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Freitag, 9. August 2019

285 - Dinslakens Menschen bewegte in der 32. Woche 2019: Rotbach, Trockenheit, Wolf in NRW, Rückblick

Antikes im Garten

Dinslaken

Rotbach
Der Wasserstand im Rotbach ist sehr dürftig. An wenigen Stellen gibt es Wasseransammlungen, die aber nicht fließen. Durchgehendes Fließgewässer ist dieser Bach nicht mehr. Damit der Rotbach zum wieder fließt, bedarf es einiges an Regen.
Ganz so trocken, wie im Dürrejahr 2018 zeigt sich der Rotbach in diesem Sommer nicht.

Trockenheit
Die Grünanlagen und Gärten im Raum Dinslaken zeigen sich teilweise vertrocknet. Rasenflächen, die normalerweise äußerst robust sind, zeigen die Dürre besonders stark. Bäume im Stadtgebiet zeigen die Trockenheit erst sehr spät. Wenn Sie also den ein- oder anderen Eimer Wasser übrig haben, geben Sie diesen den Bäumen in Ihrer direkten Umgebung.

Wolf in NRW
Am vergangenen Sonntag gab es erneut einen Nutztierriss, der zum Tod eines Schafs führte und ein weiteres wurde schwer verletzt. 20 Meter von einem Wohnhaus entfernt in der Gemeinde Hünxe im "Wolfsgebiet Schermbeck". Vermutet wird der Tierriss durch die heimisch gewordene Wölfin "Gloria von Wesel" (GW954f). Ob das so auch ist, wird erst noch die DNA-Untersuchung ergeben.

Rückblick
233 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 32. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 2. August 2019

284 - Dinslakens Menschen bewegte in der 31. Woche 2019: Blinklicht, Wolf in NRW, Rückblick

Blinklicht an einer Baustelle

Dinslaken

Blinklicht
Dinslaken hat viele Baustellen. Eigentlich müsste Dinslaken permanent, ständig und überall blinken, so wie das Baustellenlicht oben auf dem Foto. Auffallende Baustellen in und nahe der Innenstadt sind zum Beispiel die Baustelle an der Hans-Böckler-Strasse Ecke B8. Dort beginnen gerade die Erdarbeiten für zukünftige Gewerbebetriebe. Dann die Baustelle Hans-Böckler-Strasse nahe der Schlossstrasse. Dort wird eine Fernwärmeleitung erneuert. Weiter Richtung Innenstadt auf der Otto-Brenner-Strasse zwischen Europas größtem Fitnessbetrieb und der Julius-Kalle-Strasse. Dort entstehen mehrere Neubauten und Betriebe. Auf der anderen Seite der Otto-Brenner-Strasse parallel zur Karlstrasse, dort wurde eine Mehrfamilienhaus vor einiger Zeit abgerissen. Sollte dort nicht das zukünftige Kino stehen? Dann war noch der Bahnhofsvorplatz in Planung und die Sanierung des Dinslakener Bahnhofsbauwerks. Der Platz am Postamt sollte doch auch neugestaltet werden. Die Dinslakener Stadthalle (Kathrin-Türks-Halle) befindet sich zur Zeit in der Umbauphase und droht bis Ende 2020 fertig zu sein. Als nächstes ist da noch die Althoffstrasse, die erneut umgestaltet werden soll. Abgesehen von den Strassenbrücken und Eisenbahnbrücken, die teilweise nicht nur saniert, sondern gleich ganz erneuert werden müssen. Da ist ja noch die Strassenbrücke über den Rotbach an der Voerder Strasse, die zur Zeit Baustellenbetrieb ist.

Von den anderen Baustellen, wie zum Beispiel im Museumspark, dessen Grünanlagen geradezu vor Unkraut (nein Beikraut) protzen. Oder Teile der Grünanlagen im Stadtpark, die kaum ermöglichen Anpflanzungen von Beikraut zu unterscheiden. Manchmal könnte man den Eindruck gewinnen, dass es zuwenig echte Fachkräfte mit gärtnerischen Kenntnissen und Fertigkeiten und den Kräften gibt, die Grünanlagen eigentlich mit Herzblut zur Schönheit verhelfen. Den Grünanlagen in der Innenstadt fehlt es einfach an regelmäßiger Pflege. Betongärtner können das nicht leisten, die sollen bei ihren Pflastersteinen bleiben.

Wolf in NRW
Mittlerweile werden auch auf politischer Seite Stimmen laut, den Schutzstatus des Wolfes neu zu bewerten. Das klingt zwar gut, bringt den Betrieben mit Weidetierhaltung aber erstmal keine wirkliche Hilfe. Die geförderten Schutzmassnahmen in Form von Zäunen sind zwar für so einen Wolf zuerst einmal ein Hinderniss, aber kein wirkliches Hinderniss. Das Raubtier ist, so dürfte es inzwischen jedem Weidetierhalter klar sein, in der Lage umzudenken und neue Wege zu den Beuteopfern zu finden. Die Wölfin "Gloria" (GW954f) hat es ja mehrfach bewiesen.

Im Raum Düren hat es vor wenigen Tagen einen Nutztierriss gegeben. Dort sind 7 Tiere betroffen. 1 Schaf ist tot, 1 Schaf verletzt und die anderen 5 Schafe fehlen ganz und sind verschwunden und das alles an einem Tag. Wenn dieser Nutztierriss durch den Wolf verursacht worden sein sollte, dann waren dort mehrere Wölfe. Oder sind die Schafe dort einfach durch Menschenhand geklaut worden. Das Landesamt LANUV bearbeitet den Fall.

Rückblick
232 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 31. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 26. Juli 2019

283 - Dinslakens Menschen bewegte in der 30. Woche 2019: Hitzewoche, Wolf in NRW, Rückblick

Links oben die Internationale Raumstation ISS und rechts unten der Blutmond vom 27.07.2018

Dinslaken

Hitzewoche
Was für ein Erlebnis. Wir brauchen nicht bis nach Arizona. Die Hitze kommt zu uns.
So eine Rekordwoche der Temperaturen bis über 40°C ist auch bei uns am Niederrhein möglich. Der neue Temperaturrekord von Donnerstag den 25. Juli 2019 liegt bei 42,6°C in Lingen in Niedersachsen.  
In NRW lag der höchste Messwert bei 41,8°C in Marl.
Bei solchen Hitzegraden, die über die eigene Körpertemperatur hinausgeht, hält alles inne. Einzelne Menschen sieht man nur in der Innenstadt Dinslakens, so mal eben schnell irgendwo rein gehen. Eis essen, Kaltes trinken, wenig Aufenthalt im Freien.
Wer raus muß und die Haustüre öffnet, läuft wie vor eine Wand, eine Temperaturwand. Hausflure und Kellerräume, wenn vorhanden, brachten Abkühlung.

Im Haus liefen Ventilatoren bei auf Schlitz geöffneten Fenstern. 26°C im Innenraum um 17:00 Uhr. Die Luft muss zirkulieren. Das macht Hitze erträglicher.
Viele Menschen wissen das gar nicht. Ventilatoren helfen wirklich. Nein, man stellt diese nicht auf "volle Pulle", sondern kleinste Stufe reicht aus. Hauptsache die Luft bewegt sich, darauf kommt es an.

Im letzten Jahr war wohl das Sommerereignis der Nachthimmel am 27. Juli 2018. Das Foto oben zeigt links oben den Streifen, den die Internationale Raumstation ISS über Dinslaken zieht als der Blutmond (unten rechts) gerade sichtbar wurde. Später war dann auch noch der Mars nahe des Mondes am Nachthimmel zu sehen. Viele Menschen beobachteten dieses Himmelsereignis.

Wolf in NRW
Am vergangenen Dienstag gab es wieder einen Nutztierriss im Wolfsgebiet Schermbeck, genauer in Hünxe, in der Ortsmitte, 60 Meter von der Wohnbebauung entfernt. Dieser Wolf ist Verhaltensauffällig. Da können noch so viele selbsternannte Wolfsexperten anderes behaupten. Die Menschen und Nutztierhalter, die sich seit Beginn an, also seit der Wolf auch in NRW rumstreift mit dem Thema befasst haben, alle auf dem gleichen Wissensstand. Dieser Wolf ist und bleibt ein Raubtier und hat für mich längst die Stufe "gefährlich" erreicht, da er keine Scheu hat, auch in Ortschaften nach Beute zu suchen. 120 Meter vom Marktplatz in Hünxe ist Tierriss für die Menschen dort wohl kaum zumutbar. Die Politik und die sogenannten Experten können Zäune ziehen und Gatter bauen, der Wolf ist schlauer.

Rückblick
231 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 30. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Korrektur: Temperaturmesswerte des Rekords um 02:45 Uhr nachträglich geändert.

Freitag, 19. Juli 2019

282 - Dinslakens Menschen bewegte in der 29. Woche 2019: Parken in Dinslaken, Wolf in NRW, Mäusebussard, Rückblick

Multifunktionale Landmaschine im Einsatz

Dinslaken

Parken in Dinslaken
Die seit 20 Jahren bestehende musikalische Veranstaltungsreihe im Dinslakener Burgtheater ist nun vorbei. Die Ferienzeit hat begonnen. Es wird ruhiger in Dinslaken.
Zeit zum Nachdenken über das was gelaufen ist.
Das Burgtheater-Event hat sicherlich Erfolge zu feiern, aber mit weniger Zuschauern und Besuchern. Dennoch fanden sich am letzten Veranstaltungsabend zahlreiche Außenstehende und -sitzende rund um das Burgtheater ein, um der künstlerischen Darbietung zu lauschen. Die Althoffstrasse wurde zur Tribüne. Vor dem Burgtheatereingang fanden Zuhörer*innen Platz auf selbst mitgebrachten Campingstühlen. Hauseingangstreppen der gegenüber liegenden Häuserreihe wurden zu Sitzplätzen und auch die Deichseln der vor dem Burgtheater abgestellten Getränkeanhänger und des Toilettenwagens sind als Sitzplatz genutzt worden. Auf der Wiese im Bereich Kinderspielplatz wurde von Zuhörern das ein- oder andere Picknick während der Bühnenveranstaltung zelebriert. Am Ententeich entlang des Bauzauns fanden auch zahlreiche Zuhörer auf Campingstühlen Platz. Ich habe ca. 300 Personen im Umfeld des Burgtheaters gezählt.

So, das die Veranstaltung Besucher anzieht, ist das Eine. Das Andere ist die Parkplatzsituation in der Innenstadt Dinslakens während so eines Veranstaltungsabend. Die Besucher des Burgtheaters parken ihr Fahrzeug in der Dinslakener Altstadt, nach 18:00 Uhr also gebührenfrei. Alle Parkplätze sind besetzt. Anwohner, die dann zur Veranstaltungszeit mit ihrem Fahrzeug einen Parkplatz suchen müssen, bleiben erfolglos. Auch in den Wohnstrassen rund um die Altstadt bis zur B8 waren alle möglichen Parkplätze belegt. Irgendwo hinstellen, auch wenn es im Halteverbot ist, ist die schlechteste Lösung.
Die Tiefgarage unter dem Rathausvorplatz ist frei. Warum?
Warum hat es der Veranstalter im Einklang mit der Stadt Dinslaken bis heute nicht geschafft, die Parkgebühren zum Beispiel für die Nutzung der Tiefgarage am Kreisverkehr in die Ticketpreise zu übernehmen und somit dem Ticketkäufer auch direkt einen Parkplatz zu sichern.
Der Stadt Dinslaken ist das bereits vor mehr als 10 Jahren von Anwohnern der Innenstadt vorgeschlagen worden, um eine verbesserte Lösung für Anwohnerparkplätze zu schaffen. Nichts von dem ist umgesetzt worden. Parkplätze gibt es, ja nur die Anwohner finden keinerlei Berücksichtigung.

Wolf in NRW
Im Raum Hünxe sind in der letzten Woche zwei Nutztierrisse verzeichnet worden, dem jeweils zwei Schafe zum Opfer wurden. Nachzulesen auf der Internetseite des LANUV (wolf.nrw). In Tageszeitungen wurde auch von Wolfssichtungen im Raum Düsseldorf berichtet. Dort sollen verschiedene Menschen an unterschiedlichen Orten auf dem Stadtgebiet Wölfe erkannt haben. Ob das so stimmt, wird zur Zeit überprüft.
Spannend, so will ich es mal milde ausdrücken, wird es langsam für Weidetierhalter. Die finden den Wolf mittlerweile gar nicht mehr lustig. Die Bundes- und Landesregierung, scheint die Anwesenheit so eines Raubtieres in bewohnten Gebieten völlig falsch einzuschätzen. Der Wolf, sofern dieser für die Nutztierrisse verantwortlich gemacht werden kann, ist in der Lage selbstlernend Hindernisse zu umgehen. Zäune die Herden Schutz bieten sollen, auch wenn diese gefördert werden, sind für so ein Tier kein Hinderniss. Die Verantwortlichen, die Wölfe allumfänglich schützen wollen, sind offensichtlich nicht in der Lage, die Situation zu erfassen, geschweige Erfahrenen zuzuhören und entsprechende Umsetzungsstrategien zu entwickeln. Wölfe, die 10 Meter von Häusern Tiere reißen gehören schleunigst entnommen.

Mäusebussard
Das die Brutzeit des Mäusebussards zu Ende ist, habe ich bereits berichtet. Die Jungvögel fliegen bereits, werden aber immer noch von den Elterntieren mit Beute versorgt. Sie üben bereits spielerisch den Kampf um die Beute. Häufig saßen sie auf dem Boden oder auf Zäunen in den vergangenen Tagen und wurden auch dort mit Beute versorgt. Soweit ich beobachten konnte, haben sich die Raubvögel bisher prächtig entwickelt.

Rückblick
230 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 29. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 12. Juli 2019

281 - Dinslakens Menschen bewegte in der 28. Woche 2019: Affentheater, Mäusebussard, Wolf in NRW, Rückblick

Taube duscht bei Starkregen

Dinslaken

Affentheater
Herbert ist gestern Abend auf der Bühne im Dinslakener Burgtheater, das Publikum gröllt und applaudiert. Während dessen, auf dem Weg entlang der Althoffstrasse treffe ich auf einen alten Herrn, der an ein weiß gestrichenes Garagentor pinkelt. Gekommen ist er mit dem Fahrrad. Ich mache ihn darauf aufmerksam, dass ich das "sch...." finde und 100 Meter weiter ein Toilettenwagen steht, der genutzt werden kann. Keine Reaktion.
Ich betrachte das mal als Einzelfall, was es aber keinesfalls ist. Im Stadtpark nahe des hohen Wohnhauses wird die Grünanlage mittlerweile sehr häufig als Pinkelplatz und für mehr genutzt. Der Platz dort als Abort hat sich rumgesprochen. Es fehlt an öffentlichen Toiletten in Dinslakens Innenstadt, besonders im Bereich Altstadt. Was nutzt die offene Toilettenanlage am Altmarkt, wenn diese nur an Markttagen während der Marktzeit geöffnet ist. Auch das Toilettenhaus am Burgtheater ist scheinbar ein wundervoller Ort um sich zu entleeren. Nein, nicht im Toilettenhaus, sondern dahinter. In das Toilettenhaus gehen nur die Wenigsten, dahinter verschwinden für kurze Zeit Viele. Was für ein Drietvertell! Dieses Thema hat zuwenig Aufmerksamkeit in Dinslaken.

Mäusebussard
Die Brut ist aus dem Horst. Zwei Mäusebussarde haben den Horst, das Nest verlassen.
Es war am vergangenen Sonntag um die Mittagszeit, als die Jungvögel auf dem Dach eines naheliegenden Gartenhaus landeten. Das Muttertier kreiste im Umfeld und gab miauende Laute von sich. Kurze Zeit später brachte Sie Beute. Beide auf dem Dach sitzende Jungvögel stürzten sich darauf und ließen sich beim Zerrupfen der Beute durch nichts ablenken. Die Bussardmutter flog davon. In ca. 6 Meter Entfernung konnte ich das Verhalten der Raubvögel mitansehen und beobachtete noch eine ganze Weile.
In wenigen Tagen werden also vier Raubvögel auf Beutefang sein. Für die Kleinvögel ist so ein Mäusebussard gefährlich. Tauben, Mäuse, Ratten  gehören auch zur Nahrung der Bussarde. In der Innenstadt kreisen diese Vögel auch sehr gerne. Sie machen sich auf die Suche an Fassaden und Schildern nach Nestern von Amseln, Tauben, Dohlen und greifen sich die Brut.

Wolf in NRW
Im Monat Juni waren beim LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in NRW) 6 offizielle Meldungen über Nutztierrisse in NRW gemeldet.
Die Hälfte davon haben sich als Falschmeldungen herausgestellt mit dem Genetiknachweis auf Haushund. Der Rest ist noch in Bearbeitung und wird noch analysiert.

Rückblick
229 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 28. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 5. Juli 2019

280 - Dinslakens Menschen bewegte in der 27. Woche 2019: Trockener Rotbach, Inspektionsflug, Havarie, Burgtheater, Wolf in NRW, Rückblick

Inspektionsflug einer Stromtrasse mit dem Helikopter


Dinslaken

Trockener Rotbach
Das Flussbett des Rotbachs in Dinslaken ist zum großen Teil erneut ausgetrocknet.
Im Innenstadtbereich Dinslakens stehen noch wenige Pfützen mit Rotbach-Restwasser. Im vorigen Jahr war das Flussbett nach dem Dürresommer erstmalig seit mehr als 50 Jahren ohne Wasser.
Fussgänger, Radfahrer bewegten sich auf dem Grund des trockengefallenen Flussbetts.
Große Reinigungsaktionen der Bürger sorgten für die Entsorgung der Müllreste, die sich im Gewässer angesammelt hatten. Die Dürre ist also immer noch da.

Inspektionsflug
Oberleitungen einer Stromtrasse im Duisburger Norden wurden vor wenigen Tagen mit dem Helikopter inspiziert und auf sichtbare Schäden überprüft. Siehe Foto oben.

Havarie
Am vergangenen Sonntag havarierte ein Frachtschiff bei Kilometer 809 auf dem Rhein bei Voerde. Das Frachtschiff lief in Ufernähe auf Grund und konnte nach der Bergung in den nächsten Hafen geschleppt werden.

Burgtheater
Die mehrtägige musikalische Veranstaltungsreihe, die verschiedene Künstler nach Dinslaken bringt hat gestern Abend begonnen. Dabei ist in der toleranten Stadt Dinslaken das Burgtheater nach außen hin völlig abgeschottet. Die aufgestellten Plakatwände bieten zwar viele lesbare und bebilderte Informationen für die Besucher, sind aber aus meiner Sicht in der Menge übertrieben. Wenn man für solch eine Veranstaltungreihe ein OpenAir-Burgtheater wie das in Dinslaken nutzt, wirkt eine Abschottung nicht gerade einladend.

Wolf in NRW
Wolfsgebiet "Eifel - Hohes Venn" heißt das neu hinzu gekommene Areal in dem sich ein Wolf niedergelassen haben soll. Vor wenigen Tagen (3. Juli 2019) wurde das Gebiet offiziell für die Städteregion Aachen und den Kreis Euskirchen ausgerufen. Das Umweltministerium spricht von 505 Quadratkilometer Fläche für den Wolf. Das Puffergebiet ist noch größer (1261 Quadratkilometer) und ausgeweitet bis Düren. Es umfasst den nordrhein-westfälischen Teil der Eifel und große Teile des Nationalparks Eifel. Ziel ist es möglichst vielen Haltern von Nutztieren in diesem Gebiet vorsorglichen Herdenschutz zu ermöglichen.

Rückblick
228 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 27. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 28. Juni 2019

279 - Dinslakens Menschen bewegte in der 26. Woche 2019: Wolf in NRW, Mehr als 35°C..., Ententeich, Rückblick

Weidetierhaltung auf dem Garagendach

Dinslaken

Wolf in NRW
Nun ist es schon soweit gekommen, dass in der Viehwirtschaft die Weidetiere auf dem Garagendach gehalten werden (siehe Foto oben). Es ist kaum zu glauben.
In den letzten Tagen hat es 8 tödliche Nutztierrisse gegeben und weitere 7 Tiere sind verletzt. Das ganze im Wolfsgebiet im Kreis Wesel nahe der Stadt Hünxe am Niederrhein. Diese Nutztierrisse sind bei einem Schaftierhalter entstanden, der seine Tiere unter ordnungsgemäßer Schutzvorschrift gehalten hat. Bisher vermutet man den Wolf als Verursacher. Der Weidezaun, der unter Strom stand ist weder beschädigt noch untergraben worden und weist auch keine Lücke auf, so bisher der Stand. Wenn es ein Wolf war, kann dieser springen. Was für ein gefundenes Fressen. Soviel saftiges Fleisch schön eingezäunt an einer Stelle und ohne Fluchtmöglichkeit. Der Wolf ist schlau und lernfähig, was man von manchen die Wolfsgesetze machen nicht unbedingt behaupten kann. Der Wolf entwickelt sich im Laufe seines Lebens weiter und das Gesetz ist festgeschrieben.

Mehr als 35°C...
...brachte das Hoch "Ulla" in der fast zuende gehenden Woche. In der Dinslakener Innenstadt gab es bei solchen Temperaturen bevorzugt vier Standorte, soweit ich beobachten konnte, an der sich Menschen aufhielten und das nicht zu knapp.
Auf den kegelförmigen und in den zylinderförmigen Gefäße haben sich meistens Kugeln in verschiedenen Farben gestapelt. Wir kennen die Standorte in Dinslaken an denen die Gefäße mit den Kugeln abgeholt werden konnten vor allem an solchen Tagen, Eisdielen oder Eiscafés.
Aber freut euch nicht zu früh, die etwas abgekühlten Temperaturen, die für Donnerstag und Freitag vorhergesagt sind, steigen zum Wochenende erneut an.

Ententeich
In wenigen Tagen beginnt zum 21igsten Mal die musikalische Veranstaltungsreihe im Burgtheater. Namhafte Künstler unterhalten das Dinslakener Publikum bei der mehrtägigen OpenAir-Veranstaltung.
In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Menschen zusätzlich zu dem Publikum das für die Veranstaltung Eintrittskarten erworben hat am und um den Ententeich auf der Wiese platziert und den Künstlerauftritten gelauscht.
In diesem Jahr ist dort kein Platz für zusätzliches Publikum, da dort die Baustelle der Kathrin-Türks-Halle eingerichtet ist. Der Bereich Ententeich bleibt laut Ankündigung der Stadt Dinslaken während der Veranstaltungsabende unzugänglich.

Bisher hat die Stadt Dinslaken keine Alternative für das zusätzliche Publikum angekündigt, dass auch der Veranstaltung folgen möchte. Ich bin gespannt, ob da noch etwas kommt. Bereits habe ich vor kurzem in meinem Wochenbericht 276 einen Alternativ-Vorschlag gemacht. Aber feiern Sie zuerst mal jetzt am kommenden Wochenende das Frankreichfest.

Rückblick
227 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 26. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 21. Juni 2019

278 - Dinslakens Menschen bewegte in der 25. Woche 2019: Mäusebussard, Pkw-Maut, Ernten Sie Kirschen, Heisse Tage, Wolf in NRW, Rückblick

Mäusebussard nahe seinem Horst in Dinslaken

Dinslaken

Mäusebussard
Letzte Woche sprach ich in meinem Wochenbericht vom "Horst". Dieses Foto oben zeigt den Mäusebussard in Dinslaken auf seinem Ansitz bereit zur Jagd. Ein paar Äste unterhalb seines Nests lauert der Greifvogel auf Beute. Bevorzugt nisten solche Vögel in alten Bäumen in exponierter Lage mit Weitblick über sein Jagdgebiet. Der Baum ist eine alte Eiche.

Pkw-Maut
Das vor wenigen Tagen bekannt gewordene Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur Pkw-Maut in Deutschland verstößt gegen Eu-Recht. Für Autofahrende aus dem benachbarten Ausland wäre es ein Nachteil, wenn sie Deutschlands Strassen befahren müssen. Für deutsche Autofahrende wäre es ein Bürokratiemonster geworden, da die Maut zuallererst vorgestreckt werden muss um anschließend  erstattet werden zu können und das aller Wahrscheinlichkeit nach über Anträge die von jedem Fahrzeughalter*in eingefordert werden müsste. Was für ein Vorgang.

Ernten Sie Kirschen
Die Kirschen sind reif. Viele Kirschbäume sind prall gefüllt mit erntereifen Früchten.
Bäume voller Früchte werden nämlich all zu häufig, ja auch hier in Dinslaken, gar nicht mehr abgeerntet. Wenn Sie einen Baum voller Erntegut auf einem Privatgrundstück vorfinden und bemerken, das dieser nicht geerntet wird, gehen Sie zur Klingel und drücken Sie drauf um anzufragen, ob Sie es ernten dürfen.
Fragen ist wichtig, nicht einfach so bedienen, denn dann wird es eine Straftat.

Heisse Tage
In der kommenden Woche wird es zu deutlich höheren Temperaturen kommen.
Man könnte auch sagen, dass es sommerlich heiß wird. So wie es bis heute aussieht, kann das Thermometer für mehrere Tage nahe an 36°C steigen. Traumwetter für Eisdielen und Getränkehändler. Bereiten Sie sich darauf vor und kümmern Sie sich auch besonders um die alte Menschen in Ihrem Umfeld.

Wolf in NRW
Gemeldete Nutztierrisse sind aufgelistet beim LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in NRW). Acht gemeldete Nutztierrisse sind noch in Bearbeitung. Da weis man noch nicht, ob der Wolf die Nutztierrisse verursacht hat. Es dauert eigentlich viel zu lange, bis die Ergebnisse vorliegen und die Liste der Tierrisse auf der Webseite des LANUV aktualisiert werden. Warum wird die Liste nicht direkt vom untersuchenden Institut selbst aktualisiert. Im Zeitalter der Digitalisierung ist das doch sehr einfach über eine eingerichtete Zugangskennung.

Rückblick
226 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 25. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 14. Juni 2019

277 - Dinslakens Menschen bewegte in der 24. Woche 2019: Schauerwetter, Kathrin-Türks-Halle, Horst, Wolf in NRW, Rückblick

Regenbogen mit Gesicht im Wolkenbild über der Autobahn A40 bei Duisburg

Dinslaken

Schauerwetter
Abwechslungsreich gestaltete sich das Wetter in den letzten Tagen und Nächten.
Gestern kurz nach 18:00 Uhr auf der Autobahn A40 Rheinbrücke bei Duisburg zeigte sich neben dem Regenbogen ein Gesicht aus dem Wolkenbild (siehe Foto oben). Zuvor hatte sich die Wolkenformation über dem Niederrhein bei Moers und in Teilen Duisburgs ausgeschüttet. Anschließend brachten die Sonnenstrahlen den Regenbogen hervor, der fast eine halbe Stunde zu sehen war und ein Wolkenbild mit dem Gesicht. Ich hoffe nicht, dass es Teile der Bevölkerung beunruhigt.

Kathrin-Türks-Halle
Vor zwei Tagen wurde an der Sanierungsbaustelle Kathrin-Türks-Halle ein Turmdrehkran nahe des Rathausteichs aufgestellt. Ein mobiler Kran half beim Aufbau.
Schwerlastverkehr auf der Althoffstrasse bleibt dennoch ein Abenteuer.

Horst
Über Dinslakens Innenstadt und über dem Ortsteil Averbruch kreist im Segelflug in den letzten Wochen häufig ein Mäusebussard-Pärchen. Auch der Ruf ist durch lautes katzenartiges Miauen im Innenstadtbereich sehr gut wahrzunehmen. Auffallend ist auch, wenn andere Vögel durch die Anwesenheit des Raubvogels aufgescheucht und lärmend umherfliegen. Inzwischen habe ich in 15 Meter Höhe den Horst der Greifvögel entdeckt und mehrfach beobachtet, dass ein Altvogel mit Beute zum Brutplatz kam. In Kürze wird wohl Nachwuchs zu erwarten sein. Ausgewachsen haben die Raubvögel, die bevorzugt Mäuse und Ratten erjagen eine Körperlänge von ca. 50 cm und sind überwiegend dunkelbraun gefiedert.

Wolf in NRW
Im Monat Juni sind bislang zwei Nutztierrisse durch das LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in NRW) aufgelistet und in Bearbeitung. Einer im Rhein-Sieg-Kreis bei Hennef und der Zweite in Hagen. Jeweils ist ein Schaf Opfer der Nutztierrisse. Fünf Nutztierrisse sind noch nicht ausgewertet. Also steht noch nicht fest, ob es durch den Wolf zu den Tierrissen gekommen ist.

Rückblick
225 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 24. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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Freitag, 7. Juni 2019

276 - Dinslakens Menschen bewegte in der 23. Woche 2019: Verkehrsregeln, Bärenkamppark, Rathausteich, Wolf in NRW, Rückblick

Gemeinsamer Geh- und Radweg mit Benutzungspflicht

Dinslaken

Verkehrsregeln
Die Stabstelle Stadtentwicklung der Stadt Dinslaken lenkt durch ein neu erstelltes Heft die Aufmerksamkeit im Strassenverkehr besonders auf Fußgänger und Radfahrer. Da in Dinslaken mittlerweile ein starker Anstieg von Radfahrern zu verzeichnen ist, schadet es nicht die Radfahrer auf gültige Verkehrszeichen erneut aufmerksam zu machen. Die  gleiche Aufmerksamkeit gilt natürlich auch für die Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer, wie zum Beispiel die neuen E-Roller.

Das Foto oben zeigt ein Verkehrsschild, in diesem Falle auf dem Asphalt aufgebracht, für den gemeinsamen Geh- und Radweg. So ein Verkehrsschild kennzeichnet den Weg, der zu benutzen ist, wenn man Fußgänger oder Radfahrer ist. Fußgänger und Radfahrer sind auf diesem Weg gleichberechtigt unterwegs und hoffen auf gegenseitige Rücksichtnahme.

Was fehlt in dem Heft, ist die Verkehrsregelung mit Hinweisen für die neuen E-Roller-Besitzer, die in Dinslaken schon unterwegs sind.

Bärenkamppark
Vor wenigen Tagen sind die angekündigten und zusätzlichen Baumfällungen der erkrankten Bäume im Park am Bärenkamp noch gefällt worden. Auch mein Hinweis auf eine möglicherweise unsichere Buche wurde geprüft und nachfolgend sicherheitshalber gefällt.

Die Fußgängerwege im Bärenkamp-Park sind mit neuem Granulat-Sand-Gemisch überarbeitet worden.

Der grundlegend erneuerte Kinderspielplatz im Park am Bärenkamp nahe der Schlossstrasse ist seit wenigen Tagen eröffnet und wird bereits gut frequentiert.

Rathausteich
Das kleine angelegte Gewässer (Ententeich) am Rathaus in Dinslaken ist zur Zeit von der Baustelle der Kathrin-Türks-Halle dominiert. Die Baustellenumzäunung lässt nur zeitweise zu, dass Fußgänger am Teich entlang zum Stadtpark gelangen.

Nun steht in wenigen Wochen erneut die mehrtägige Musikveranstaltung im Burgtheater an, die einen großen Publikumsandrang erwarten läßt. In den vergangenen Jahren gab es zusätzlich zu Veranstaltungsbesuchern des Burgtheaters noch zahlreiche Besucher, die sich rund um den Ententeich als Zuhörer mit kleinem Picknick-Gepäck der Veranstaltung platzierten. Da es durch die Baustelle der Stadthalle wohl zu erheblichen Einschränkungen bezüglich des Platzangebotes für die diesjährige Veranstaltungsreihe kommen wird, könnte ich mir vorstellen für die Veranstaltungstage die Fahrzeuge auf den Parkplätzen der Althoffstrasse in der direkten Nähe des Burgtheaters frei zu halten und die Althoffstrasse für die zusätzlichen Besucher freizugeben. Ein Highlight wäre auch eine Lifeübertragung auf einen entsprechend großen Bildschirm für die Besucher außerhalb der Burgtheater-Arena. Damit könnten neue Konzertbesucher für die Veranstaltungsreihe gewonnen werden, denn die zusätzlichen Besucher aus dem Außenareal wollen später vielleicht doch das ein oder andere Konzert im Burgtheater erleben. Außerdem sollte man die zusätzlichen Besucher nicht einfach ausschließen und verbannen. Inklusiv heute sind es noch 28 Tage bis zum Veranstaltungsbeginn.

Wolf in NRW
Nutztierrisse, die beim LANUV in NRW zuletzt gemeldet wurden sind vor wenigen Tagen im Ennepe-Ruhr-Kreis (Sprockhövel) und in Hagen im Meldeverzeichnis eingetragen.
Im Kreis Wesel, im Wolfsgebiet Schermbeck herrscht zur Zeit Ruhe. Derzeit sind keine Sichtungen, Nutztierrisse oder Ähnliches vorgefallen, sonst wären diese auch in der Liste des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz verzeichnet.

Rückblick
224 - Dinslakens Menschen bewegte vor einem Jahr in der 23. Woche 2018: andreashaab-fotografie


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