstag sollen für prüfungsrelevante Schülergruppen der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden. Die Schulleitung und die zuständigen Lehrer*innen müssen in den wenigen Tagen zuvor die Abstandsgebote und Hygienestandards die dann gelten sollen, umsetzen. Nichtprüfungsrelevante Schülergruppen starten ihren Schulbetrieb frühestens mit nur wenigen Jahrgängen ab dem 4. Mai.

Autohäuser und Möbelhäuser dürfen ab kommenden Montag ihre Geschäfte wieder öffnen. Auch hier gelten die Abstands- und Hygienevorschriften.


Wolf in NRW
Am vergangenen Osterwochenende ist bekannt geworden, dass sich 2 Wölfe im Gebiet Schermbeck in Hünxe aufhalten. Beide Wölfe wurden bei einem versuchten Übergriff auf einen Hirsch nahe eines Gartengeländes gefilmt und beobachtet. Lärm der Beobachterin vertrieb die Wölfe und der Hirsch verschwand mit einer Verletzung im Waldgebiet. Der zuständige Förster hat die Videoaufnahme gesehen und festgestellt, das es sich um Wölfe handelt. Sollte der hinzugekommene Wolf ein Rüde sein, kann eine zukünftige Rudelbildung nicht mehr ausgeschlossen werden. Berichtet wurde darüber in der TV-Sendung Aktuelle Stunde beim WDR. Inzwischen hat der LANUV auch bestätigt, dass es sich um Wölfe handelt.


Rückblick
269 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 16. Woche 2019: andreashaab-fotografie


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Freitag, 10. April 2020

320 - Dinslakens Menschen bewegte in der 15. Woche 2020: Coronakrise, Rückblick

Blütezeit am Rittertor in Dinslaken, Foto © 2020 Andreas Haab - Dinslaken

Dinslaken

Coronakrise
03.04.2020
Weltweit sind jetzt 1.000.000 Corona-Infizierte gezählt. Mindestens 210.000 Menschen sind bereits gesundet und leider etwas mehr als 52.000 Menschen daran verstorben.

Das Bundesfinanzministerium plant wegen der Coronakrise in Deutschland ein Konjunkturpaket in Milliardenhöhe.

Es dürfen 80.000 Erntehelfer aus dem Ausland einreisen, obwohl sich die Coronakrise in Deutschland breit macht, so klingt es aus Regierungskreisen. Nach dem Coronatest dürfen die professionellen Erntehelfer nur eine begrenzte Zeit in Deutschland bleiben.

Es wurden am Tag erstmals mehr als 1.000 Coronatote in Deutschland gezählt.

In deutschen Pflegeheimen steigt die Coronainfizierung weiterhin deutlich an. In den Pflegeeinrichtungen fehlt es an medizinischer Schutzausrüstung.

Am 15. April soll laut Landesregierung NRW entschieden werden, wie es mit den Schulen im Land weitergeht.

Besucherhotspots sollen an den Osterfeiertagen von den Menschen in jedem Fall vermieden werden.

Private Reisen im Inland und Ausland sind vorerst und auch während der Osterferien dringend zu vermeiden.


04.04.2020
Die Unfallzahlen im Straßenverkehr sind derzeit rückläufig. Grund scheint dafür die Coronakrise zu sein, da deutlich weniger Fahrzeuge unterwegs sind.


05.04.2020
In den USA werden 300.000 Corona-Infizierte gezählt. In Deutschland sind es bereits 90.000 Menschen, die bestätigt sind.

Der britische Premierminister ist mit einer Coronainfizierung ins Krankenhaus gekommen, da er laut Angaben in den Medien seit 10 Tagen unter Fieber und Husten leidet. Der Krankenhausaufenthalt soll eine Vorsichtsmassnahme sein.


06.04.2020
In NRW gab es heute einen Anstieg der Corona-infizierten um etwas über 1.000 auf 20.500 Menschen, gegenüber zum Vortag.

Der Bund hat heute beschlossen, die Grenzen zu Belgien und den Niederlande wegen des Kampfes gegen des Coronavirus nicht zu schließen. Der Ministerpräsident von NRW begrüßt die Entscheidung und informiert, dass es ein guter Tag für Deutschland und NRW ist.

Deutschlands Bundeskanzlerin teilt in einer Ansprache mit, dass zukünftig medizinische Atemschutzmasken nicht ausschließlich außereuropäisch hergestellt werden sollen, sondern in Deutschland oder im europäischen Raum.

Österreich kündigt für die Zeit nach Ostern in Teilbereichen vorsichtige Lockerungen vom Shutdown an.

Das in NRW auf den Weg gebrachte Epidemiegesetz stößt im Landtag auf viel Kritik. Darin soll eine Dienstpflicht für Pflegekräfte und Ärzte niedergeschrieben werden.
Das Gesetz soll in Kürze verabschiedet werden.

Der britische Premierminister ist während seines Krankenhausaufenthalts heute auf die Intensivstation verlegt worden.


07.04.2020
Bayer-Konzern spendet direkte Hilfe im Kampf gegen die Coronakrise.
50.000 Liter Desinfektionsmittel aus eigener Produktion stellt der Chemiekonzern zur Verfügung und verleiht eigene Beatmungsgeräte an Kliniken.

Die Fluggesellschaft Lufthansa stellt den Betrieb von Germanwings sofort ein.
1400 Mitarbeiter sind direkt betroffen.

Das Duisburger Landgericht hat die Einstellung des Loveparade-Prozess wegen der Coronakrise vorgeschlagen.


08.04.2020
Weltweit sind es bis heute 1,5 Mio. bestätigte mit dem Coronavirus infizierte Menschen. Im Kreis Wesel haben sich bis heute 303 Menschen mit dem Virus infiziert.

Dinslaken hat eine neue Internetseite gestartet. Dort können sich Einzelhändler eintragen, die während des Shutdown gekaufte Waren zum Kunden nach Hause liefern können. Die Kunden haben auf der Internetseite (DeineStadtBringts.de) die Möglichkeit sich über die Einzelhandelsgeschäfte zu informieren.

Beim Discounter in Dinslaken bilden sich bereits morgens Menschenschlangen. Handgriffe der Einkaufswagen werden während die Kunden auf den Zugang warten desinfiziert. Kunden die dort einkaufen wollen, kommen teilweise mit angezogenen Einmalhandschuhen und Mundschutzmasken. Andere kommen ganz ohne Schutz zum Einkauf.

Auf dem Altmarkt vor der Eisdiele kontrolliert das Ordnungsamt, ob die Abstandsregeln eingehalten werden. Am Abend schaut die Polizeistreife im Stadtpark vorbei und kann unverrichteter Dinge die Streifenfahrt fortsetzen. Die Menschen halten sich offensichtlich in Dinslaken an die derzeit gebotenen Regeln.

Auch der beliebte Grill am Altmarkt hat zur Einhaltung der Abstandsregeln Markierungen vor dem Verkaufsfenster auf der Einkaufsstrasse befestigt. Auch die dortigen Kunden haben die Einhaltung der Abstandsregeln zueinander angenommen.

Die Bundesregierung hofft auf 40 Millionen Schutzmasken, die noch diese Woche nach Deutschland geliefert werden sollen.

09.04.2020
Die Bundeskanzlerin spricht heute über die Zeit der möglichen Lockerungen vom Shutdown, aber noch nicht jetzt. Die Menschen müssen sich darauf einstellen, noch eine ganze Weile während der Coronakrise mit den Einschränkungen, die derzeit durchlebt werden müssen, zurecht zukommen.

Rückblick
268 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 15. Woche 2019: andreashaab-fotografie


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Freitag, 3. April 2020

319 - Dinslakens Menschen bewegte in der 14. Woche 2020: Coronakrise, Rückblick

Einkaufsstrasse in Dinslaken ohne Menschen, Foto: © 2020 Andreas Haab - Dinslaken

Dinslaken

Coronakrise
27. März 2020
Das vor wenigen Tagen auf unbestimmte Zeit geschlossene Abstrichzentrum für Coronavirus-Tests in Dinslaken an der Trabrennbahn nimmt ab Montag den 30. März den Betrieb wieder auf. Untersucht werden nur Patienten, die eine Überweisung ihres Hausarztes vorlegen können.

Klopapier scheint wegen der zur Zeit herrschenden Knappheit in den Supermärkten und bei Discountern mit Gold vergleichbar zu werden.
Es gibt Geschäfte, die eine Rolle Toilettenpapier kostenlos als Zugabe zu einem Kauf im Wert von mindestens 25 Euro mitgeben. Das zeigt, dass Klopapier über andere Kanäle verkauft wird, um mit der künstlich erzeugten Knappheit Profit zu machen.

Abiturprüfungen werden laut NRW-Schulministerin um 3 Wochen in die Zukunft verschoben. Die Ministerin geht davon aus, das die Schulen am 20. April wieder öffnen.

Corona-Tests sollen in Deutschland auf 1,4 Millionen Menschen pro Woche aufgestockt werden. Geräte für vollautomatische Tests sind in Vorbereitung.

Die NRW-Soforthilfe 2020 zur Sicherstellung der Liquidität von Unternehmen und Selbstständigen hat heute durch die hohen Zugriffszahlen bei der Online-Beantragung nicht genügend Kapazitäten bereitstehen.

Österreich setzt bei der Untersuchung wegen des Coronavirus vermehrt auf Anti-Tests.

In Spanien werden Eissporthallen zu Leichenhallen umfunktioniert.

In Tschechien müssen Mundschutzmasken getragen werden, um die Infektionsgefahr zu minimieren. Seit 2 Wochen ist das Land in Quarantäne und man darf nur zum Einkaufen und zur Arbeit raus.


28. März 2020
In Italien hat die Anzahl der Coronatoten die Marke von 10000 Menschen überschritten.
Patienten aus Italien sind mit Flugzeugen nach Köln und weitere Städte in NRW gebracht worden.

Soforthilfen für Unternehmen in NRW wurden bereits mehr als 100.000 Mal bei der Bezirksregierung beantragt.

In der Nacht zum Sonntag wird die Uhr auf Sommerzeit umgestellt, also eine Stunde vorgestellt.


29. März 2020
Die Lungenkrankheit, die durch den Coronavirus entstehen kann, heißt "COVID-19".

Der amtierende Finanzminister des Bundesland Hessen hat Suizid begangen.


30. März 2020
Die IHK in Duisburg hat sich für die meisten Mitarbeiter*Innen zum Home-Office verwandelt, wo sie dann für Kunden von Zuhause her ansprechbar sind. Sämtliche Veranstaltungen sind bei der IHK bis auf weiteres gestoppt worden.

Heute sind vom Kreis Wesel für Dinslaken 33 Corona-Infizierte offiziell gemeldet.

Ein Epidemiegesetz will die Landesregierung NRW auf den Weg bringen. Das Gesetz soll sicherstellen, das im Notfall genügend Ärzte, die notwendigen Materialien und ausreichend Personal zur Behandlung von zum Beispiel Erkrankten zur Verfügung stehen.

Der seit vergangener Woche angekündigte Antikörpertest kann jetzt in Laboren durchgeführt werden, der feststellt, wer immun gegen den Virus ist.

Österreich will Maskenpflicht, also Mundschutzmasken, im Supermarkt ab kommenden Mittwoch einführen.

Distanz halten und Hände waschen scheint zu funktionieren, ist allgemeiner Konsens.

Der neu festgelegte Starttermin für die Olympischen Spiele 2021 in Japan soll der 23. Juli 2021 sein mit Start in Tokyo.


31. März 2020
Im Kreis Wesel werden heute 243 Corona-Infizierte offiziell gemeldet.

Der Bürgermeister der Stadt Dinslaken hat für Geschäfte, die noch geöffnet sein dürfen, wie zum Beispiel Supermärkte, Discounter, Baumärkte und Ähnliche mitgeteilt, das pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche nur eine Person in den Geschäftsräumen anwesend sein darf. Desweiteren gilt für Kunden, das essbare Ware, die in Geschäften gekauft werden kann, nur ab einem 50-Meter-Abstand zum Geschäft verzehrt werden darf.


1. April 2020
Offiziell gibt es heute keine Aprilscherze.

Von der Bundesregierung wurde bestätigt, dass das derzeit gültige Kontaktverbot auch über das kommende Wochenende hinaus seine Gültigkeit behält.

In der Bundesregierung und in den jeweiligen Landesregierungen steht das Thema Mundschutzmaskenpflicht als Gesprächsstoff im Raum.

Das geplante Epidemiegesetz für NRW sorgt für heftige Diskussionen im Landtag. Für den Fall, dass dieses Gesetz noch in dieser Woche verabschiedet werden sollte, würde es mit schwerwiegende Eingriffe in die Freiheit des Menschen einhergehen, so lautet es bei den Diskussionen.

Für Mieter die ihre Miete aufgrund der Situation um den Coronavirus nicht zahlen kann, darf die Zahlung 3 Monate aufschieben. Für diese 3 Monate gilt dann ein Kündigungsverbot seitens des Vermieter. Nachzahlungen inklusiv der durch die Verzögerung anfallenden Zinsen müssen anschließend aber geleistet werden. Um die Miete zu verzögern, muss dem Vermieter glaubhaft gemacht werden, dass es aufgrund der Coronakrise nötig ist.

Erntehelfer fehlen in der Zeit der Spargelernte und der anschließenden Erdbeerernte, beklagen die Gemüsebauern. Sie machen sich Sorgen, die Ernte mangels professioneller Erntehelfer nicht oder nur unzureichend einfahren zu können, da die speziellen Erntehelfer aus dem benachbarten Ausland fehlen.

In den USA erwartet der Präsident der Vereinigten Staaten bis zu 240.000 Tote wegen der Infizierung mit dem speziellen Coronavirus.

Das berühmte Tennisturnier Wimbledon 2020 ist im Gesamten abgesagt worden.


2. April 2020
Von Familienbesuchen während der Osterfeiertagen wird seitens der Bundesregierung und mit einem Appell an die Vernunft der Bevölkerung abgeraten, um der Virusverbreitung entgegen zu wirken.

Die Arbeitslosenmeldungen in den USA soll enorm angestiegen sein. Mehr als 6 Millionen Menschen in wenigen Tagen sollen einen Antrag gestellt haben.
In Spanien werden auch überdurchschnittliche Arbeitslosenzahlen gemeldet.

In Deutschland sind in Pflegeheimen besonders viele Patienten mit Vorerkrankungen vom Coronavirus betroffen. Die Zahl der Verstorbenen in Pflegeheimen sind stark gestiegen.



Rückblick
267 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 14. Woche 2019: andreashaab-fotografie


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Freitag, 27. März 2020

318 - Dinslakens Menschen bewegte in der 13. Woche 2020: Coronakrise, Rückblick

Dinslaken bleibt Zuhause  Foto: © 2020 Andreas Haab, Dinslaken

Dinslaken

Coronakrise
In der Krise mit der hohen Infektionsgefahr mit dem speziellen Coronavirus für jeden Menschen, ändert sich sehr viel für den Alltag und im Zusammenleben.
Nachfolgend nun die Informationen und Veränderungen der 13. Woche 2020, die bei mir angekommen sind.

20. März 2020
Das Reiseunternehmen Flixbus stellt den Reisebetrieb bis auf weiteres komplett ein.

In Duisburg werden alle Friseursalon geschlossen.

Hamsterkäufe finden immer noch statt. Diejenigen, die es machen, sehen offensichtlich Vorteile darin Toilettenpapier, Mehl und Hefe in großen Mengen zu kaufen und anderen Kunden damit die Grundversorgung zu entziehen.

21. März 2020
Ab kommenden Montag gibt es in NRW ein Betreuungsangebot für Kinder aus Familien, in den ein Elternteil einen systemrelevanten Beruf ausübt.

Eine kleine Menge Atemschutzmasken sind in der Nacht zu Samstag zu den Krankenhäusern in NRW transportiert und verteilt worden.

In Dinslaken ist es am Samstag bei strahlendem Sonnenschein gespenstisch ruhig auf den Strassen. (Siehe Foto oben) Es sind nur ab und zu einzelne Menschen zu sehen.

Menschen beschäftigen sich mit Homeworking, besuchen Baumärkte und noch geöffnete Gartencenter. Arbeitsleistungen die auch zuhause erbracht werden können, verlangert wer kann ins Homeoffice.

Lebensmittel aus Italien sind aufgrund der Coronakrise und dem damit verbundenen Krisenzustand aus dem Land nicht lieferbar.

Aus der Ärzteschaft wird eindringlich und vielfach der Bevölkerung geraten, das Abstand halten zu anderen Personen, also mindestens 1,5 bis 2 Meter sehr effektiv sei, um die Infektionsgefahr zu verringern.

22. März 2020
Die Bahngesellschaft Abellio GmbH setzt ab kommenden Montag den regulären Fahrplan im ÖPNV bis zum 19. April aus. Während der Zeit gilt der Sonderfahrplan für Bahnstrecken Arnheim-Düsseldorf und Wesel-Essen.

Unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel verkündet am Nachmittag neu Bedingungen im Kampf gegen den Virus und dessen Verbreitung.
Für mindestens zwei Wochen gibt es nun ein Kontaktverbot für mehr als zwei Menschen, die nicht zusammen in einem Haushalt wohnen. Ausnahmen gelten nur für Familien mit Kinder, die in einem Haushalt wohnen. Die Feinheiten der Regelungen und Ausnahmen führe ich hier nicht aus, da diese über die Medien und den einzelnen Kommunen weit verbreitet kommuniziert wurden.
Gültig ist das Kontaktverbot vorerst vom 23. März bis zum 19. April, so lautet es von der Staatskanzlei NRW.

Bundeskanzlerin Merkel muss ab sofort in Quarantäne, da sie Kontakt zu einer infizierten Person hatte.

Verstöße gegen die neuen Regeln um das Kontaktverbot werden in NRW mit empfindlichen Geldbußen oder sogar im Wiederholungsfalle mit Freiheitsstrafe geahndet.

Noch geöffnete Restaurants, Friseure, Nagelstudios, Tattoo-Läden und ähnliche werden geschlossen.

23. März 2020
Dinslaken wirkt wie ausgestorben. Beim morgentlichen Besuch in der Bäckerei darf man nur noch einzeln in den Laden eintreten.

Alle Geschäfte die noch geöffnet sein dürfen, haben Abstandsmarkierungen und Hinweisschilder im Kundenbereich eingerichtet.

146 Corona-Infizierte sind heute im Kreis Wesel gemeldet und dort registriert. Zwei Menschen sind im Kreisgebiet daran verstorben. In Dinslaken sind 11 Menschen infiziert.

Ab heute gilt das Kontaktverbot, die Bedingungen der Bundesregierung zur Verringerung der Infizierungen mit dem Coronavirus.

Handwerker und Dienstleister dürfen weiterhin arbeiten.

Toilettenpapier, Mehl und Hefe sind in der Stadt Dinslaken heute nicht zu bekommen. Wer für ältere Menschen zusätzlich einkaufen will oder sogar muss und es auf dem Einkaufszettel steht, bleibt nichts anderes übrig, als weit zu fahren.

Schutzkleidung für Ärzte sind zur Zeit nicht lieferbar, teilt die Landesregierung NRW mit.

Bürgermeister Heidinger hat bei Facebook für Dinslaken erneut eine Mitteilung an die Bürger der Stadt ausgesprochen, unter anderem die Beileidsbekundungen an die Hinterbliebenen der am Coronavirus Verstorbenen.

24. März 2020
Federführende Tageszeitungen in Deutschland berichten, dass es keinen Mangel an Toilettenpapier in Deutschland gibt. Der größte Produzent für unser Land ist in Schweden ansässig und produziert rund um die Uhr auf erhöhten Level.

Dennoch gibt es in Supermärkten und bei discountern keine Möglichkeit Toilettenpapier zu kaufen, da diese nichts geliefert bekommen. Auch in kleineren Läden des Lebensmitteleinzelhandel sind Hygieneartikel wie Toilettenpapier nicht zu bekommen. Meine Empfehlung: reichtmeinklopapier.de

Bei Supermärkten und Discountern ergibt sich durch die derzeitige Infektionsgefahr noch ein weiteres Problem für die ältere Generation. Es handelt sich dabei um das Bezahlen mit Bargeld. Vor allem ältere Menschen bevorzugen Bargeld und verhalten sich sehr zögerlich mit der Geldkarte ihrer Bank oder mit dem Smartphone kontaktlos zu bezahlen. Teilweise können oder wollen die alten Menschen nicht auf Bargeld verzichten. Für die Kassierer*Innen ist es aber besonders wichtig möglichst jeglichen Kontakt mit der Kundschaft, auch bei Geldwechsel zu vermeiden.

Olympische Spiele in Japan finden in diesem Jahr nicht statt.

Der Bußgeldkatalog der Infektionsschutzverordnung ist heute von der Bundesregierung vorgestellt worden.

Ordnungsämter der Kommunen und die Polizei sorgen durch Kontrollen dafür, das die neuen Bedingungen um das Kontaktverbot eingehalten werden.

Die Landesregierung NRW verabschiedet heute ein 25-Milliarden-Hilfspaket für Unternehmen, Selbstständige und Arbeitnehmern zur Unterstützung gegen die Ausfallzeit durch die Coronakrise.

Der Landrat des Kreis Heinsberg bittet direkt bei der Volksrepublik China um Hilfe zur Lieferung von Schutzausrüstung in das Risikogebiet.

In Dinslaken ist das Abstrichzentrum für Test auf Coronavirus nach wenigen Tagen auf unbestimmte Zeit geschlossen worden. Grund seien die mangelnden Kapazitäten bei den Laboruntersuchungen, die somit nicht sicher gestellt sind.

25. März 2020
In Dinslaken sind heute durch die Tagespresse 18 Infizierte gemeldet und im gesammten Kreis Wesel 164 registrierte Infizierte.

Die Soforthilfen zur Bewältigung der Coronakrise des Bundes werden heute auf den weg gebracht, um Unternehmen und Selbstständigen in der Coronakrise zu helfen. Innerhalb weniger Tage nach Antragstellung soll eine Mitteilung kommen und auch das Hilfsgeld auf sein Konto.

Erntehelfer aus Nachbarländern dürfen wegen der Coronakrise in Deutschland nicht mehr einreisen.
Es fehlen zur zeit etwa 35000 Erntehelfer, lautet es in den Nachrichten

26. März 2020
Der Kreis Wesel teilt am Nachmittag die im Kreisgebiet Infizierten mit.
Gesamt 192 Personen, Wesel 22 Personen, Moers 35 Personen, Dinslaken 29 Personen, Hünxe 19 Personen, um nur einige Städte zu nennen.

Beim Discounter lenkt Sicherheitspersonal die Besucherströme und Kunden vor und in den Geschäftsräumen. Einzuhaltende Abstandsregeln werden durch Streifenmarkierungen und Absperrgitter erleichtert.

Auf dem Dinslakener Altmarkt bekommt man noch Eis am Verkaufsfenster im Becher oder im Hörnchen. Auch am Verkaufsfenster sind Abstandsregeln klar und deutlich mit Streifenmarkierungen und Hinweisschilder kenntlich gemacht. Die Kundschaft zeigt sich entspannt und sicher und nimmt es mit Humor. Verzehren darf man das Eis allerdings nur noch in einem Mindestabstand von 50 Metern zum Verkaufsfenster der Eisdiele. Grund dafür ist die mögliche Infektionsgefahr.

Rückblick
266 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 13. Woche 2019 andreashaab-fotografie


Der Beitrag "318 - Dinslakens Menschen bewegte in der 13. Woche 2020: Coronakrise, Rückblick" erschien zuerst auf andreashaab-fotografie.blogspot.com/

Freitag, 20. März 2020

317 - Dinslakens Menschen bewegte in der 12. Woche 2020: Coronakrise, Rückblick

Osterglockenfeld im Stadtpark Dinslaken, Foto: © 2020 Andreas Haab, Dinslaken

Dinslaken

Die Coronakrise sorgt auch in Dinslaken für große Beunruhigung, so könnte man meinen. Glauben kann man das nur, wenn man einzelnen Personen zuhört und die Geschichten und Tatsachenberichte aus dessen Familien erzählt bekommt.

Wer auf die Straßen schaut, vor allem auf die Einkaufsstrasse in Dinslaken, dann fällt auf, dass es obwohl eindringliche Warnungen vor der Ansteckungsgefahr des Coronavirus von Wissenschaftler, Politiker und Ärzten auf allen Ebenen im TV, Zeitungen und im Internet verbreitet werden, immer noch nicht in den Köpfen der Menschen jeden Alters angekommen ist.

Am Freitag den 13. März wurde zum Beispiel von der IHK-Duisburg verkündet, dass alle Zwischenprüfungen, Abschluss- und Weiterbildungsprüfungen für das Frühjahr und den Sommer abgesagt sind. Für Auszubildende und Leute die Weiterbildungen machen ist das ein tiefer Einschnitt in der Zeit ihrer beruflichen Karriere. Die Prüfungen werden wegen der Coronakrise zeitlich verschoben und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Die Schulpflicht in NRW wird auf unbestimmte Zeit aufgehoben, da Schulen und Kitas ab Montag den 16. März geschlossen sind. Für Betreuungsangebote sind die Schulen dennoch teilweise mit Lehrern besetzt.

Der Fussballverein Niederrhein stellte, so lautete es Freitag, alle Amateurspiele des Vereins ein. Betroffen sind mehr als 100 Mannschaften und somit mit mehr als 10000 Menschen.

Die Bundesregierung hat unbegrenzte finanzielle kreditbasierte Hilfen für alle Unternehmen und Arbeitnehmer in Deutschland zugesichert um die Coronakrise zu überstehen.

Österreich schließt alle Läden und Geschäfte sofort, so lautet es am Freitag.

Dänemark steht kurz vor der Schließung der Landesgrenzen.

US-Präsident ruft in den USA wegen der Coronakrise den nationalen Notstand aus, da die Zahl der Infizierten rasant steigt.

Der Samstag 14. März zeigt auch andere Nachbarländer, wie Tschechien und Polen, die auch ihre Landesgrenzen dicht machen. Die Türkei verordnet Einreiseverbot für Reisende aus anderen EU-Ländern.

Reisende die aus Österreich, Italien oder der Schweiz kommen, sollen sich selbst eine 14-tägige Quarantäne verordnen, empfiehlt der Bundesgesundheitsminister.

Für spezielle Berufsgruppen zur Sicherung des öffentlichen Lebens wurden Betreuungsangebote für ihre Kinder zugesagt.

Die Bundeslandwirtschaftsministerin verkündet, dass es kein Mangel an Lebensmittel in Deutschland gibt. Die Bürger sollen keine Hamsterkäufe machen.

Sonntag den 15. März wird bekannt, dass Deutschland Landesgrenzen schließt und zwar nach Frankreich, Luxemburg, Dänemark, Österreich und Schweiz. Berufspendler und Warenverkehr dürfen weiterhin die Grenze durchfahren.
Das Sonntagsfahrverbot für LKW ist vorerst aufgehoben.

NRW schließt Museen, Bibliotheken, Kinos, Bildungsangebote und Einkaufszentren.

Die Deutsche Bahn stellt um auf Sonntagsfahrplan.

Gottesdienste fallen teilweise aus.

Nord- und Ostseeinseln sind für Touristen ab heute geschlossen.

In Spanien wurde eine 15-tägige Ausgangssperre verhängt.

Der amerikanische Präsident will sich einen in Deutschland entwickelten Impfstoff für sein Land exklusiv sichern und bietet dem deutschen Unternehmen viel Geld.

Nachbarschaftshilfe für Ältere oder Familien ohne Kinderbetreuung und auch als Hundesitter wird zum Thema in der Stadt.

Montag den 16. März tritt die durch den Bürgermeister der Stadt Dinslaken verkündete Allgemeinverfügung in Kraft, so heißt es.

Zuvor hatte die Bundeskanzlerin Einschränkungen für die gesamte Bevölkerung verkündet, die ab sofort in Kraft treten.

13 Tote durch den Coronavirus in Deutschland.

Der Autokonzern Opel schließt aufgrund der Pandemie 15 Werke auf absehbare Zeit.

Fluggesellschaften stellen Flüge ins Ausland ein.

Stornierungen zahlreicher Hotelbuchungen an Nord- und Ostsee.

Das Bundesland Bayern ruft ab Dienstag den Katastrophenfall aus.

Am Dienstag der 17. März stuft das Robert-Koch-Institut das Risiko in Deutschland vom Coronavirus infiziert zu werden, auf hoch ein.

Die Fussball-Europameisterschaft wird für dieses Jahr abgesagt und für das nächste Jahr einberaumt.

Unsere Bundeskanzlerin verkündet ein Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger. Vorerst 30 Tage soll das Einreiseverbot dauern.

Laut Bundesregierung soll die Zahl der Intensivbetten in Krankenhäusern zeitnah verdoppelt werden.

Einkaufszentren mit mehr als 15 Geschäfte müssen geschlossen werden, sei denn es ist ein Lebensmittelversorger im Haus. Der Zugang ist dann nur dort hin möglich.

Im Lebensmitteleinzelhandel sind Waren schneller verkauft als nachproduziert.

Toilettenpapier ist zu Zeit bei Hamsterkäufen in Deutschland der Renner in Supermärkten. In Frankreich ist es der Rotwein und in den Niederlanden Chips.

Warenmangel entsteht durch Hamsterkäufe.

Kassenjobs im Einzelhandel sind durch Bargeld, Husten der Kunden und Aushändigung der Geld- oder Kreditkarten besonders gefährdet.

Spielplätze werden, weil die Bevölkerung sich nicht an die neuen Bedingungen durch die Pandemie hält, gesperrt.

NRW-Ministerpräsident erklärt in seiner Anprache an die Menschen in NRW, dass es bei der Pandemie um Leben und Tod geht und er erwartet, das sich die Bevölkerung auch daran hält.

Durch die Schließungen der vielen Geschäfte, die nicht die öffentliche Daseinsversorgung sichert, geht der NRW-Ministerpräsident davon aus, dass die Ordnungsämter die Öffnungszeiten und die Bedingungen für Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants entsprechend in den Griff bekommen.

In Paris gilt bereits die Ausgangssperre. Wer sich nicht daran hält, oder keine Bescheinigung zum Beispiel vom Arbeitgeber bei sich hat, zahlt 135 Euro.

Belgien hat eine 3-wöchige Ausgangssperre verhängt.

Mittwoch der 18. März ist ab 15 Uhr Geschäftsschluss. Alle Geschäfte scheinen noch nicht erkannt zu haben, das es um die Kontakte zu Menschen geht und die damit verbundene Infektionsgefahr für jeden Einzelnen.

Supermärkte, Discounter, Wochenmärkte, Apotheken, Grosshändler, Abhol- und Lieferdienste dürfen ab sofort auch sonntags von 13 bis 18 Uhr öffnen.
Eine Öffnungspflicht gibt es nicht.

Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam findet wegen der Coronakrise in diesem Jahr nicht statt. Gleiches gilt für die Weltmesse der Photographie, die Photokina.

Am Mittwoch dieser Woche sind 71 Erkrankte in Deutschland, die durch den Coronavirus infiziert gewesen sind, gesundet. Diese Menschen sind jetzt immun.

Donnerstag der 19. März zeigt 99 Infizierte im Kreis Wesel. Die Zahl musste korrigiert werden, da es Doppelmeldungen gab.

In NRW ist eine Finanzspritze von 25 Milliarden Euro als Rettungsschirm für Unternehmen von der Landesregierung bereit gestellt worden.

NRW-Ministerpräsident appeliert an die Vernunft der Bürger soziale Kontakte, persönliche Kontakte und Gruppenbildungen in jedem Falle zu vermeiden. Die Ansteckungsgefahr ist sehr hoch für jeden Menschen. Eine Ausgangssperre ist die nächste Einschränkung, die er vermeiden will.

Die Landesgartenschau, die in Kamp-Lintfort im April diesen Jahres eröffnet werden sollte, wird vorerst auf den Monat Mai verschoben.


Was für eine Woche....

Rückblick
265 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 12. Woche 2019: andreashaab-fotografie


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Freitag, 13. März 2020

316 - Dinslakens Menschen bewegte in der 11. Woche 2020: Coronavirus, Wolf in NRW, Rückblick

Regenbogen versinkt in der Regenfront, Foto: © 2020 Andreas Haab, Dinslaken

Dinslaken

Coronavirus
Am vergangenen Freitag (6. März) sind auf der Welt bereits 100.000 Menschen mit dem so bedrohlichen Coronavirus infiziert. In Deutschland waren es am vergangenen Freitag 577 Menschen

Der Vatikan schließt die Bibliothek für Besucher.
Das Bundesliga-Spiel in Mönchengladbach findet statt, obwohl namhafte Virologen durch die Gefahr der Verbreitung des Virus davon abraten.

Alle Virologen und Ärzte sind sich in Deutschland einig, das die Verbreitung des Coronavirus unbedingt verlangsamt werden muss, um einen Kollaps im Gesundheitssystem durch zu viel zeitgleich Erkrankte zu vermeiden. Eine sehr kluge Entscheidung.

Tafeln in Deutschland melden, dass sie für Bedürftige kaum bis gar keine ware mehr zur Verfügung haben, da zuvor in den Lebensmittelgeschäften Hamsterkäufe stattgefunden haben.

Der vergangene Samstag (7. März) zeigt, dass die EU-Grenzen auf der Balkanroute für Flüchtlinge geschlossen wurde.

Über verschiedenste Medien wird davon abgeraten, in Coronazeiten in Risikogebiete zu reisen. Flugreisen werden eher vermieden. Lufthansa reduziert Flüge in Risikogebiete.

Feierlichkeiten oder Treffen mit Vorerkrankten sollten in jedem Falle während der Virus sich verbreitet vermieden werden.

Ärzte empfehlen eine Pneumokokken-Impfung ab dem alter 60+, da Lungenentzündungen vermieden werden.

Der vergangene Sonntag (8. März) zeigt, dass in Deutschland um 21:00 Uhr bereits 1041 Infizierte registriert sind. Der erste Deutsche ist auf dem afrikanischen Kontinent am Coronavirus verstorben.

Der Bundesgesundheitsminister empfiehlt, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmer abzusagen oder zu verschieben. In den TV-Tagesschau-Nachrichten von Sonntag 17:00 Uhr wurde auch empfohlen, kleinere Veranstaltungen von z.B. Vereinen oder Clubs vorübergehend abzusagen oder zu verschieben, was aber in den Folgenachrichten nicht mehr wiederholt wurde.

Am Abend kam eine Mitteilung aus Wesel, dass es dort einen begründeten Verdacht auf Infizierung mit dem Coronavirus an einem Gymnasium gebe.

Am vergangenen Montag (9. März) brach an der Börse der Ölpreis um ca. 30% ein. Da der Preisverfall für einen Börsentag enorm war, fielen mehrfach Server im Internet aus.
Der Ölpreisverfall löst einen Crash an der Börse aus. Der Handel am Finanzmarkt in Deutschland und an der amerikanischen Börse (FED) wurde teilweise ausgesetzt.
Der amerikanische Aktienindex Dow Jones verliert erstmals in der Börsengeschichte der vergangenen 100 Jahren 2000 Punkte an einem Tag.

In Italien ist am Abend das gesamte Land unter Quarantäne gestellt.

In Dinslaken wurde mitgeteilt, das der EnergyRun, der Marathon-Dinslaken möglicherweise abgesagt werden muss. Der federführende Verein berät sich mit den Behörden.

Der Tag verabschiedete sich mit einem sehr schönen Doppelregenbogen am Abendhimmel in Dinslakens Osten. (Siehe Foto oben)

Am vergangenen Dienstag (10. März) debattiert das EU-Parlament über das Coronavirus und die daraus folgende Pandemie. Es zeigt sich, dass sich die Mitgliedsländer der Europäischen Gemeinschaft ganz und gar nicht einig sind. Die Live-Übertragung konnte mitverfolgt werden.

Im Kreis Wesel sind, so wird heute bekannt, 3 Personen wegen des Coronavirus-Verdacht in häuslicher Quarantäne. 1 Person in Kamp-Lintfort und 2 Personen in Moers. In Dinslaken sind 2 Personen wegen des Verdachtsfall auf Infizierung in häuslicher Quarantäne.

Der Marathon-Dinslaken teilt mit, dass der EnergyRun in Dinslaken abgesagt ist.
Grund ist der Erlass der NRW-Landesregierung zu Großveranstaltungen, nach der die öffentlichen Ämter Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmer verbieten müssen.

Der vergangene Mittwoch (11. März) zeigt die Maßnahmen, die der Präsident Italiens aufgrund der Coronavirus-Verbreitung im gesamten Land verkündet.
Darin heißt es, dass Läden, Geschäfte und Restaurants geschlossen bleiben sollen. Nur Apotheken und Lebensmittelgeschäfte dürfen ihre Geschäfte öffnen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigt erstmals eine Pandemie.

Am Abend sind 10 Personen im Kreis Wesel mit dem Verdachtsfall auf Coronavirus registriert. Zeitgleich sind es in Duisburg 7 Menschen, im Kreis Kleve 2 Menschen, im Kreis Borken 7 Menschen, im Kreis Recklinghausen 9 Menschen, in Bottrop 1 Mensch, in Oberhausen 1 Mensch und in Mülheim und Krefeld sind bis dato keine Personen infiziert.

Am Donnerstag 12. März sind in Deutschland 2000 Menschen als infiziert bekannt.


Wolf in NRW
Auf der Webseite des LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW) sind bis heute keine neuen Nutztierrisse aufgelistet. Dennoch gab es im Umgebungsbereich des Wolfsgebiet Schermbeck in den vergangenen Tagen mehrfach Wolfssichtungen. Dabei hat sich auch herausgestellt, das es sich um einen weiteren Wolf handelt. Damit sind rechts- und linksrheinisch im Kreis Wesel und darüber hinaus im Kreis Kleve mehrere Wölfe unterwegs. Ob daraus ein zukünftiges Rudel entsteht, oder ein Rudel bereits vorhanden ist, wird sich noch rausstellen.

Rückblick
264 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 11. Woche 2019: andreashaab-fotografie


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Freitag, 6. März 2020

315 - Dinslakens Menschen bewegte in der 10. Woche 2020: Coronavirus, Wolf in NRW, Rheinpegel, Rückblick

Parkplatz Alte Feuerwache in Dinslaken, Foto: @ 2020 Andreas Haab - Dinslaken 

Dinslaken

Coronavirus
Am vergangenen Freitag wurden offiziell 80 Coronavirus-Infizierte in Deutschland gemeldet. Der Raum Heinsberg in NRW wurde kurz darauf zum Sperrgebiet Risikogebiet erklärt, um vorsichtshalber, damit die Infektionsfälle auf Nachbargebiete möglichst lange verzögert werden kann, keine weiteren Infizierungen sich besonders schnell verbreiten können.
Weltweit, so die Meldungen vom vergangenen Samstag, sind 345 Messen und Ausstellungen abgesagt oder zumindest verschoben worden.

Im Raum Düsseldorf ist von einer Firma ein Schnelltest entwickelt worden, der es möglich macht, die Infizierung mit dem Coronavirus innerhalb einer Stunde zum Ergebnis zu führen. Da der Test noch nicht in Deutschland zugelassen ist, wurde die Zulassung am darauf folgenden Montag eingereicht.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Risiko für die Bevölkerung infiziert zu werden, von hoch auf sehr hoch eingestuft.

In Kleve am Niederrhein wurde am vergangenen Wochenende ein Testzelt eingerichtet, damit sich die Menschen dort vorab zum Coronavirus untersuchen lassen können.

Seit Montag sind 150 Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus offiziell infiziert.
Ärzte beklagen, dass die benötigte und vorgeschriebene Schutzausrüstung für das untersuchende Personal und die Ärzte nicht ausreichend vorhanden ist und verschiedentlich auch nicht lieferbar.

Vergangenen Dienstag sind bereits 200 Coronafälle in Deutschland registriert.
Laut Robert-Koch-Institut wird die Gefahr sich mit dem Coronavirus zu infizieren, für die Bevölkerung in Deutschland als mäßig eingestuft.

In Deutschland wird die Leipziger Buchmesse abgesagt.
Das EU-Parlament in Brüssel wird für Besucher gesperrt.
Der Louvre in Paris wird geschlossen.
Große Konzerne fangen an Rohstoffe zu bunkern, um möglicherweise Lieferengpässe ausgleichen zu können.

In Dinslaken haben, wie in den vergangenen Tagen auch, Hamsterkäufe stattgefunden.

Am Donnerstag wurden in Deutschland bereits 349 Infizierte offiziell durch das Robert-Koch-Institut gemeldet. Die meisten Infizierten Menschen leben in NRW, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Wolf in NRW
Am 1. März und am 2. März 2020 gab es jeweils einen Nutztierangriff, bei dem insgesamt 3 Tiere (Damwild) zu Tode kamen. Gemeldet sind die Nutztierrisse offiziell beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV). Insgesamt stehen beim LANUV seit Jahresbeginn 8 Nutztierrisse mit 10 toten Tieren in Bearbeitung.

Rheinpegel
Die Regenfälle der vergangenen und der nächsten Tage lassen die Flusspegel erneut ansteigen. Der Rhein bei Koblenz war bisher leicht fallend und steigt in den nächsten Tagen wieder an. In Duisburg am Pegel Ruhrort steht er am 05. März 2020, 22:00 Uhr bei 755 cm, Tendenz steigend. Bis zur Hochwassermarke 1 fehlen in Duisburg-Ruhrort noch 45 cm.

Rückblick
263 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 10. Woche 2019: andreashaab-fotografie


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Freitag, 28. Februar 2020

314 - Dinslakens Menschen bewegte in der 9. Woche 2020: Sturmwochenende, Virusverdachtsfall, Wolf in NRW, Wussten Sie schon, Rückblick

Heizoel wird vom Tankwagen in den Erdtank gefüllt. Foto: © 2020 Andreas Haab, Dinslaken

Dinslaken

Sturmwochenende
Am vergangenen Freitag wurde vom Wetterdienst Sturm "Yulia" angekündigt.
Sonntag darauf waren in Dinslaken zwischen 10:30 Uhr und 14:00 Uhr die für den Raum Dinslaken stärksten Windböen zwischen 76 bis 89 km/h zu verzeichnen. Zeitgleich wurde durch die Medien angekündigt, dass die Bahnfahrten Duisburg nach Düsseldorf und Dinslaken nach Oberhausen wegen zu erwartenden Sturmschäden für mehrere Stunden unterbrochen werden mussten. Im Raum Duisburg/Düsseldorf ging es um Baukräne, die drohten wegen des Sturm umzustürzen.
Da der Sturm zusätzlich ordentlich Regen mitbrachte, führte anschließend der Rotbach in Dinslaken erhöhten Wasserstand.

Virusverdachtsfall
Am vergangenen Montag ist durch Medien bekannt geworden, dass in Norditalien mehrere Orte nahe dem Grossraum Mailand unter Quaratäne gestellt wurden. Dort wurden zu dem Zeitpunkt 230 vermutlich Infizierte Menschen und 6 Tote durch den sich verbreitenden Coronavirus festgestellt. Kurzzeitig wurde auch der Zugverkehr zwischen Italien und Österreich eingestellt, da der Verdacht von infizierten Reisende bestand.
In Italien hat die deutsche DHL, die auch für Italien Pakete transportiert, den Transport und die Zustellung von Paketen in infizierte und abgesperrte Gebiete vorerst eingestellt. Im Norden Italiens machten zum Zeitpunkt viele Menschen Hamsterkäufe.

Am vergangenen Mittwoch hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals mitgeteilt, dass es inzwischen weltweit mehr Coronavirus-Verdachtsfälle gibt, als in China selbst registriert sind. Offiziell sollen es 81000 Verdachtsfälle weltweit sein.

Der gestrige Donnerstag zeigte für Deutschland 27 Coronavirus-Verdachtsfälle und ein kleiner Ort im Raum Heinsberg in NRW wurde unter Quarantäne gestellt.

Das Bundesinnenministerium hat zum Schutz der Bevölkerung einen Krisenstab eingerichtet. Das Robert-Koch-Institut in Berlin unterstützt bei der Überwachung und  erfasst Verbreitungsgebiete. Damit Kommunen und die örtlichen Gesundheitsämter bei auftretender Pandemie handlungsfähig werden können, aktualisieren sie zur Zeit die Pandemie-Pläne in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, Rettungsdiensten, Hilfsdiensten und Krankenhäuser.

Bei grippeähnlichen Symthomen mit Fieber sind potentiell Infizierte auf Coronavirus zu testen. Im Verdachtsfall zuerst beim Hausarzt anrufen und nicht erst dort hingehen. (Ansteckungsgefahr)

Ergebnisse zu einem Coronavirus-Test sind innerhalb weniger Stunden verfügbar.

In Dinslaken wächst die Sorge vor dem Verdachtsfall sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Erste Hamsterkäufe fanden auch hier in Supermärkten statt. Normalerweise kauft jeder dort in sogenannten haushaltsüblichen Mengen ein. Wenn aber mehrfach Lebensmitteleinkäufe für über 250 Euro stattfinden, fällt das schon besonders auf. Die Angst steckt in den Menschen, vor allem deswegen, weil über die Vielzahl der Medien so viele unterschiedliche Aussagen zum Krankheitsbild und -verlauf kursieren. Desweiteren wird aus der Ärzteschaft auch in den Medien immer aufs Neue vom nicht-vorbereitet-sein auf so eine bevorstehende Pandemie gesprochen.
Solche Aussagen schüren Ängste bei der Bevölkerung. Wenn dann noch Führungskräfte großer Insitute oder Firmen auch in Panik geraten, gilt es umso mehr, nicht zu beschwichtigen, sondern auch unschöne Tatsachen auf den Tisch zu bringen und die Wahrheit sagen.

Wolf in NRW
Die Wölfin "Gloria" hat sich offenbar von ihrem heimatlichen Wolfsgebiet Schermbeck vorrübergehend verabschiedet. Seit mehr als acht Wochen sind keine Nutztierrisse im Kreis Wesel mehr auf der LANUV-Seite registriert worden. Vielleicht hat sie einen Wolfsrüden entdeckt und ein neues Rudel ist auf dem Weg gebracht, oder ist die Wölfin (GW954f) woanders sesshaft geworden?

Wussten Sie schon...
...das Heizöl zur Zeit günstig einzukaufen ist?
Stand 27.02.2020, 22:30 Uhr, (Brent) 46,66 Euro pro 100 Liter

Rückblick
262 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 9. Woche 2020: andreashaab-fotografie


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Freitag, 21. Februar 2020

313 - Dinslakens Menschen bewegte in der 8. Woche 2020: Sturm Victoria, Kleingartenanlagen, Weiberfastnacht, Wolf in NRW, Rückblick

Bühnenscheinwerfer sorgen zu Weiberfastnacht für ein buntes Spektakel 
Foto: © 2020 Andreas Haab, Dinslaken

Dinslaken

Sturm Victoria
Der vom Wetterdienst angekündigte Sturm Victoria mit starken Winden kam am vergangenen Sonntag abends auch über Dinslaken. Die stärkste Phase des Windes ging einher mit Regen und war zwischen 19:30 Uhr und 20:30 Uhr in der Stadt besonders stark zu spüren.

Kleingartenanlagen
In Dinslaken gibt es zahlreiche Kleingartenanlagen, die in den Wintermonaten nicht so oft von den einzelnen Pächter genutzt werden, wie in den Sommermonaten. In der weniger frequentierten Zeit zeigt sich, dass sich unberechtigte Besucher der Anlagen die Stille zu nutze machen und überdachte Terrassen oder Sitzgelegenheiten ungefragt für sich in Anspruch nehmen. Dabei werden Decken, Liegestuhlpolster und was sonst noch greifbar ist zur Übernachtung oder während des Aufenthalts benutzt oder sogar mitgenommen. Zeitgleich wird Müll in Form von Zigarrettenkippen, Taschentücher, Kondome, Bierdosen oder andere menschliche Hinterlassenschaften von den unberechtigten Besuchern zurückgelassen. Die Kleingartenpächter sind über sowas nicht nur nicht erfreut, sondern reagieren zunehmend ungehalten, so auch von Hundebesitzern, die Hinterlassenschaften vom Gassigang auf den Gehwegen oder in den Grünanlagen des Kleingartengeländes nicht rückstandslos beseitigen. Bei Sachbeschädigung oder Diebstall in den Kleingartenanlagen wird die örtliche Polizei hinzugezogen. Desweiteren sind in Kleingärten mittlerweile zahlreiche nachtsichtfähige Überwachungsgeräte installiert, die so unberechtigte Besucher einzelner Gärten und Lauben bestens aufzeichnen.

Weiberfastnacht
Auf dem Dinslakener Altmarkt wurde ab 13:00 Uhr gestern Weiberfastnacht gefeiert. Zuvor hatte die Stadt Dinslaken den Bürgern mitgeteilt, dass es in diesem Jahr glasfrei vonstatten gehen soll. Zudem wurden die Zugänge zum Altmarkt von Sicherheitskräften kontrolliert um höchstmögliche Sicherheit für die Feiernden zu bieten. Vormittags um 11:11 Uhr übernahmen die Möhnen die Macht im Dinslakener Rathaus und eröffneten somit den Strassenkarneval in Dinslaken für die kommenden Tage.
Gegen 19:00 Uhr fing es dann an zu regnen und die durch die Wetterdienste angekündigte Kaltfront mit stürmischen Wind aus westlichen Richtungen traf gegen 20:30 Uhr in Dinslaken ein. Schlagartig wurde es ruhiger in der Innenstadt und am Altmarkt und die Karnevalisten verzogen sich in die umliegenden Kneipen und suchten überdachte Räume für ihre Feierlichkeiten auf. In den umliegenden Strassen des Altmarkt war dann dennoch Glas in Form von Flaschen oder Scherben von Getränkegläsern, neben Plastik, Müll und Essensresten zu finden.

Wolf in NRW
Letzte Woche rief ich in meinem Wochenbericht nach "Gloria" der ansässig gewordenen Wölfin aus dem Wolfsgebiet Schermbeck. Bis heute gibt es keine erneute Meldung auf der Webseite des LANUV unter Nutztierrisse zu vermelden. Am 24. Dezember letzten Jahres wurde der bisher letzte Nutztierriss im Kreis Wesel dokumentiert und auch vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz bestätigt. Lebt Gloria (GW954f) noch? Ist Gloria etwa entnommen worden, oder ist die Wölfin weitergezogen?

Rückblick
261 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 8. Woche 2019: andreashaab-fotografie


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